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Schulgasse 6
Jesuitengymnasium
Kurz nach 1716, Grund- und Aufriss nach
Johann Adam Breunig.
1715 begonnener und 1717 vollendeter
dreigeschossiger Bau
mit 14 Achsen mit der Hauptfront ursprünglich zur Schulgasse,
von wo auch die ursprünglichen Portale in das Gebäude
führten. Die Ecken sind, wie bei dem Bau der Alten Universität,
durch Pilaster mit korinthischen Kapitellen betont. Die Fassadenfläche
ist durch Putzstreifen über die Fensterachsen rhythmisiert.
Das Gebäude wurde seit dem Ende des 18. Jahrhunderts
vielfach neu genutzt und im Innern verändert, es war
von 1827 bis 1905 Universitätsbibliothek und diente
dann verschiedenen anderen universitären Zwecken. |