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2. 1 Mendelsche Regeln
Die nachfolgende Tabelle zeigt die tatsächliche Samenproduktion von 10 F2 Pflanzen Mendels. Während die einzelnen Pflanzen weit vom erwarteten 3:1-Verhältnis abweichen, ist das Verhältnis beider Gruppen ziemlich genau.
Er sagte voraus, daß in diesem Fall 50% rund (Rr) und 50% runzelig (rr) sein würden und so war es. Wir wollen diesesmal eine andere Darstellung verwenden, das Kreuzungsquadrat:
Mendel untersuchte auch Erbgänge, bei denen er gleichzeitig 2 Merkmale betrachtete (= dihybrid). Beispiel 4 Kreuzung homozygoter Erbsenpflanzen mit gelben runzeligen Samen und grünen glatten Erbsen
Wir wollen die Kreuzung interaktiv durchführen.
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Hilfen zur Vorgehensweise:
Gehen Sie mit der Maus auf das Ihrer Meinung nach richtige
Objekt (lesen Sie die Meldung IE). Damit man am Schluß einen vollständig richtigen
Erbgang sieht, muß man die Interaktionsschritte |
Interaktion 1 |
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Rechts sind verschiedene mögliche
Gameten abgebildet
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Interaktion 2
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Rechts sind verschiedene mögliche Hybriden abgebildet |
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Rechts sind verschiedene mögliche
Genotypen der F1 abgebildet
Nun wollen wir die F1 untereinander kreuzen |
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1. Die F1 ist phänotypisch wieder uniform, d.h. alle Erbsen sehen gleich gelb, glatt aus. Das bedeutet, daß sich beim F1-Genotyp YgRr die dominanten Allele durchsetzen, denn die F1-Pflanzen haben jeweils vom einen Elter ein rezessives Gen erhalten. 2. Kreuzt man nun die F1 untereinander, so tritt in der F2 eine Neukombination der Gene ein. Der Genotyp yyrr ( grün/runzelig) ist neu entstanden und kann nur dadurch erklärt werden, daß die Allele während der Generationenfolge neu kombiniert werden. 3. Das Aufspaltungsverhältnis in der F2 ist phänotypisch 9 : 3: 3: 1.
Die Rückkreuzung zeigt das typische Verhältnis 1 : 1 für
eine Kreuzung eines Hybriden mit dem rezessiven Elter. Glücklicherweise werden die Merkmale der Gartenerbse nicht von Genen kontrolliert, die einen intermediären Phänotyp erzeugen. Möglicherweise hätte Mendel dann die Grundregeln der Vererbung nie entdeckt.
Als Konsequenz aus unseren Beispielen wollen wir die Grundregeln der Vererbung formulieren, die im Wesentlichen auf den Erkenntnissen Mendels basieren:
Diese Regel gelten prinzipiell
und für alle Organismen ( bei reinen Rassen = Homozygotie!)
Die meisten Ausnahmen werden in der Humangenetik angesprochen. |