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Die Evolutionslehre ist der Eckpfeiler der modernen Biologie. Sie vereint alle Naturwissenschaften zu einem theoretischen Konzept und wird im Gegensatz zu vielen anderen wissenschaftlichen Aussagen seit Jahrzehnten intensiv und kritisch diskutiert. Von allen Theorien der Wissenschaft, ist die Evolutionstherorie die am besten begründetste, da alle Naturwissenschaften Argumente liefern: die Physik, Astronomie, Chemie, Biologie oder die Geologie. Alle Ergebnisse werden heute zur synthetischen Evolutionstheorie (Neodarwinismus) zusammenfaßt. Falls jemand meint: "Ach, eine Theorie, das ist ja nur ein unbewiesenes Hirngespinst! "; dem muß klar werden, daß unsere ganze Naturwissenschaft auf Theorien basiert. Naturwissenschaftliche Theorien sind nicht zu verwechseln mit dem Begriff Theorie der Umgangssprache, sondern sind in der Realität bewährte Beschreibungen der Naturgesetze. Nehmen wir z. B. die Gravitationstheorie oder die Theorien der Mechanik von Newton. Kein Mensch würde heute mehr die Tatsache als Hirngespinst bezeichnen, daß ein Körper, wenn er fallengelassen wird, dem Boden mit einer definierten Bewegung zustrebt und man dies exakt berechnen kann. Ohne diese Erkenntnisse hätte man wohl kaum Raumfahrzeuge gezielt zu den Planeten schicken können! Was ist Evolution?
Unter einem Genpool versteht man die Genome aller Individuen einer Population. Gene sind Bestandteile von Lebewesen. Was ist Leben?
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Diese Aussagen sollen durch Fakten im Folgenden belegt werden.
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Die moderne Evolutionstheorie und andere Aussagen über die Herkunft des Lebens Evolution erklärt im weitesten Sinn, daß das was wir heute sehen, von allem was früher war verschieden ist. Die Galaxien, die Sterne, das Sonnensystem und die Erde mit ihren Lebensformen haben sich alle während der Zeit geändert. Demnach gab es eine physikalische, chemische und biologische Evolution. Der Mensch hat sich seit Jahrtausenden Gedanken über seine und der anderen Lebewesen Herkunft gemacht. Dazu ist von allen Organismen nur der Mensch selbst in der Lage, da er durch sein speziell differenziertes Gehirn sein Verhalten moralisch bewerten kann. Hunde, Mäuse, Vögel oder Insekten können sich diese Frage nicht stellen und sind deshalb nur ihrer Genetik und den Naturgesetzen unterworfen. Viele kluge Menschen haben sich mit Hilfe der Möglichkeiten ihrer Zeit damit auseinandergesetzt. Dabei hat der Nebel der Religion im Laufe der letzten Jahrhunderte vieles verschleiert. Erst seit der Aufklärung und Entwicklung der modernen Naturwissenschaft in den letzten 200 Jahren wurde Klarheit zur Herkunft der Organismen geschaffen. Die Veränderung ist eine grundsätzliche Eigenschaft aller Materie und Energie. Beide unterliegen den Einflüssen der Umgebung. Jedes Atom oder Molekül bewegt sich je nach Umgebungseinflüssen und reagiert mit anderen Atomen oder Molekülen. Kommen z.B. Na und Cl zusammen, bilden sie unter Energieabgabe einen neuen Stoff mit neuen Eigenschaften. Größere Moleküle wie Kohlenhydrate werden am Luftsauerstoff oxidiert, DNA mutiert, Viren infizieren Zellen und werden neugebildet, Zellen entstehen und sterben, Organismen werden geboren und sterben. Die Strahlung der Sonne bewegt sich durch den Raum und wird von Materie
absorbiert und in andere Formen der Energie umgewandelt. Planeten bewegen
sich um die Sonne, während diese sich in der Galaxis bewegt und verändert.
Selbst die Galaxien bewegen sich im Raum. Diese Erkenntnisse sind für den Mensch oft nur schwer zu gewinnen, da viele Veränderungen nicht seiner Zeitvorstellung gehorchen, sondern der natürlichen oder vom Standpunkt der Erde ausgesehen der geologischen Zeit. Außerdem ist er wie alle Organismen ein soziales Wesen, was auf Fixpunkte also Konstanz ausgerichtet ist. Deshalb gab er sich auch mit den Religionen eine Werteordnung, die ihm diesen Fixpunkt bietet. Dieses Konstanzbedürfnis innerhalb seiner geistigen Evolution verhindert oft die Erkenntnis der Veränderung inklusive seiner eigenen Evolution. Wie das Leben ab einem bestimmten Punkt begonnen hat und mit dem Tod endet, überträgt er diese Vorstellung auf seine und der Organismen Herkunft und hat nun das Problem, daß es ebenfalls einen Anfang und ein Ende der Materie und Energie geben muß. All diese Faktoren veranlaßten die Menschen immer wieder im Lauf ihrer Geschichte zur Entwicklung von konstanten, personifizierten Göttern, die den Anfang und das Ende und die Erklärung all des Unverstandenen repräsentierten. Für die Erklärung der Welt und deren Herkunft sind heute jedoch keine Götter mehr notwendig! Diese Vorstellungen des Menschen sind ein Produkt der geistigen Evolution, diese Bestandteil der kulturellen Entwicklung und diese wiederum Folge der Entwicklung der Intelligenz. Intelligenz ist eine Eigenschaft der Gehirne, Gehirne sind ein mehr oder weniger großes Netzwerk von Neuronen und somit eine natürliche Entwicklung. Da das hier vorgetragene materialistische Weltbild für jeden gebildeten Menschen klar nachvollziehbar ist, wollen wir uns auf dieser Basis mit der Evolution beschäftigen. Alle anderen Weltbilder sind eine Sache des Glaubens, der Spekulation oder des Irrtums und entziehen sich derzeit der logischen Konsequenz. Deshalb bleiben sie hier unberücksichtigt. |
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Im Laufe der Menschheitsgeschichte, die ein winziger Teil der Erdgeschichte darstellt, haben viele gebildete Persönlichkeiten einen Beitrag zur modernen Evolutionslehre geleistet. Nachfolgend eine kleine Auswahl:
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Weiterführende
Quellen:
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