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Der Zirkel
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Luftbild des Zirkels mit Schloss und Schlossachse gegen
den Königstuhl
Bild: Landesmedienzentrum B-W
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Das Gartenparterre des Schwetzinger Schlossgartens ist eine
kreisrunde Anlage mit Radien und parallelen Sekanten als Sichtachsen.
Die Mitte nimmt ein Springbrunnen mit Figuren des Arion-Mythos
ein, um den Urnen und Obelisken symmetrisch angeordnet sind.
Zur Stadt und zum Schlossbau hin wird das Kreisrund durch Zirkelbauten,
zum Park hin durch Laubengänge (Treillagen) umschlossen.
Die Zwickel hinter den Laubengängen sind als Angloisen ausgebildet,
dazwischen öffnet sich hinter der Hirschgruppe das ehemalige
untere Bassin (Bildvordergrund).
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Der Arionbrunnen im Zentrum des Gartenparterres
nimmt die kreisrunde Form des Zirkels wieder auf. In seiner Mitte
ist der Sänger
Arion aus der griechischen Mythologie dargestellt, der nach der
Sage von Delphinen
vor
dem
Ertrinken
gerettet
wurde. Er steht gleichermaßen für die Metamorphosen, da die Delphine
den göttlichen Auftrag zu Gunsten des Menschen ausführten
wie auch - als Allegorie - für die Förderung
der Musen durch den Kurfürsten.
Der Arionbrunnen wurde ursprünglich von Lenné für den Schlosspark
in Nancy geschaffen und 1753 für Schwetzingen angekauft.. |
| In den mittleren Rasenabteilen des Zirkels stehen Obelisken
und Urnen als Zeichen für
Anfang und Vergänglichkeit. |
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| Am Ende der Sichtachsen des Zirkels stehen Bildwerke von antiken
Gottheiten - wie hier eine Statue des Gottes Bacchus, des Gottes
des Weins, der Trunkenheit und auch der Ausschweifungen, oder (rechts)
der Gott Merkur, Schutzgott des Handels, der Kaufleute und der Diebe.
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