ITG und Deutschunterricht

Computereinsatz im Grammatik- und Rechtschreibunterricht der 5. Klasse

Ausprobiert von Klaus Dautel - Karikaturen von Daniel Rau © '99,
Vorwort

Die nachfolgenden Dateien ("Aufgabenblätter") für meine Schüler der 5. Klasse verfolgen mehrere Ziele:

Diese Arbeiten am Computer sind nicht der Rechtschreib- oder Grammatikunterricht selbst, sondern ergänzen diesen um einige Übungsformen. Die Einführung von Regeln und Fachbegriffen findet (bzw. fand bei mir) auf mehr oder weniger herkömmliche Weise im Klassenzimmer statt. (vgl. Satzgliederzug)

Verfahren:

Die Schüler laden sich ihren Arbeitsauftrag - z.B. Arbeitsblatt zur Rechtschreibung - vom Lehrer-Computer auf ihren Rechner und in ihr Programm (Wordpad/Word/Wordperfect/StarOffice...) und beginnen den Arbeitsauftrag auszuführen.
Wenn eine Kleingruppe (zwei bis drei Schüler an einer Station) fertig ist, dann speichert sie das Ergebnis auf der Lehrerstation ab, so dass der Lehrer das Arbeitsergebnis über den Beamer für alle anderen einsehbar darstellen und daran arbeiten kann.

Probleme und Lösungsvorschläge:

Produktorientiertes Arbeiten: Das Bearbeiten der Dateien durch die Schüler sollte weitere Folgen haben: Z.B. könnte am Ende für jeden Schüler ein Ausdruck seiner Datei stehen, mit dem noch etwas geschieht, z.B. anmalen, weiterschreiben, Partnerdiktat, einkleben usw.

Kontrolle und Korrektur:
Wie auch im normalen Unterricht fällt es schwer, den Überblick über alle Schüleraktivitäten zu haben.
Konsequent wäre es, alle Schülerergebnisse schon an der Schüler-Station zu kontrollieren. Das ist zeitlich und technisch eine schiere Unmöglichkeit, geht man davon aus, dass ein moderner Multimedia-Raum zwischen 10 und 15 Stationen hat und eine Stunde allerhöchstens 45 Minuten dauert.
Man könnte sich auch die fertigen Ausdrucke ansehen und sie nachkorrigieren. Das kostet aber Zeit und vermindert das Erfolgserlebnis, wenn die Schüler nicht gleich mit dem gedruckten Blatt weiterarbeiten können (siehe oben).


© Daniel Rau
Stress! Die Karikatur täuscht: Die Stunden im Computerraum können sehr anstrengend sein, stimmlich und körperlich, das Gefühl des Kontrollverlustes ("Noch alles im Griff?") kommt schnell auf.
Außerdem: Bei der Arbeit im Computerraum entstehen neue Fehlerquellen und Ablenkungen, mit denen sich der Lehrer zusätzlich herumschlagen muss.

Darum einige Tipps:

Aufgabenblätter ( *.doc-Format)



Klaus Dautel     ZUM e.V.

Ohne ein bisschen Werbung geht es nicht. Ich bitte um Nachsicht, falls diese nicht immer ganz Themen-gerecht sein sollte.
Dautels ZUM-Materialien: Google-Fuss