interaktive Lerneinheit aus dem Selbstlernprogramm für Klasse 5
Der Zellbegriff

© 2002-2007 Hans-Dieter Mallig
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Die Pflanzenzellen
   
Zwiebel
Wasserpest
Mundschleim
Zwiebelzellen und Zellen der Wasserpest, also die Pflanzenzellen, ähneln sich sehr in ihrer Form. Mikroskopiert man mit stärkeren Vergrößerungen oder färbt man die Zellen mit verschiedenen Farbstoffen an, so kann man weitere Einzelheiten erkennen. Diese sind in der schematischen Zeichnung einer Pflanzenzelle unten dargestellt. Pflanzenzellen sind außen mit einer stabilen Zellwand (3) als Stütze umgeben. An diese schließt sich innen eine dünne Zellhaut, die Zellmembran (6) an, die als Zellgrenze den Ein- und Austritt von Stoffen in und aus der Zelle kontrolliert. Ganz innen befindet sich der Zellsaftraum, auch Vakuole (5) genannt. Die Vakuole ist normalerweise mit einer wässrigen Flüssigkeit prall gefüllt. Wie bei einer aufgeblasenen Luftmatratze geben Zellwand (als Luftmatratzenwand) und die prall gefüllte Vakuole (als aufgeblasene Luftkammer) der Pflanzenzelle Form und Stabilität. In der Vakuole können auch Reserve- oder Abfallstoffe gelagert werden.

Schema einer Pflanzenzelle
Zwischen der Zellmembran und der Vakuole befindet sich das Zellplasma (4), das sich auch fädig durch die Vakuole zieht. In ihm findet der Stoffwechsel statt. Im Zellplasma finden wir auch bei grünen Pflanzen die Blattgrün- körperchen oder Chloroplasten (2). 
Mit den Chloroplasten fangen die oberirdischen grünen Teile der Pflanzen die Energie aus dem Sonnenlicht ein. Die Zwiebeln sind unterirdische Speicherorgane und deshalb sind bei ihnen  die Chloroplasten nicht ausgebildet.  Außerdem finden wir im Zellplasma jeder Zelle ein noch größeres (farbloses) Körperchen, den Zellkern (1). Im Zellkern wird die Erbinformation gespeichert und er ist auch das Steuerzentrum der Zelle.

Mit einem Lückentext zur Pflanzenzelle kannst du überprüfen, was du inzwischen gelernt hast.

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