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Beobachtungen
Mond- und Sonnenfinsternisse


Mit einfachen Mitteln kann man Sonnenfinsternisse beobachten und fotografieren.


Mondfinsternisse lassen sich schon mit Teleobjektiv und Fotoapparat aufnehmen. Geeignet sind auch Fokalaufnahmen am Schulfernrohr. Dazu muss das reelle Zwischenbild ohne Okular auf die Filmebene eines Fotoapparates abgebildet werden. Eine Vergrößerung ist allerdings notwendig, wenn man Abzüge der Aufnahmen haben möchte. SW-Film ist für derartige Versuche anzuraten, da die Filmbearbeitung problemlos ohne großen Aufwand auch von Schülern ausgeführt werden kann. Für die Aufnahme von Sonnenfinsternissen sind Chromfilter vor dem Objektiv des Fernrohres die einfachste Lösung. Es ist auch möglich, das projizierte Bild zu fotografieren. Besser ist der Selbstbau eines Herschelprismas. Dieses gestattet eine direkte Beobachtung durch das Fernrohr und bietet auch gute Fotomöglichkeiten. Die nachfolgenden Abbildungen zeigen schematisch die Entstehung der genannten Finsternisse , die vom Autor verwendeten Geräte, das Prinzip des Herschelprismas und einige Fotos von Finsternissen und Sonnenflecken der letzten Jahre.

Schema einer Sonnen- und Mondfinsternis

    Im Unterricht sollte man diese Darstellung unbedingt diskutieren. Hier einige Fragen, die man vorgeben kann:

    • Warum kommt es nicht bei jedem Umlauf des Mondes zu einer Finsternis?
    • Weshalb werden Mondfinsternisse häufiger beobachtet als Sonnenfinsternisse?
    • Warum kann man den Mond auch bei einer totalen Finsternis noch sehen?
    • Welche Formen der Sonnenfinsternisse können auftreten?
    • Gibt es Sonnen- und Mondfinsternisse auch auf anderen Planeten?
    • In welchen Zeitabständen treten Finsternisse auf?
    • Welche Bedeutung hatte die Vorhersage von Finsternissen im Altertum?
    • Warum werden heute Finsternisse immer noch wissenschaftlich ausgewertet?


Vom Autor gebaute und verwendete Geräte zur Beobachtung von Finsternissen.

Links das Herschelprisma, unten das Fernrohr.


Aufbauskizze des Herschelprismas

Funktionsprinzip: Der Hauptanteil des von rechts aus dem Objektiv des Fernrohres einfallenden Sonnenlichtes wird in das 90°-Prisma hineingekrochen und an der Rückseite nach außen abgeführt. Ca 15 % werden an der Oberfläche reflektiert. Dieser Anteil wird durch zwei gegeneinander verdrehbare Polarisationsfilter in das Okular gespiegelt. Durch die Polarisationsfilter ist es möglich, das betrachtete Bild der Sonne in der Helligkeit kontinuierlich zu regeln. Längere direkte Beobachtungen der Sonnenoberfläche sind dadurch gefahrlos möglich. Mit Hilfe eines solchen Herschelprismas gelangen dem Autor recht gute Aufnahmen von Sonnenflecken und partiellen Sonnenfinsternissen.


Zwei Aufnahmen partieller Sonnenfinsternisse

partielle Sonnenfinsternis 1976

partielle Sonnenfinsternis 1996

(durch eine Wolkenschicht fotografiert)

Aufnahme einer Mondfinsternis

Mondfinsternis

(18.40 Uhr aufgenommen)


Abschließend noch zwei Aufnahmen von Sonnenflecken

Aufnahme vom 03.10.1991

9.22 Uhr

Aufnahme vom 31.10.1991

10.35 Uhr


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