Jubiläumsausstellung Bruchsal 2006

  

Lebensdaten Bischof Franz Christophs von Hutten
(1706 - 1770)

1706 Franz Christoph von Hutten zu Stolzenberg wird am 6. März in Wiesenfeld geboren. Er stammt aus einem alten reichsritterlichen Adelsgeschlecht in Franken, dem zahlreiche kirchliche Würdenträger angehören.
1716-23 Schüler des Seminarium Nobilium in Würzburg.
1723 Theologiestudium in Rom und Siena. Unter anderem hört er in Rom Vorlesungen bei Prosper Lambertini, dem späteren Papst Benedikt XIV.
1729 Subdiakonatsweihe in Würzburg.
ab 1730 Jüngstes Mitglied des Speyerer Domkapitels.
1743 Wahl zum Nachfolger des verstorbenen Damian Hugo von Schönborn (Fürstbischof 1719-43) als Fürstbischof von Speyer. Hutten erhält das Diakonat und bezieht das Schloss Bruchsal.
1744-55 Hutten lässt die Grabkirche St. Peter in Bruchsal fertig stellen.
1748 Bau der Saline.
1750-54 Die großen Festsäle des Mittelbaus, der Marmor- und der Fürstensaal, werden durch Johann Michael Feichtmayr (Stuck) sowie Johann u. Januarius Zick (Fresken) ausgestaltet. Die Ausstattung der übrigen Räume dauert vermutlich bis Anfang der 1760er-Jahre an.
1744 Priesterweihe und einige Monate später Bischofsweihe in Bruchsal.
1752/53 Einrichtung einer Tabak- sowie einer Spitzen- und Spinnfabrik in Bruchsal.
1753 Gründung des Gymnasiums in Bruchsal.
1761 Hutten erhält von Kaiser Franz I. die Kardinalswürde.
1770 Hutten stirbt am 20. April in Bruchsal. Seinem letzten Willen entsprechend wird er in der Gruft von St. Peter in Bruchsal beigesetzt, sein Herz im Muttergottesaltar der Klosterkirche in Waghäusel.
   
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