Leistungskurs: Prüfung 2003
Aufgabe C2: Rotkohl - Vakuolen
(Allgemeine Arbeitshinweise)
Rotkohl ist aufgrund der im Zellsaft der Vakuole
enthaltenen Anthocyane violett gefärbt. Anthocyane sind im Gegensatz zu den
Farbstoffen der Plastiden wasserlöslich und wirken als
Säure-Base-Indikatoren.
|
1. |
Spülen Sie die kleinen Rotkohlstücke in einem Sieb
kurz unter fließendem Wasser ab. Geben Sie anschließend in fünf
Reagenzgläser folgende Stoffe:
-
Rotkohlstück und Leitungswasser
-
Rotkohlstück und kochendes Leitungswasser
-
Rotkohlstück und 0,1 mol/l NaOH (Natronlauge)
-
Rotkohlstück und 60%igen Ethanol
-
Rotkohlstück und 0,1 mol/l Essigsäure
Füllen Sie die Reagenzgläser 3 cm hoch mit den
jeweiligen Lösungen. Fertigen Sie ein Kurzprotokoll an und werten
Sie Ihre Beobachtungen aus.
Die Qualität des experimentellen Arbeitens wird mit bewertet.
|
(7 BE) |
|
2. |
Während zur Entstehung von Vakuolen noch
verschiedene Theorien existieren, gibt es Klarheit über die
Abgrenzung durch eine einfache Biomembran.
Zeichnen und beschriften Sie den schematischen Aufbau einer
Biomembran. |
(3 BE) |
|
3. |
Vakuolen, die wässrige Lösungen enthalten,
bestimmen das osmotische Verhalten einer ausdifferenzierten
Pflanzenzelle.
Erklären sie die unterschiedliche osmotische Wirksamkeit der
Vakuolen. |
(5 BE) |
|
|