Das Fürstenhaus Baden


Burgberg Limburg bei Weilheim an der Teck

  

"Stammburg" der Herzöge von Zähringen und Markgrafen von Baden auf einem Basaltkegel am Nordrand der Schwäbischen Alb.
Limburg und Weilheim waren territoriale Zentren der Familie, die darüber hinaus über Grafschaftsrechte in der Baar, in der Ortenau und im Breisgau verfügte. Die Burg auf dem Plateau des Berges wurde vermutlich um 1050 angelegt, um 1090 jedoch bereits wieder zu Gunsten des neuen Sitzes bei Freiburg verlassen und nur noch mit Dienstmannen besetzt.
Die Zentralität des Ortes für die Zähringer wurde durch ein in Weilheim errichtetes Stift St. Peter unterstrichen, das bei der Verlagerung an den Oberrhein als Grablege des Hauses nach St. Peter auf dem Schwarzwald transferiert wurde.
Die Burg wurde vermutlich im 12. Jahrhundert in den Kämpfen zwischen Staufern und Welfen zerstört und verfiel. Eine vom Kloster St. Peter im 15. Jahrhundert hier errichtete Michaelskapelle wurde 1557 zerstört.

 

 
     
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im Detail:

Burg Limburg
Weilheim

weiter:

Texte:
In den Urgünden der
zähringisch-badischen Geschichte

(pdf, 325 KB)

siehe auch:

Hermann von Verona
Judith die ältere
Hermann I.
Judith von Backnang

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