Zirkel, vom Belvedere aus gesehen. Rechts und links der Mittelachse
liegen Rasenbeete mit Broderien, außen daneben laufen zwei parallele
Alleenwege. In den Rasenbeeten finden sich kleine Putten mit
sich drehenden
Springbrunnen. Im Zentrum des Zirkels liegt der Arionbrunnen mit seiner 15 m hohen Fontäne.
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| Der Arionbrunnen im Zentrum des Gartenparterres nimmt die kreisrunde
Form des Zirkels wieder auf. In seiner Mitte ist der Sänger
Arion aus der griechischen Mythologie dargestellt, der nach der
Sage von Delphinen
vor
dem
Ertrinken
gerettet
wurde. |

Das Kreisrund des Zirkels, der an der Westseite
durch die bewachsenen Treillagengänge begrenzt wird, schließt
sich zwischen diesen mit dem Hirschbrunnen. Links und rechts
sind hier zwei Hirsche dargestellt, wie sie von Hunden zerrissen
werden.
Die Gruppe stellt die Geschichte Aktäons aus
der griechischen Mythologie dar, der von Diana zur Strafe in
einen Hirsch verwandelt und von seinen eigenen
Hunden
zerrissen
wird. Damit ist die Gruppe eine
Allegorie auf den Untergang der Sonne am Abend und steht daher
im Westen des Gartenzirkels. Sie ist aber gleichermaßen
eine Allegorie auf die Jagd selbst.
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| In den vier Ecken des an die Hirschgruppe anschließenden
Parterres stehen vier Allegorien auf die vier Elemente Feuer, Wasser,
Luft und Erde , die dirch vier Gottheiten aus der griechischen Mythologie
personifiziert werden. |
| Der obere Teil des sich an den Zirkel anschließenden Parterres
ist von Baumreihen flankiert, deren Kronen - im Sinn der Unterwerfung
der Natur unter die gestaltende Hand des Menschen - zu Arkaden
geschnitten sind. |
| Acht goldene Kugeln bezeichnen den Weg der Sonne von ihrem Untergang
am Abend (von der Hirschgruppe) bis zu ihrem Aufgang am Morgen |
| An den Seiten des Großen Weihers sind Statuen der Flussgottheiten
der "pfälzischen Ströme" Rhein und Donau aufgestellt.
Ihnen sollten ursprünglich zwei weitere, vermutlich Mosel
und Neckar, entsprechen |
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