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Über einen längeren
Zeitraum kann man selbst die scheinbare Planetenbewegung beobachten . Besonders
geeignete Objekte sind der Mars und der Planet Jupiter. Den Schülern werden die
nachfolgenden beiden Sternkarten der Äquatorzone ausgedruckt und laminiert
übergeben. Sehr handlich wird das Hilfsmittel, wenn man beide Karten in der
Größe 18 cm x 11 cm ausdruckt, ausschneidet und doppelseitig in Laminierfolie
einschweißt. Dies hat den Vorteil, dass man mit einen Faserstift die
beobachteten Planetenörter auf die Karte übertragen kann. Später lassen sich die
Karten mit einem alkoholgetränkten Lappen leicht wieder reinigen und neu
verwenden. Es stellt allerdings auch einen Kompromiss hinsichtlich der
Genauigkeit der Einträge dar (Die Schleifen fallen im Allgemeinen sehr eng aus).
Geeignet sind die Karten aber auch für die Vorbereitung von Beobachtungen. Man
trägt die interessierenden Objekte ein, diskutiert deren
Beobachtungsmöglichkeit, eventuell auch noch unter Nutzung der drehbaren
Schülersternkarte. Da die Objekte dank permanenter Farbe wischfest eingetragen sind, kann
man die Karten gut mit ins Freie nehmen.
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Als Arbeitsblatt dienen
die Sternkarten mit Benennung der auffälligsten Sternbilder in der Nähe der
Ekliptik.
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Neben dem Himmelsäquator und der Ekliptik sind die
Koordinaten des Rotierenden Äguatorsystems und eine Legende für die
verwendeten Symbole auf den Karten enthalten. |
Die beobachteten bzw. eingetragenen Planetenörter werden
miteinander verbunden und man erhält typische Planetenschleifen.
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Diese Abbildung zeigt die scheinbare
Bewegung des Planeten Mars zwischen Herbst 1989 und Herbst 1991. |
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Vorbereitung für eine Jupiterbeobachtung am 28.05.2007,
man erkennt sofort, dass der Jupiter sehr horizontnah steht und nur unter
günstigen Sichtverhältnissen beobachtbar ist. |
Die beobachtete bzw. erhaltene Planetenschleife dient
der weiteren Betrachtung im Unterricht und kann unter Nutzung von Modellen oder
Software zur Kläreng der Begriffe wahre und scheinbare Planetenbewegung genutzt
werden. Den Schülern wird bewusst, dass es eine bedeutende Leistung war, die
wahre Bewegung der Planeten zu erkennen. Die Karten sind auch geeignet, die
Bewegung des Mondes zu diskutieren bzw. zum Dokumentieren für die Beobachtung
besonderer Objekte. Natürlich sind Karten der Äquatorzone in vielen
Sternatlanten enthalten oder können als Printmedium bei diversen Händlern
gekauft werden.
Leipzig, August 2007
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