5.2.2. Eigenschaften und Besonderheiten
5.2.3. Das Ende eines Schwarzen Loches
| 1 - Schwarzes Loch
2 - Horizont 3 - Ergosphäre 4 - Grenze der Ergosphäre Alle in das Schwarze Loch fallenden Körper, bleiben in der Ergosphäre und umkreisen in dieser das Schwarze Loch. |
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| Dieses "in das Schwarze Loch fallen" läßt sich für einen Körper (oder auch Materie), der in den Einfangradius geraten ist, nicht vermeiden. Dieser ist etwa 2,5 mal so groß wie der Gravitationsradius des Sterns, und dabei ist das Schwarze Loch kleiner als dieser Radius. Unterschiedlich ist dann nur die Flugbahn des Körpers. In Bild a) ist die Flugbahn eines Körpers dargestellt der sich in einem Abstand von weniger als zwei Gravitationsradien dem Schwarzem Loch nähert und von ihm angezogen wird. Im Bild b) dagegen beträgt dieser Abstand genau 2 Gravitationsradien. | ![]() |
a) |
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b) |
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Ein Schwarzes Loch ist nicht nur einfach unsichtbar, sondern es wird auch als ein Loch im Raum- Zeitgefüge betrachtet.Dieses Loch macht sich durch verschieden schelle Zeitabläufe an verschiedenen Punkten bemerkbar, allerdings nur für einen unbeteiligten Beobachter. Nehmen wir einmal an, man könnte je eine Uhr an verschiedenen Punkten im Schwarzschildfeld des Schwarzen Loches befestigen und deren Zeitanzeigen beobachten. Dann würde man feststellen, daß diese Uhren immer mehr nachgehen und daß die Zeit immer langsamer vergeht, je näher man dem Gravitationsradius des Schwarzen Loches kommt. Das würde aber auch bedeutet, daß ein in das Schwarze Loch fallender Körper bis in alle Ewigkeit fällt, zumindest für einen äußeren Beobachter, aufgrund der sich scheinbar asymptotisch an Null annähernden Zeitdialation. Dies bedeutet aber auch, daß die Frequenzen kleiner werden und somit die Photonen von solch einem Gravitationsfeld rötlicher sind, ähnlich wie bei der Rotverschiebung des Dopplereffektes. Ebenso wird das Licht eines Sterns, welcher unendlich langsam auf das Schwarze Loch zu zu fallen scheint, immer röter. |
| Wenn ein schwarzes Loch Teil eines Doppelsternsystems ist,
können weitere Besonderheiten auftreten. So erhält es z.B. einen
Materiezufluß von seinem Partner, sofern dieser weniger Masse besitzt.
Dieser Materiezufluß erhitzt das Schwarze Loch, so daß es diese
Energie in Form von Strahlung, z.B. Röntgenstrahlung, aussendet.
Wenn es sich bei der abgegebenen Energie um Licht handelt und das Schwarze Loch ungefähr eine Masse |
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Rotationsrichtung
Äquipotentialfläche Roche - Grenze
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