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Biologie in Sachsen

Schmetterling

Alle Fächer / Koordinator: C. Busse / E-Mail

 

Leistungskurs: Prüfung 2006

Aufgabe C1: Pflanzenbestimmung (Ökologie)

(Allgemeine Arbeitshinweise)

1.

Bestimmen Sie mit Hilfe der Ihnen zur Verfügung stehenden Literatur zwei der vorliegenden drei Pflanzen. Bei Kenntnis der Pflanzenfamilie kann bei dieser mit der Bestimmung begonnen werden.
Notieren Sie den Bestimmungsweg (mit mindestens acht Entscheidungen): die Literaturangabe zum Bestimmungsbuch, die Seitenangaben der Tabellen und die Ziffern der Fragenpaare, für die Sie sich entschieden haben. Geben Sie den deutschen und den wissenschaftlichen Artnamen sowie die Pflanzenfamilie für jede Pflanze an.
Ordnen Sie eine der von Ihnen bestimmten Pflanzen vollständig in das System der Pflanzen ein.

(10 BE)

2.

Durch den Abbau von Bodenschätzen sind in Sachsen ganze Landstriche in den letzten Jahrzehnten erheblich verändert worden. So war die Niederlausitzer Heide von weiten Kiefernwaldungen, sandigen Äckern, moorigen Senken und Gewässern geprägt. Inzwischen hat der Abbau von Braunkohle im Tagebaubetrieb diese Landschaft verwandelt. Nach der Gewinnung der Braunkohle bleiben weiträumige Tagebaurestlöcher erhalten, die entweder verfüllt oder durch Grund- und Oberflächenwasser zu Tagebauseen werden. neben den Kippflächen gehören diese Seen zu den neuartigen Landschaftsbildern in diesem Gebiet. Der Untergrund und die steilen Uferränder dieser künstlichen, ursprünglich toten Gewässer bestehen aus völlig sterilem, nährstoffarmem und kohlehaltigem Abraummaterial. Durch Verwitterung und Stoffeintrag gelangen allmählich weitere Substanzen in die Tagebauseen. In diesen Gewässern wurde seitdem eine typische Aufeinanderfolge von Pflanzenarten beobachtet, wodurch auch deutliche Rückschlüsse auf den jeweiligen Gewässerzustand möglich sind (Abb. 5)

 

 

Erklären Sie mit Hilfe der Abb. 5 den Entwicklungsprozess, der sich in den ehemaligen Tagebaugewässern vollzieht.
Ziehen Sie eine Schlussfolgerung hinsichtlich des Gehaltes an gelösten anorganischen Substanzen im Gewässer während des Entwicklungsprozesses.
Begründen Sie Ihre Aussage.

(5 BE)

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