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Römische Zeit
Vorgeschichte
Heidelberg im
Mittelalter
Anfänge
pfälz. Residenz
Universität
Im 15. Jahrhundert
Konfessionelles
Zeitalter
Reformation
30jähriger Krieg
Barock
Pfälz. Erbfolgekrieg
Wiederaufbau
Residenzverlust
Badische
Zeit
Ende der Kurpfalz
Romantik
Revolution 1848/49
Tourismus
Gründerzeit
Weimarer Zeit
Zeitgeschichte
Nationalsozialismus
Zweiter Weltkrieg
Nachkriegszeit
nach 1955
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Heidelberg in badischer Zeit
Ende der Kurpfalz
In den Koalitionskriegen nach der Revolution
von 1789 annektierte Frankreich die linksrheinischen Teile der
Pfalz und konnte sich im geheimen Frieden von Basel 1795 diese
Gewinne sichern. Damit war die Teilung der Kurpfalz vollzogen,
ihre Geschichte endete mit dem
Reichsdeputationshauptschluss des Jahres
1803
endgültig.
Die rechtsrheinischen Gebiete und somit auch Heidelberg wurden
dem
bald darauf zum Großherzogtum
erhobenen Baden zugeschlagen. Im Wiener Kongress von 1815 erhielt
das Königreich
Bayern die linksrheinische Pfalz (schon seit 1777 war die Kurpfalz
in Personalunion von München aus regiert worden), während die
badischen Gebietsgewinne bestätigt wurden.
Der badische Großherzog Karl Friedrich (1771-1811) war ein Anhänger
der Aufklärung und Förderer der Wissenschaften. Ihm verdankte
auch die Universität Heidelberg ihren Wiederaufstieg zu einer
renommierten Bildungsstätte. Karl Friedrich reorganisierte die
Universität und machte sie zur staatlich finanzierten Lehranstalt.
Die Universität Heidelberg erhielt einen neuen Namen, der neben
dem Gründer Ruprecht I. auch an den Reformer Karl Friedrich erinnert:
seitdem ist sie als "Ruprecht-Karls-Universität" oder unter der
lateinischen Namensform "Ruperto Carola" bekannt. Im 19. Jahrhundert
lehrten in Heidelberg illustre Namen wie der Philosoph Georg Wilhelm
Friedrich Hegel, der Historiker Heinrich von Treitschke, der Chemiker
Robert Wilhelm Bunsen sowie die Physiker Hermann von Helmholtz
und Gustav Kirchhoff. Das Renommee der Professoren verschaffte
der Universität wiederum einen erheblichen Zulauf von Studenten.
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