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Biologie in Sachsen

Schmetterling

Alle Fächer / Koordinator: C. Busse / E-Mail

 

Grundkurs: Prüfung 1994

Aufgabe A 1: Waldökologie

 

Im Waldgesetz für den Freistaat Sachsen vom 10. April 1992 heißt es unter anderem, "den Wald in der Einheit seiner vielfältigen Funktionen zu erhalten...; ökologisch stabile Wälder aus standortgerechten Baumarten und natürliche oder naturnahe Biotope zu erhalten oder zu schaffen."

1.

Analysieren Sie diese Aussage und leiten Sie daraus Funktionen ökologisch stabiler Wälder ab!

(8 BE)

2.

Im Verhältnis zu den anderen ostdeutschen Bundesländern sind die sächsischen Wälder am stärksten durch Industrie-Immissionen geschädigt (Stand von 1990: 65,3 % der Gesamtfläche in unterschiedlichem Maße geschädigt).
Erläutern Sie drei Ursachen dafür und beschrieben Sie drei Veränderungen von Blatt- oder Wurzelzellen als Folgen von Schadstoff-Immissionen!

(9 BE)

3. 

Gesunde Laubblätter und ihre Spaltöffnungen sind von einem Wachsnetz überzogen. Durch Schadstoff-Immissionen wird dieses Netz frühzeitig abgetragen, was zu Fehlfunktion der Spaltöffnungen führt.
Zeichnen und beschriften Sie eine gesunde Spaltöffnung mit den angrenzenden Zellen (auf einem unlinierten Blatt!)
Erläutern Sie die Funktionen einer Spaltöffnung und mögliche Folgen der Schädigung des Spaltöffnungsapparates!

(8 BE)

 

 

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© C. Busse 30.04.2005

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