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Alle eukaryontischen Zellen durchlaufen einen Zyklus von Wachstum, DNA-Verdopplung, Wachstum und Zellteilung. Man nennt diesen Zellzyklus.
Nachfolgend werden die einzelnen Phasen anhand des mikroskopischen Bildes einer typischen Zelle besprochen. Hierbei spielen Chromosomen, das Centrosom (= Centriol) und die Spindelfasern eine
Obwohl man von Chromosomen spricht, wenn man die Erbinformation der Zellen meint, treten diese nur während der Zellteilung (M) auf. In der G und S-Phase des Zellzyklus liegt die Erbinformation (DNA) als Chromatinfäden oder Chromatingerüst vor. Man bezeichnet einen Komplex von DNA und Protein, wie er in den Chromosomen vorliegt als Chromatin.
An dieser Spindelfaseransatzstelle bildet sich kurz vor der Chromosomenteilung eine spezielle Struktur mit Mikrotubuli aus (=Kinetochor), an die die Spindelfasern anheften. Jedes Chromatid enthält mindestens einen sehr stark aufspiralisierten DNA-Faden. Weiteres zum Feinbau der Chromosomen findet man nach der Mitose. Die Chromosomen und Spindelfasern sind in den nachfolgenden Abbildungen angefärbt. Zunächst noch einmal zum Vergleich die Interphase (S):
Die Mitose im einzelnen:
Die Zellteilung also Teilung des Cytoplasmas direkt nach der Mitose nennt man Cytokinese.
Zusammenfassung der Mitose:
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Feinbau des Metaphasenchromosoms
Würde man die DNA der menschlichen Chromosomen entspiralisieren, so wäre der DNA-Faden zwischen 1.7 and 8.5 cm lang. Da dies alle Zellmaße übersteigt, ist die DNA mit Hilfe von speziellen Proteinen kompakt organisiert. Ohne diese Struktur wäre die identische Verdopplung bei der Zellteilung kaum denkbar.
Am Ende eines Chromosoms der Eukaryonten befinden sich die Telomere. Dies sind spezielle Nukleoprotein-Komplexe mit sich wiederholender Nukleotidsequenz (bei Wirbeltieren TTAGGG), die die Rekombination zwischen den Chromosomen verhindern, diese vor DNA-Verlust während der Verdopplung bewahren und eine Rolle beim Altern und Krebs spielen.
Chromosomen bei Prokaryonten
Bei der anschließenden Zellteilung (Cytokinese), werden dann die beiden DNA-Kopien auf die beiden Zellen verteilt. |
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Wie oben erwähnt, entstehen durch Mitose 2 genetisch identische Zellen. Im Generationswechsel der Organismen wechseln immer sexuelle (Meiose) und asexuelle Vermehrungen (Mitose): Ein Klon ist eine Gruppe genetisch identischer, also erbgleicher Organismen. Klone entstehen auf einfachste Weise durch Zweiteilung, auch vegetative Vermehrung genannt. Es ist der Vermehrungsmechanismus aller Bakterien, aber auch höherer Mikroorganismen, wie Hefen und Pilzen und sogar vieler Arten mehrzelliger Tiere. Viele höhere Pflanzen vermehren sich durch Knospen oder Sprossung, indem auf der Stamm- oder Blattoberfläche eine Knospe entsteht, durch Zellteilung wächst, schließlich abfällt und zu einem neuen Individuum (einem Klon) wird. Unter Klonierung versteht man die Produktion genetisch identischer Tiere oder Pflanzen oder die Produktion identischer Partikel und Moleküle wie Antikörper oder DNA. Die meisten Wirbeltiere pflanzen sich ausschließlich durch bisexuelle Vermehrung fort, wobei keine Klone entstehen. Vielmehr ist das Erbgut der Nachkommen in der Regel genetisch verschieden, weil es ein Gemisch aus mütterlichen und väterlichen Genen darstellt. Genetisch identische Individuen (= Klone) können bei ihnen auf natürliche Weise dadurch entstehen, daß sich Embryonen in frühen Teilungsstadien spontan aufspalten und sich die Teile getrennt in unabhängigen Individuen weiterentwickeln (= z.B. Zwillinge) Bei den Pflanzen ist die vegetative Vermehrung genauso verbreitet ( besonders bei Angiospermen und Farnen) wie die sexuelle. Blätter und Sprossteile von Pflanzen besitzen meist die Fähigkeit, durch vegetative Vermehrung einen kompletten Pflanzenkörper hervorzubringen. Dies wird ausgiebig bei Zier-, Zucht- und Nutzpflanzen ausgenützt, um diese zu kultivieren Oft werden auch spezielle Ausläufer gebildet, die der Fortpflanzung dienen, wie z.B. bei der Erdbeere, die sich hauptsächlich vegetativ fortpflanzt. In diesem Sinne sind auch alle Kartoffeln eines Ackers Klone. Bei anderen Pflanzen wie der z. B. dem Löwenzahn (Taraxacum), der sich ebenfalls fast ausschließlich vegetativ vermehrt, bilden sich keimfähige Samen aus den unbefruchteten Fruchtknoten. Zu bemerken ist, daß hier die vegetative Vermehrung offenbar an Polyploidie gekoppelt (2n = 24 bis 2n = 80) ist, eine Vervielfachung des Chromosomensatzes. Man unterscheidet bei Pflanzen zwischen
Beispiele für vegetative Fortpflanzung bei Pflanzen
Auch bei niederen Pflanzen wie den Farnen und Moosen findet man die typische Abwechslung sexueller und asexueller Zellteilung. Bei Pilzen ist die vegetative Vermehrung ebenfalls weit verbreitet.
Vegetative Fortpflanzung bei Tieren Lebenszyklus von Blattläusen ( siehe Biokurs Klasse 11)
Um ein Männchen zu produziern, läuft eine spezielle Meiose (Geschlechtsteilung) ab, die nur die X-Chromosomen betrifft. Während der Eizellbildung wird ein X-Chromosom eliminiert. (Blackman (1974,1987) |
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Weiterführende Quellen:
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