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Römische Zeit
Vorgeschichte
Heidelberg im
Mittelalter
Anfänge
pfälz. Residenz
Universität
Im 15. Jahrhundert
Konfessionelles
Zeitalter
Reformation
30jähriger Krieg
Barock
Pfälz. Erbfolgekrieg
Wiederaufbau
Residenzverlust
Badische
Zeit
Ende der Kurpfalz
Romantik
Revolution 1848/49
Tourismus
Gründerzeit
Weimarer Zeit
Zeitgeschichte
Nationalsozialismus
Zweiter Weltkrieg
Nachkriegszeit
nach 1955
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Heidelberg in der Neuzeit
Wiederaufbau
Nachdem der Frieden von Rijswijk 1697 den Pfälzischen Erbfolgekrieg
beendet hatte, begann unter der Herrschaft von Kurfürst Johann
Wilhelm der Wiederaufbau Heidelbergs. Man behielt den alten
Grundriss
bei und baute auf den Fundamenten der zerstörten Gebäude neue
Häuser im Barockstil. Bis heute hat die Stadt dieses Gesicht
als Barockstadt auf mittelalterlichem Grundriss bewahrt. Zwar
herrschte
seit dem Westfälischen Frieden Religionsfreiheit, doch förderten
die nunmehr katholischen Kurfürsten den Katholizismus und siedelten
in Heidelberg Jesuiten an. In der Altstadt entstand ein ganzes
Jesuitenviertel mit Jesuitenkirche, -kolleg und -gymnasium. Durch
die Gegenreformation konvertierte schließlich ein Drittel der
Bevölkerung Heidelbergs zum katholischen Glauben. An die Rekatholisierung
der Stadt erinnern die Mariensäule auf dem Kornmarkt und
die zahlreichen Madonnenstatuen an den Häusern der Altstadt,
mit denen wohlhabende katholische Bürger ihr Bekenntnis
zur Schau stellten. In vielen reformierten und lutherischen
Kirchengebäuden, die nunmehr als
Simultankirchen von den Katholiken mitbenutzt wurden, baute man
Trennwände. In der Heiliggeistkirche etwa wurde eine solche
erst 1936 wieder entfernt.
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