- trotz der Unterschiede zwischen Prokaryonten und Eukaryoten wird angenommen,
dass sich die Eukaryoten aus prokaryotischen Zellen entwickelt haben
- z.B. sind in Prokaryonten keine Mitochondrien und Plastide
Gemeinsamkeiten von Mitochondrien und Plastiden
- doppelte Membranhülle
- innere und äußere Membran sehr verschieden
- eigene DNA
- eigene Ribosomen ( wie Prokaryoten: 70S)
Endosymbiontentheorie besagt:
- Plastide und Mitochondrien gehen auf protocytische intrazelluläre Symbiosen
zurück: Plastide sind aus Cyanobakterien, Mitochondrien aus atmenden
Purpurbakterien entstanden
- Ein relativ großer, amöbid beweglicher, wandelloser Ureuzyt hat sich
Prokaryoten einverleibt und in sein zelluläres Funktionsgefüge integriert
Dafür spricht:
- bei rezenten ( heute lebenden) Organismen intrazelluläre Symbionten vorhanden
Dagegen spricht:
- Mehrzahl der Proteine der M. und Plastide werden in Kern codiert und im
Cytoplasma synthetisiert
Die Endosymbiontentheorie erklärt nur die Herkunft der Mitochondrien und
Plastide.
Nicht aber:
- die Vergrößerung der Euzyte gegenüber der Protocyte
- Bildung intrazellulärer Kompartimente
- Entwicklung kontraktiler Elemente
- Entstehung der Zellkerne
- Entstehung der Mitose, Meiose, Sexualität Bereitgestellt von
Thomas Gyöngyösi (10/2001)