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Koordinator: Dr. Jürgen Flad |
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AG Chemie en miniature
Zersetzung von elementarem Kupfer durch konz. Salpetersäure und anschließender Adsorption der entstehenden Stickoxide durch Aktivkohle bzw. deren Nachweis. Metalle, die in der Spannungsreihe rechts vom Wasserstoff stehen, also edler sind, lassen sich von verdünnten Säuren nicht oxidieren. Jedoch durch konz. Salpetersäure oder konz. Schwefelsäure ist dies möglich, wobei nicht der Wasserstoff oxidierend wirkt, sondern der Rest der Säure.
3 Cu±0
3 Cu + 2 NO3- + 8 H3O+
Deckel jeweils mit Membran verschlossen, wobei die Membran von a mit einem Schlitz zu versehen ist in der Breite des Kupferbleches. In die Membran b ist ein Loch zu bohren mit dem Durchmesser von Rohr a. Die Spritze c ist mit Aktivkohle zu füllen (nicht zu fest packen) und mit Glaswolle zu verschließen. Die Spritze c wird mit dem Rohr b über ein Stück Gummischlauch verbunden.
Es wird weiter benötigt:
Beschreibung: Das Kupferblech wird in die konz. HNO3 eingetaucht. Es beginnt sofort eine heftige Reaktion. Das Kupfer löst sich auf (sichtbar durch Blaufärbung der Lsg., Wärmeentwicklung und braune Dämpfe). Die entstehenden nitrosen Gase werden in die Lungeslsg. geleitet, worin sie sofort eine Rotfärbung erzeugen durch Bildung eines Azofarbstoffes (Nitrierung eines aromatischen Systems). Die nicht reagierenden nitrosen Gase werden von der Aktivkohle adsorbiert. Die Reaktion lässt sich leicht stoppen, indem man das Kupferblech aus der HNO3 zieht. |
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| Letzte Aktualisierung Sunday, 16-May-2010 16:34:12 CEST |