|
a) Automatismen
|
b) Instinkthandlungen
|
c) Unbedingte Reflexe
|
|
a) Automatismen |
|
|
b) Instinkthandlungen |
sind
angeborene Verhaltensweisen, die durch bestimmte Reize (Schlüsselreize) über einen angeborenen
Auslösemechanismus (AAM) zu geordneten
Bewegungsabläufen (Erbkoordinationen) führen.
Die
Bewegungshandlungen bestehen aus Orientierungsbewegungen und Endhandlungen.
Sie laufen nur dann ab, wenn eine innere
Bereitschaft dazu besteht.
à innere Faktoren: Hormone,
Hunger...
à äußere Faktoren: Temperatur, Jahreszeit...
- Sie treten bei allen
Individuen einer Art gleichen Geschlechts gleichermaßen auf.
- Sie haben sich zum Vorteil
der Art herausgebildet.
|
(Anwendung auf ein Beispiel: Das Balzverhalten beim Stichling: Erarbeiten mit Hilfe des
LB. und einer Kopiervorlage)
| Schlüsselreize: |
|
| AAM |
|
Handlungs-
bereitschaft |
|
| Endhandlung |
|
Appetenz-
verhalten |
stellt die Suche eines Tieres nach einem
bestimmten Reiz dar, der ihm erlaubt über einen AAM eine
Instinkthandlung ablaufen zu
lassen
Das Tier ist in einer bestimmten Stimmung
(Jagdstimmung, Balzstimmung) bzw. hat den Drang nach einer Handlung, die es vielleicht
schon lange nicht mehr aufführen konnte
Nach deren Ablauf (Töten der Beute,
Begattung) ist der Trieb durch die Endhandlung befriedigt
|
| c) Unbedingte Reflexe |
Reflex:
eine in gleicher Weise ablaufende, unmittelbare. Reaktion auf einen
bestimmten Reiz
Unbedingter
Reflex: unwillkürliche, angeborene, beständige, Reaktion auf einen Reiz
Beispiele:
Klammerreflex, Lidschlussreflex, Kniesehnenreflex, Erweiterung - Verengung der
Pupille bei wechselnder Beleuchtung Speichelreflex, Schluckreflex
|
Reflexbogen:



|
|