Leistungskurs: Prüfung 1994 (Nachprüfung)
Aufgabe B2: Experimente mit Nervenzellen
Bei einem neurophysiologischen Experiment
befinden sich drei über Synapsen verbundene Nervenzellen in einer Nährlösung. An
verschiedenen Stellen sind Glaskapillar-Elektroden so eingeführt, dass mit Hilfe einer
entsprechenden Messeinrichtung das jeweils vorhandene Membranpotential ermittelt werden
kann (S. Abbildung). Die Gegenelektrode befindet sich außerhalb der Nervenzellen.

1. |
Beschreiben Sie den Aufbau eines Ruhepotentials und den
Ablauf eines Aktionspotentials bei einer Nervenzelle! |
(8 BE) |
2. |
Welche Arbeitsschritte wären denkbar, um das funktionierende
Gen in die Knochenmarkzellen einzuschleusen?
Wie ließe sich der erfolgreiche Einbau vor der Transplantation überprüfen? |
(6 BE) |
3. |
Erklären Sie, welche Potentiale an den Elektroden 1,2,4,5
und 6 zu erwarten sind, wenn über die Elektrode 3 das Axon um 40 mV depolarisiert
wird.
Welches Potential ist an der Elektrode 2 zu erwarten, wenn an der Elektrode 1 eine
Depolarisation erfolgt? |
(7 BE) |
4. |
Nervengifte beeinflussen vorrangig die Synapsentätigkeit. Erläutern Sie diese
Aussage an zwei Beispielen! |
(4 BE) |
|
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