Grundkurs: Nachprüfung 1994
Aufgabe A1:
Wasserqualität der Elbe
Hans Möbs, Vorsitzender der Internationalen Kommission zum
Schutz der Elbe, teilt im September 1993 mit, dass die Elbe in den vergangenen vier Jahren
deutlich sauberer geworden ist.
Seit 1989 habe die Belastung durch Schwermetalle und Kohlenwasserstoffe wesentlich
abgenommen, Vor allem seien die Stoffe reduziert worden, welche die Selbstreinigung des
Stromes behindern, So konnte die organische Belastung um 40 %, die durch Stickstoff um 20
%, die durch Cadmium um 17 %, die durch Phosphor um 55 % und die durch Quecksilber um 65 %
reduziert werden.
Diese ersten Erfolge seien vor allem mit einem "Sofortprogramm zum Bau von
Kläranlagen bis 1995" erzielt worden.
1. |
Erläutern Sie die Selbstreinigung eines
Gewässers! |
(6 BE) |
2. |
Welche Auswirkungen hat eine zu hohe
Belastung an organischen Stoffen auf das Fließgewässer? |
(6 BE) |
3. |
Alle organischen Verbindungen, die zur
Belastung der Elbe führten, sind Kohlenstoffverbindungen.
Entwickeln Sie eine schematische Darstellung des natürlichen Kohlenstoffkreislaufes! |
(8 BE) |
4. |
Zeitungen vom Anfang unseres Jahrhunderts
berichten, dass damals in den sächsischen Nebenflüssen der Elbe regelmäßig im
Frühjahr Lachswanderungen zu beobachten waren.
Begründen Sie, dass ein neuerliches Aussetzen von Lachsen in diese Fließgewässer -
Ökosysteme auch bei wiedererreichter Wassergüteklasse nicht in jedem Falle zum Erfolg
führen muss! |
(5 BE) |
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