Zu den Spinnen gehören Skorpione,
Weberspinnen, Afterskorpione, Weberknechte und Milben.
Bei den meisten Spinnentieren sind die Männchen kleiner als die Weibchen. Bei
der Paarung müssen die Männchen sehr vorsichtig sein - falls ihr
Weibchen hungrig ist, könnte es verspeist werden.
Vertreter
1. Vogelspinnen sind nicht so gefährlich
Höhepunkt eines spannenden
Kriminalfilmes: die „Mordwaffe“ ist eine schwarz behaarte Vogelspinne. Der
Drehbuchautor macht sich Angst und Abscheu vieler Menschen vor Spinnen
zunutze. Sind Spinnen wirklich so gefährlich und abstoßend?
Vogelspinnen werden über 10 cm groß. Sie leben in den Tropen. Menschen
werden nur gebissen, wenn sich die angegriffen oder bedroht fühlen. Der Biss
ist schmerzhaft, aber nicht tödlich. Nur wenige ausländische Spinnenarten
können durch ihren Biss einen Menschen töten. Die meisten Spinnen sind
dagegen harmlos und können nicht einmal unsere Haut durchbeißen.
2. Die Kreuzspinne
Eine der größten heimischen Spinnen
ist die Kreuzspinne. Untersuchen wir diesen Gliederfüßer, so fallen zwei
wichtige Unterschiede zwischen Spinnen und Insekten auf: Der Spinnenkörper
besteht aus einem einheitlichen Kopf- Bruststück und einem starren
Hinterleib. An der Brust sitzen acht lange, gegliederte Beine, nicht sechs,
wie bei den Insekten.
Die Kreuzspinne lebt räuberisch, fängt ihre Beute in einem klebrigen Netz.
Sie selbst verfängt sich nicht in diesem Netz, weil nur der Fangfaden klebrig
ist, der Rahmen und die Speichen des Netzes sind ungefährlich. Die
Spinne kann sich darauf ungefährdet bewegen.
3. Die Winkelspinne
Die Winkelspinne lebt vorwiegend in
Ecken und baut ihr Netz in Winkeln. Am Eingang ihrer trichterförmigen
Wohnröhre liegt sie auf der Lauer nach fetter Beute.
4. Die Wespenspinne
Sie baut ein Radnetz zwischen hohen
Grashalmen und sie sitzt in der Narbe. Sobald sich eine Beute im Netz
verfängt ,schnellt sie hervor und spritzt ihr Gift in die Beute.
5. Der Weberknecht
Den Weberknecht gibt es fast überall,
wo Pflanzen wachsen. Aber man findet ihn auch oft an Hauswänden. Der Körper
wird 4 - 8 mm lang. Die Beine sind wesentlich länger als der
Körper. Das zweite Beinpaar ist das längste, es dient hauptsächlich
zum Tasten. Die langen Beine erlauben der Spinne sich sehr schnell
fortzubewegen.
Der Weberknecht ernährt sich von Insekten, Schnecken und Spinnen
6. Die Bodentrichterspinne
Sie umrahmt ihre Wohnröhre mit einem
aus dichten Spinnweben. Sobald sich ein Ahnungsloser Käfer im Netz verfängt,
eilt die Spinne aus ihrem Loch und holt sich die Beute in ihre Wohnung.
(erstellt von Claudius Große, Michael Linke, Arnold Oswald, Klasse 6c,
F.-Schiller-Gymnasium Bad Lausick)