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1.1 Nukleinsäuren, DNA = Desoxyribonukleinsäure Teil I 1.1.1 DNA als Erbsubstanz Aus der Zellbiologie in Klasse 11 wissen wir, daß in den Zellkernen, Mitochondrien und Chloroplasten der eukaryontischen Zellen, in Bakterien und einigen Viren der Stoff DNA (=Desoxy-Ribonuklein-Säure) enthalten ist. (frühere Bezeichnung: DNS, heute international DNA wegen -acid (= Säure); englisch: DeoxyriboNucleic Acid). Darin ist die Erbinformation der Zelle gespeichert. Diese Erkenntnis verdanken wir Oswald Avery (1877-1955), einem in Kanada geborenen amerikanischen Bakteriologen und Physiker, der 1944 nachwies, daß die genetische Information einer Zelle aus DNA besteht. Bis dahin vermuteten die Biologen, daß die Erbinformation in Proteinen verborgen liegt.
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Hier eine Zusammenstellung der wichtigsten Stationen der Genetikgeschichte: Zusammenfassung:
Anmerkung: Die kurze, relativ dicke Stäbchenform der Chromosomen ist nur während der Metaphase der Zellteilung zu sehen, ansonsten sind die Chromosomen lange Fäden; man nennt Sie dann Chromatinfäden.
Man bezeichnet alle Chromosomen einer Zelle als Genom.
Die Kettenlängen der DNA verschiedener Organismen sind nachstehender Tabelle zu entnehmen.
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Da es 4 verschiedene Basen gibt, kennt man 4 unterschiedliche Strukturformeln der Nukleotide:
Die freien Elektronenpaare der N-Atome sorgen für die Basizität dieser Stoffe.
Alle Nukleotide sind Verwandte der Energieträger wie AMP/ADP/ATP oder GMP/GDP/GTP. ATP und GTP sind aus der Dissimilation bekannt. |
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Weiterführende Quellen:
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