Historische Romane von Hans Dieter Stöver

Stöver, Hans Dieter: Spartacus - Sklave und Rebell. Historischer Roman. München: Knaur (TB 628), o.J. (Copyright 1977).
("Spartacus - wer war diese legendäre, geheimnisvolle Persönlichkeit, die im Jahre 73 v. Chr. mit 70 Gefährten aus der Gladiatorenschule ausbrach, um den ersten machtvollen, richtungsweisenden Aufstand der Sklaven gegen die Allmacht der Herren zu entfesseln. Durch den Spartacus-Aufstand wurde ein Krieg ausgelöst, der das römische Weltreich erschütterte. Drei Jahre lang konnte sich das über 40 000 Mann angewachsene Heer der Aufständischen gegen die schlachterfahrenen römischen Truppen behaupten und von Rom aus bis nach Oberitalien vordringen. Überzeugend und lebensecht läßt der Autor einen römischen Historiker Lebensweg und Persönlichkeit des Spartacus beschreiben. Tatsachen und Legenden werden zu einer atemberaubend spannenden Handlung verknüpft und vermitteln so das Porträt einer ganzen Epoche. Die vielfältigen Probleme des Römischen Reiches, seiner Metropole Rom, die Triumphe und Niederlagen seiner Feldherren werden am Aufstieg und Untergang eines Mannes lebendig, dessen Bedeutung weit über seine Zeit hinausragt." Umschlagtext)

Stöver, Hans Dieter: Mord auf der Via Appia. C.V.T. (= Gaius Vocatius Tullus) im Dienste der Caesaren, Bd. 1. München: Knaur (TB 833) 1982.
("Herbst 53 v. Chr.: Die Republik treibt dem Chaos entgegen. Schlägerbanden beherrschen die Straßen von Rom. Die Entführungen angesehener Bürger nehmen zu. Währenddessen ist Gaius, Caesars Kriegstribun in der Gallierarmee, durch Verwundung gezwungen, auf seinem Landsitz müßig dem chaotischen Treiben zuzusehen - doch nicht lange: Auf dem Höhepunkt eines Festes wird ein Mordanschlag verübt, und Gaius sieht sich bald im Mittelpunkt eines Komplotts, das ihn und seine Freunde in Lebensgefahr bringt. Besteht da ein Zusammenhang mit den kürzlich entführten Senatorenkindern? Wer steckt dahinter? Soll man Caesar einschalten? Zusammen mit seinem Freund Cornificius und Alexander, seinem ebenso vorlauten, mutigen wie treuen Sklaven, macht sich Gaius in einer Folge rasanter Abenteuer daran, den Drahtzieher zu stellen. In diesem spannenden Roman werden nicht nur die Täter entlarvt, sondern auch die pervertierten politischen Sitten jener Jahre, da Caesar und Pompeius sich mehr und mehr entzweiten." Umschlagtext)

Stöver, Hans Dieter: Die Frau des Senators. C.V.T. im Dienste der Caesaren, Bd. 2. München: Knaur (TB 834) 1982.
("Rom, Ende Januar 52 v. Chr.: Der Tribun Gaius wird von Caesar nach Ravenna berufen, denn in Gallien hat Vercingetorix alle Stämme zum großen nationalen Aufstand gegen Rom vereint. Am Abend des Tages, an dem Gaius mit seinem treuen Sklaven Alexander in Ravenna eintrifft, veranstaltet Caesar ein großes Fest, um die jungen Aristokraten, die als Militärtribunen ihren Dienst unter seinen Adlern ableisten wollen, mit dem Offizierskorps bekannt zu machen. Dort lernt Gaius die schöne Aemilia, die Frau des Senators Coelius, kennen. Während die dienstältesten Offiziere mit den Neuen nach Soldatenart ihre derben Späße treiben, kommte es zu einem tödlichen Unfall. Doch schon bald glaubt Gaius Beweise zu haben, daß dahinter eine verbrecherische Absicht steckt. Diese Annahme verstärkt sich, seit es selbst nur mit knapper Not mehreren Mordanschlägen entgeht. Inzwischen steht die Armee in harten Kämpfen mit den verbissen um ihre Freiheit ringenden Galliern. Gaius lernt Vercingetorix kennen und bewundern. Ein ungeheuerer Verdacht steigt in Gaius auf..." Umschlagtext)

Stöver, Hans Dieter: Ich klage an. C.V.T. im Dienste der Caesaren, Bd. 3. München: Knaur (TB 835) 1982.
("Herbst 52 v. Chr.: Nachdem der Aufstand des Vercingetorix niedergeschlagen wurde, ist Gallien wieder fest in römischer Hand. Der Kriegstribun Gaius kehrt nach Rom zurück und trägt sich mit dem Gedanken, als Anwalt seine zweite, politische Karriere zu beginnen. In seinem ersten Fall verteidigt Gaius einen Bauern, Sextus Considius, der ein Opfer der vernachlässigten Innenpolitik geworden ist. Er hat seinen verschuldeten Hof verloren und steht vor dem Nichts. Nach einem Streit mit seinem Gläubiger, einem finanzstarken römischen Ritter, findet man dessen Verwalter morgens tot in der Nähe von Considius' Haus. Considius verliert den Kopf, flieht mit seiner Familie nach Rom, um dort unterzutauchen. Gaius' Rechtsempfinden und seine Humanität sind herausgefordert. Er wird den dunklen Geschäften dieses Ritters nachgehen und Considius vor Gericht verteidigen. Im Verlauf der Recherchen erfährt er, daß es um mehr als nur einen Mord geht..." Umschlagtext)

Stöver, Hans Dieter: Skandal um Nausikaa. C.V.T. im Dienste der Caesaren, Bd. 4. München: Knaur (TB 1026) 1983.
("Frühjahr 51 v. Chr.: Pompeius steht auf dem Höhepunkt seiner Macht. Konservative Gruppen um Pompeius versuchen, Caesar in Gallien zu entmachten. In Rom unterhält Publilius Syrus eine erfolgreiche Theatergruppe, die in ihren Stücken auch vor massiver Zeit- und Gesellschaftskritik nicht zurückschreckt. Sogar Publilius Syrus selbst schreibt Stücke, in denen er neben allgemein menschlichen Schwächen auch die Intrigen und den Opportunismus der politischen Machthaber aufs Korn nimmt und schonungslos karikiert. Das schafft ihm bald Feinde in beiden Lagern, so daß er unversehens in die politischen Intrigen der Mächtigen gerät. Da ereignet sich während einer Aufführung ein dramatischer Zwischenfall, in den Nausikaa, die große Heroine der Truppe, verwickelt ist..." Umschlagtext)

Stöver, Hans Dieter: Alexander und die Gladiatoren. C.V.T. im Dienste der Caesaren, Bd. 5. München: Knaur (TB 1040) 1983.
("Rom, Mai 51 v. Chr.: Alexander, vor wenigen Wochen von dem Patron Lucius Volcatius Tullus freigelassen, genießt als Haupt einer eigenen Familie seinen neuen Status. Gaius Volcatius Tullus, intensiv mit seiner Kandidatur für das Amt des Aedilen beschäftigt, plant zur Unterstützung dieses Vorhabens Gladiatorenkämpfe und Tierhetzen im Circus Maximus und beauftragt Alexander mit der Organisation. Um sich einen Überblick zu verschaffen, nimmt der frühere Sklave Kontakt mit ehemaligen Gladiatoren auf. Bei seinen Bemühungen lernt er auch zwei junge reiche Kaufleute aus Gallien kennen, die sich zur Zeit geschäftlich in Rom aufhalten, In ihrer Herberge kommt es zu einer fatalen Entdeckung, und schon kurze Zeit danach steht Alexander im Mittelpunkt dramatischer Ereignisse, die bald auch C.V.T.s Interesse wecken..." Umschlagtext)

Stöver, Hans Dieter: Attentat in Pompeji. C.V.T. im Dienste der Caesaren, Bd. 6. München: Knaur (TB 1097) 1984.
("Sommer 51 v. Chr.: Gaius Volcatius Tullus - kurz C.V.T. - ist im Begriff, nach Gallien aufzubrechen, um für Caesar die lange geplante diplomatische Mission im rechtrheinischen Germanien anzutreten. Da kommt aus dem Süden Italiens eine alarmierende Nachricht: Ein Verwalter des Volcatischen Güter in der Campania ist grausam ermordet und verstümmelt worden. Unverzüglich bricht C.V.T. nach Pompeji auf, um den Hintergründen des Verbrechens nachzugehen. Schon in den ersten Tagen kommt es zu einerüberraschenden und gefährlichen Wendung, und bald sieht sich C.V.T. als Gegenspieler eines geheimnisvolle Feindes, der skrupellos zu töten bereit ist..." Umschlagtext)

Stöver, Hans Dieter: Der Verrat des Ambiorix. C.V.T. im Dienste der Caesaren, Bd. 7. München: Knaur (TB 1169) 1984.
("Rom, Herbst 51 v. Chr.: Gerade aus Pompeji zurück, findet C.V.T. ein Schreiben aus Gallien vor, das seinen sofortigen Aufbruch nach Norden, in Caesars Hauptquartier bei Narbo (Narbonne) notwendig macht. Zur selben Zeit schickt Caesar einen Teil der Armee bie den nordgallischen Belgern in die Winterquartiere, um gegen jede Überraschung von seiten der ungebärdigen Stämme gewappnet zu sein. Auf seiner Reise erfährt C.V.T. Einzelheiten seines Sonderauftrages: Er soll in Gesprächen mit den rechtsrheinischen, romfreundlichen Ubiern die letzten Hindernisse vor ihrer Umsiedelung auf linksrheinisches Gebiet beseitigen. Und außerdem soll er etwas über das Versteck, die Pläne und die Stärke des letzten großen Gegners Caesars in Erfahrung bringen: Ambiorix, Fürst der Eburonen. An der Stelle der späteren Colonia Agrippina (Köln) geht C.V.T. mit Cornificius, Alexander und zwanzig Reitern über den Rhein und betritt gefährlichen Boden: Germanien..." Umschlagtext)

Stöver, Hans Dieter: Rebellion im Circus Maximus. C.V.T. im Dienste der Caesaren, Bd. 8. München: Knaur (TB 1203) 1985.
("Rom, April 50 v. Chr. - Decius Vibellius, ein reicher römischer Bürger aus Capua, ist nach Rom gezogen, um seinen Sohn Aulus Zugang zu den politischen Ämtern zu verschaffen. Das kostet viel Geld, denn längst ist es Sitte, das Wahlvolk durch Spiele, Rennen und Gladiatorenkämpfe zu beeinflussen. So rüstet Vibellius bei einer Renngesellschaft eine Quadriga aus und kauft vor einen der besten Wagenlenker als Fahrer. Doch kurz vor dem Kampftag geschehen Dinge, die das Rennen in Frage stellen. C.V.T. seit Anfang des Jahres als Aedil mit der Aufsicht über die Straßen, Plätze, Märkte und Spiele betraut, wird - zunächst gegen seinen Willen - vom Consul mit der Untersuchung des Falles betraut. Doch schon am zweiten Tag zeigt sich, daß es um mehr als vier Pferde geht, und bald schon zieht der Fall Kreise bis in die höchste römische Gesellschaft..." Umschlagtext)

Stöver, Hans Dieter: Tod auf dem Forum. C.V.T. im Dienste der Caesaren, Bd. 9. München: Knaur (TB 1306) 1985.
("Rom, Spätsommer 50 v. Chr.: Zu den Aufgaben des kurulischen Aedilen Gaius Volcatius Tullus (C.V.T.) gehört auch die Kontrolle der verschiedenen Märkte, des Handels und Wandels der römischen Kaufleute. Außer den üblichen kleinen Streitereien, die C.V.T. zu schlichten hatte, war es bisher in der Geschäftswelt ruhig geblieben. Doch in den letzten Wochen häufen sich seltsame Vorfälle in den Straßen rings um das Forum. Unbescholtene, wohlhabende Bürger werden zusammengeschlagen, Läden und Häuser angezündet, Sklaven ermordet. Außerdem wird der Aedil davon in Kenntnis gesetzt, daß Falschgeld im Umlauf sei. C.V.T. beginnt systematische Recherchen, doch sie bringen ihn zunächst nicht weiter. Dann aber kommt es zu einem blutigen Zwischenfall, der C.V.T. auf eine neue, gefährliche Spur bringt..." Umschlagtext)

Stöver, Hans Dieter: Tödliche Dosis. C.V.T. im Dienste der Caesaren, Bd. 10. München: Knaur (TB 1256) 1986.
("Rom, Dezember 50 v. Chr.: Athenodoros, der griechische Hausarzt der Volcatier, steht vor einem Rätsel. Trotz sorgsamster Behandlung und Pflege siecht einer seiner Patienten, der römische Ritter Aulus Gellius, dahin. In Athenodoros steigt ein ungeheuerer Verdacht auf. Er will einen berühmten Kollegen zu Rate ziehen - als Reaktion kommen ihm entsetzliche Drohungen ins Haus. In seiner Verzweiflung wendet er sich an C.V.T. mit der Bitte um Hilfe. Weil Athenodoros seinem Bruder einmal das Leben gerettet hat, nimmt sich C.V.T. der Sache an. Die gefährlichen Überraschungen und das Entsetzen nehmen von Tag zu Tag zu. C.V.T. ist gefährdet wie kaum je zuvor..." Umschlagtext)

Stöver, Hans Dieter: Quintus geht nach Rom. München: dtv junior 70118. 1987.
("Die Geschichte des 14jährigen Quintus spielt zur Zeit Cäsars. Sie erzählt von ihm und seiner Familie, die ihren Hof nahe der Etruskerstadt Caere aufgeben muß, um in Rom ein neue Leben zu beginnen. Sie berichtet aber auch vom geschäftigen Leben und Treiben der damaligen Weltstadt. Die Suche nach Arbeit ist vor allem für den Vater schwer, aber Quintus, der von seinem Großvater Lesen und Schreiben gelernt hat, findet Aufnahme in einem Buchladen, einem "librarium", in dem Bücher nicht nur verkauft, sondern auch hergestellt und kopiert werden. Und auch Kameraden findet Quintus, mit denen er aufregende Abenteuer erlebt. Die mutige Aufdeckung eines gewaltigen Staatsbetrugs beschert ihm schließlich einen guten Freund." Umschlagtext)

Stöver, Hans Dieter: Quintus in Gefahr. München: dtv junior 70236. 1991.
("Quintus hat in Rom Fuß gefaßt. Als unentbehrliche rechte Hand des Pollius Valerianus arbeitet er in dessen angesehenem Buchladen. Nebenbei nimmt er mit seinem vornehmen Freund Aulus bei dem Griechen Demetrios Privatunterricht. Eines Abends wird er überfallen, in einen Reisewagen gezerrt und entführt. Könnte das etwas mit den geheimnisvollen Vorgängen im Haus seines Freundes zu tun haben oder mit Caesar, der gerade den Rubikon überschritten hat und auf Rom zumarschiert...? Das ist der auch selbständig zu lesende Fortsetzungsband zu "Quintus geht nach Rom", der ebenfalls bei dtv junior erschienen ist." Umschlagtext)

Stöver, Hans Dieter: Drei Tage in Rom. Land- und Stadtleben zur Zeit Cäsars. Zürich/München: Artemis, 2. Aufl. 1989.
("Aus der Perspektive des vierzehnjährigen Lucius erleben wir die harte Arbeitswelt der Sklaven auf einem Gutshof, den Betrieb in einer antiken Töpferei, wir besuchen mit ihm Rom, ein Wagenrennen, eine Theateraufführung. Am dritten Tag verirrt Lucius sich in der proletarischen Vierteln und bekommt die Schattenseiten dieser Hauptstadt der Alten Welt zu Gesicht. Ein packend erzähltes und von Hans Herbert Römer informativ illustriertes Buch." Umschlagtext)

Stöver, Hans Dieter: Die Akte Varus. Würzburg: Arena 1991.
("Der spannungsgeladene, gründlich recherchierte Roman liefert einen überzeugenden Erklärungsansatz für den katastrophalen Ausgang der Schlacht im Teutoburger Wald, in der die Germanen unter der Führung Arminius' des Cheruskers das Römische Weltreich in seine Grenzen verwiesen." - Zum Autor: Hans Dieter Stöver, geboren 1937, studierte Pädagogik, Geschichte, Kunstgeschichte und Altertumswissenschaften. Er lebt in Weilerswist bei Euskirchen. Seit 1965 ist er freier Mitarbeiter des Westdeutschen Rundfunks, für den er 25 Hörspiele und Features zu kulturgeschichtlichen Sendereihen schrieb. Seine zahlreichen Sachbücher, Krimis, Romane und Jugendbücher machten ihn zu einem der bekanntesten Vermittler der römischen Antike an ein modernes Publikum." Arena-Katalog, Frühjahr 1991, S. 13.)

Stöver, Hans Dieter: ... dann geh' ich zum Kaiser! Eine Geschichte aus der Zeit Hadrians. Mit Illustrationen von Hans-Herbert Römer. Ein Artemis-Jugendsachbuch. Zürich/München: Artemis 1992. ISBN 3-7608-1070-5. DM 29,80.
("Bäckermeister Vinicius liegt im erbitterten Streit mit seinem Nachbarn Longinus. Die Auseinandersetzung zieht immer weitere Kreise, bis es zu einem Prozeß kommt. Höhepunkt bildet die Audienz beim Kaiser höchstselbst, die der pfiffige Bäcker erzwingt. Das römische Rechtswesen, das Leben der Handwerker, die bunte Welt des Theaters und der Schauspieler, die Baugeschichte der berühmten Villa Hadriana - dies und noch einiges mehr wird in die spannende Handlung hineinverwoben, die auf gesicherten historischen Fakten basiert. Die präzisen Illustrationen von Hans-Herbert Römer und Sachinformationen im Anhang erleichtern den Zugang zur Welt des kaiserzeitlichen Roms." Umschlagtext.)

Stöver, Hans Dieter: Agon oder Der Ring des Demetrios. Historischer Roman aus der Zeit von Dionysos I, Tyrann von Syracus. München: meyster 1989.
("Agon - das ist Wettkampf, ist Kampf, ist Handlung. Der vielgebrauchte Begriff "action" leitet sich aus diesem griechischen Wort ab. Und atemlos folgt man der Handlung, die 413 v. Chr. mit dem Untergang der 2. athenischen Expedition nach Syracus beginnt. Aus der jubelnden Jugend des athenischen Heeres ist in der flirrenden Hitze vor Syrakus nach zwei Jahren ein von Fieber und Hoffnungslosigkeit gebeutelter Haufen geworden, der bei einem Ausbruchsversuch geschlagen wird und in Latomien, den Steinbrüchen von Syrakus, verschwindet. Demetrios, der Held des Romans, Sohn eines athenischen Aristokraten und einer vermögenden syrakusischen Mutter, wird als Gefangener zum Tode verurteilt. Kassandros, ein Aristokrat aus Syrakus, versucht seine Rettung aus den Steinbrüchen, allerdings zu einem hohen Preis: Demetrios soll ihm zur Beschaffung von nötigen Bestechungsgeldern eine vorgefertigte Urkunde unterzeichnen und seinen Siegelring ausleihen. Der Ring des Demetrios - was ist damit? Heute hätte eine Scheckkarte, die zugleich auch fälschungssicherer Ausweis ist, eine ähnliche Funktion. Nun, die Flucht gelingt. Es verschlägt Demetrios nach Karthago, er glaubt sich in Sicherheit. Sehr schnell wird er aber gewahr, daß Kassandros nicht sein Helfer, sondern ein ganz gefährlicher Gegenspieler ist, dessen Verbindungen bis in die höchsten Regierungskreise reichen. Es geht für beide um ein großes Vermögen, doch Demetrios ist ja namenlos geworden - als Sklave wird er in die Steinbrüche Karthagos abgeschoben. Diese sind keine Vernichtungslager modernen Stils, sondern wirtschaftlich geführte Betriebe, und so gelingt es ihm aufgrund seiner überragenden Bildung, aber auch infolge seines fanatischen Durchhaltewillens und seines Hasses auf Kassandros, sich unentbehrlich zu machen und hochmögende Gönner zu finden.
Agon - aus dem persönlichen Kampf ums Überleben erweitert sich das Handlungsfeld für Demetrios durch die Veränderung der politischen Verhältnisse nach der Niederlage von Athen. Zunächst wird er Figur im Machtkampf verschiedener auf den Tod verfeindeter Strömungen in Karthago selbst, dann ausgreifend im großgriechischen Raum. Demetrios führen die Geschehnisse nach Syrakus wieder zurück und er nimmt hier aktiv am Aufstieg des Herrschers Dionysos I. teil." Umschlagtext)


    Quelle:
  • Historische Erzählungen und Romane
    - zusammengestellt vom Lehr- und Forschungsbereich Didaktik der Alten Sprachen (Latein/Griechisch) an der Freien Universität Berlin (Prof. Andreas Fritsch, Dr. Stefan Kipf) unter Mitarbeit von Markus Mollitor, Johanna Salsa, Frauke Meiners und Antonia Wenzel.

  • Eine kritische Besprechungen von "Quintus geht nach Rom" findet sich auf den Seiten von Stefan Cramme

Zum Anfang - KJL-Inhaltsverzeichnis - Klaus Dautel - ZUM Internet e.V.

2001

Ohne ein bisschen Werbung geht es nicht. Ich bitte um Nachsicht, falls diese nicht immer ganz themengerecht sein sollte.
Dautels ZUM-Materialien: Google-Fuss