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![]() |
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2.0 |
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2.1 |
Milchsäure- und alkoholische Gärung |
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2.1.1 |
Glykolyse; Phosphorylierung, Redoxvorgang, anaerobes Energiegewinnungsprinzip |
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2.1.2 |
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2.1.3 |
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2.2 |
Zellatmung |
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2.2.1 |
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2.2.2 |
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2.2.3 |
Atmungskette, ATP-, H2O-Synthese, Regenerierung der Reduktionsäquivalente (NAD, FAD) |
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2.2.4 |
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2.2.5 |
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2.3 |
Zusammenhang zwischen Kohlenhydrat-Fett-Aminosäurestoffwechsel |
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2.4 |
Mikroorganismen |
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2.4.1 |
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2.4.2 |
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2.4.3 |
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2.4.3.2
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Einteilung der Bakterien; 2.4.3.3 Taxonomie; 2.4.3.4 Stoffwechsel, 2.4.3.5 Antibiotikaproduktion |
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2.4.3.6
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Wachstum und Kultivierung, 2.4.3.7 Sterilisation; 2.4.3.8 Bemerkenswerte pathogene Bakterien |
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| 2.4.4 | Viren | |
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2.5 |
Biotechnologie (ohne Gentechnologie) |
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2.5.1 |
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| 2.5.2 | Käseherstellung | |
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2.6 |
Energieumsatz |
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2.6.1 |
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2.6.2 |
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2.6.3 |
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2.7 |
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| - | ||
| - | ||
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Biomoleküle |
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Biochemie |
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Molekülanimationen |
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Moleküle |
http://c4.cabrillo.cc.ca.us/ und http://www.clunet.edu/BioDev/omm/exhibits.htm#displays |
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Index Biomoleküle: |
http://www.umass.edu/microbio/rasmol/tutbymol.htm |
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Molekul-Daten für Chime: |
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Daten für Molekulargenetik |
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| Dissimilation | |
| 2.0 Einführung in den energiegewinnenden Stoffwechsel |
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Überlegen wir mal: Was wissen wir alles schon über Energie und Energiegewinnung bei Organismen aus Klasse 11 und 12?
In Abb. 1 ist der Hefepilz Saccharomyces cerevisiae abgebildet, ein einzelliger Eukaryont, der Glucose in Ethanol verwandeln kann und deshalb zur Bier- und Weinherstellung verwendet wird (Bierhefe = Bäckerhefe). Die käuflichen Hefewürfel z. B. zum Kuchenbacken bestehen ebenfalls aus dieser Pilzart. Diesen Pilzen fehlt das sonst bei Pilzen typische Mycel (Geflecht aus Pilzhyphen). Saccharomyces pflanzt sich sexuell und vegetativ durch Knospung fort (siehe links oben der Beginn einer Knospung). In der Natur findet man sie überall dort, wo zuckereiche Säfte freiwerden: im Nektarsaft der Blüten, auf Früchten und Blättern, in der Nähe von Blattläusen. Hefen sind aerob oder fakultativ anaerob lebende Organismen. Je nach O2-Angebot gewinnen sie die Energie über einen anderen Stoffwechselweg.
Hefen können bei O2-Mangel Zucker vergären,
also Glucose, Fructose, Saccharose und Maltose. Die notwendigen Enzyme
befinden sich im Cytoplasma. Dazu müssen die Nährstoffe zunächst
aufgenommen werden. Maltose und Saccharose werden dann in Glucose und
Fructose umgewandelt. Danach wird im Cytoplasma über mehrere Schritte
Ethanol gebildet und ausgeschieden. Den energiegewinnenden Stoffwechsel aller Lebewesen kann man wie folgt zusammenfassen:
Alle Organismen verwenden Glucose als wichtigsten Energieträger. Die Glucose wird dabei auf zwei Arten abgebaut: aerob in der Zellatmung und anaerob in der Gärung. Bei der Zellatmung findet ein vollständiger Abbau zum CO2 und H2O statt. Bei der Gärung gibt es verschiedene primäre Endprodukte, die wichtigsten sind Ethanol und CO2 oder Milchsäure. Danach werden auch die Stoffwechselwege genannt:
2.1 Milchsäure- und alkoholische Gärung Alle Gärungstypen laufen in zwei Schritten im Cytoplasma der Zellen ab:
2. Reduktion der BTS zum Gärungsendprodukt Gärungen dienen den Pilzen ( z. B. Hefe) und vielen Bakterien ( z. B. Staphylococcus epidermis; Bakterien auf der Haut) zum Energiegewinn. Die beim Abbau der Glucose freiwerdene Energie wird in ATP gespeichert. Der Stoffwechselweg der Gärung läuft in mehrere Einzelschritten im Cytoplasma mit Hilfe spezieller Enzyme ab. Je nachdem, welches Enzym vorhanden ist, bauen z. B. Milchsäurebakterien die BTS in Milchsäure oder Hefe in Ethanol um. Die Gesamtgleichungen sind:
Alkoholische Gärung:
Milchsäuregärung:
C6H12O6 > 2 CH3CHOHCOOH DG°´= - 199 KJ/Mol Die Milchsäuregärung kommt im Muskel der Tiere sowie bei verschiedenen Bakterien wie den Milchsäurebakterien, Protozoen, Pilzen, Grünalgen und höheren Pflanzen vor. Die Alkoholische Gärung findet man bei Hefe und einigen anderen Mikroorganismen und höheren Pflanzen. Daneben findet man bei Propionibakterien oder bei Micrococcus-Arten im Pansen der Wiederkäuer die Propionsäuregärung:
Glucose >
4/3 Propionsäure +2/3 Essigsäure 2/3 CO2 + 2/3 H2O
DG°´= - 315 KJ/Mol Die Ameisensäuregärung hat man bei Escherichia Coli, Salmonella usw. also Darmbakterien festgestellt:
DG°´= - 215 KJ/Mol Bei der Buttersäuregärung bei Clostridien ( obligat anaerob) wird Glucose in Buttersäure gespalten:
Die Essigsäuregärung ist keine echte Gärung, da mit Hilfe von O2 Ethanol zu Essigsäure abgebaut wird (Acetobacter = Essigsäurebakterien)
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