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Biologie in Sachsen

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Elefanten

Der Elefant ist eines der imposantesten Landsäugetiere. Einst breitete sich diese Gruppe von Säugetieren in mehr als 300 Arten über den gesamten Erdball mit Ausnahme Australien und der Antarktis aus.
Es gibt einen asiatischen und einen afrikanischen Elefant. 

Der Afrikanische Elefant

Es gibt wesentliche Unterschiede zwischen den beiden Elefantenarten. Bei den Afrikanischen Elefanten tragen beide Geschlechter Stoßzähne, die bis zu 45 kg schwer werden können. Die Ohren, die etwas größer sind wie die beim Asiatischen, zeichnen sich durch ein einzigartiges Kommunikationssystem aus. Ausgewachsene Elefanten können sich über Hunderte von Kilometern verständigen, indem sie für das menschliche Gehör nicht wahrnehmbare Töne von sich geben. Die Schädelknochen sind von Lufträumen durchzogen und die Stirn besitzt einen Mittelbuckel. Der Rücken ist gerade und fast senkrecht. Afrikanische Elefanten waren früher über weite Teile der Sahara verbreitet. Heute ist ihr Bestand stark zurück gegangen.

Der Asiatische Elefant

Der Asiatische Elefant erreicht ein Gewicht von vier bis fünf Tonnen und zählt damit zu dem schwersten Landsäugetier. Die Ohren, die etwas kleiner sind wie beim Afrikanischen Elefant, haben eine dreiecksförmige nach unten gerichtete Spitze. Sie verbringen etwa 18 Stunden mit der Nahrungsaufnahme ( Gräser, Bambus, Holz und Früchte). Da sie schlechte Futterverwerter sind, ist ihr täglicher Nahrungsbedarf von 180 kg pflanzlicher Nahrung zu hoch. Ihre Stoßzähne sind weniger gebogen und bei der Elefantenkuh fast gar nicht ausgebildet. Die Stirn verfügt über zwei ausgeprägte Schädelwülste, wo durch diese Art eine gewisse Ähnlichkeit mit dem vorgeschichtlichen Mammut besitzt. Junge Asiatische Elefanten kommen mit einer spärlichen Körperbehaarung zur Welt Sein runder Rücken unterscheidet sich deutlich vom Afrikanischen Elefanten. Die Lebenserwartung beträgt etwa 40 Jahre. Früher erstreckte sich das Verbreitungsgebiet über weite Teile Süd- Asien, Heute ist der Asiatische Elefant in einigen Regionen Indiens und Südost- Asien anzutreffen.

Können Elefanten noch gerettet werden?

Schon seit Jahrhunderten werden Elefanten gejagt, denn sie sind Träger einer vom Menschen begehrten Kostbarkeit, das Elfenbein. Noch bis vor kurzem  war des „ weiße Gold“ Gegenstand eines blühenden Handels. Die Folge davon: die Elefantenbestände gingen sowohl in Afrika als auch in Asien drastisch zurück. Erst 1989 wurde von 100 Länder das Elfenbeinhandelsverbot festgelegt. Doch wird das reichen um die Erhaltung der Elefanten aufrecht zu halten. Nur langsam begannen einige Staaten ihrer Verantwortung gegenüber den Tieren bewusst zu werden. Doch Maßnahmen wie Wildschutzgesetze und Einrichtungen großer Schutzgebiete reichen nicht aus. Ende der 80er Jahre wurden jährlich- geschätzter Gesamtbestand im Jahr 1989: 600 000 Elefanten- ungefähr 90 000 Tiere ihrer Stoßzähne wegen getötet.

 

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© C. Busse 07. Dezember 2010

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