| 4.2 Wissenschaftliche Fakten zur Atmosphäre, Strahlung, CO2, Wetter, Klima, Thermodynamik |
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4.2.4 Wärme und Thermodynamik |
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Wärme
ist eine Energieform, vereinfacht gesprochen, die kinetische
Energie der Teilchen also die Energie der ungeordneten Teilchenbewegung
(= Brownsche Bewegung). Im engeren Sinne wird unter Wärme nur die Energieübertragung von einem System auf ein anderes verstanden. Dabei gibt es 3 Formen des Wärmetransports:
1 Kalorie = 4.186 Joule = die Wärmemenge,
die notwendig ist, um die Temperatur von 1 g Wasser
um 1 °C zu erhöhen.
Die Temperatur ist eine sog. Zustandsgröße der Thermodynamik und beschreibt die mittlere kinetische Energie der Moleküle eines Systems. (Temperatur ist ein Maß für die mittlere kinetische Energie einer ungeordneten Teilchenbewegung)
Die Temperaturmessung erfolgt meist über Wärmeströmung (= Druckerhöhung) z. B. mit einem Thermometer oder mit den Wärmerezeptoren (= Ruffinische Endbüschel) der Haut. Man benutzt neben der Celsius-Skala die absolute Temperatur in K (Kelvin) um die Temperatur zu benennen. Bewegen sich die Teilchen nicht mehr muß die Temperatur = 0° K sein oder -273,16 °C. Dies ist der absolute Nullpunkt. Eine solche Temperatur herrscht näherungsweise im Weltall. Quelle: http://www.unidata.ucar.edu/staff/blynds/tmp.html
Bringt man zwei Körper unterschiedlicher
Temperatur in Kontakt, findet ein Temperaturausgleich statt (Wärmeübertragung).
Unterschiedliche Stoffe können verschieden
gut Wärme speichen. Diese Fähigkeit drückt man als
Wärmekapazität aus: James Clerk Maxwell
(1831-1879) und Ludwig Boltzmann (1844-1906) entwickelten
eine Theorie, die beschreibt, wie sich Teilchen in einem idealen Gas
bewegen: die Kinetische
Gastheorie. Die Teilchen eines idealen Gases stoßen
miteinander zusammen und ändern dadurch ihre Richtung. Die mit
der Bewegung verbundene Energie wird Kinetische
Energie genannt.
Kollisionen gegen eine Wand sind ein Maß
für den Druck eines Gases. Boltzmann zeigte, daß die mittlere
kinetische Energie der Teilchen direkt proportional dem Druck des
Gases ist. Damit konnte man die
mittlere Geschwindigkeit,
den Druck und die Zusammenstoßwahrscheinlichkeit
berechnen:
k= 8,314J/Mol;
Molmasse: O2=32, N2=28; CO2=44;
H2O=18 Die mittleren Geschwindigkeiten sind sehr hoch und mit über ca. 1500 km/Std schneller als jedes Verkehrsflugzeug. Da jedoch die Teilchen nach kurzer Wegstrecke zusammenstoßen ergibt sich eine weit geringere Diffusionsgeschwindigkeit.
Quellen: Lehrbücher der Physik, Chemie Fazit aus der Thermodynamik und Quantentheorie:
Erst bei Bedingungen von z.B. -57°C
und O,2 bar ist das im Mittel möglich. Solche Bedingungen herrschen
in ca. 11 km Höhe am oberen Rand der Troposphäre. Dann ist
die Zahl der Zusammenstöße um ca. 102 kleiner
als am Boden. Ein größerer Teil der Moleküle z. B. CO2
hat dort eine so kleine Geschwindigkeit und die Dichte ist so gering,
daß die Zeit ausreichend ist, falls Wärmestrahlung absorbiert
wurde die Energie wieder als Wärme zu emittieren. Da ja überall eine Geschwindigkeitsverteilung vorliegt, haben auch bei der Temperatur in Bodennähe wenige Teilchen eine so geringe Geschwindigkeit, daß sie strahlen. Insgesamt ist also die Abstrahlung oder Nichtabstrahlung der absorbierten Energie in der Atmosphäre von der Höhe abhängig. In Bodennähe überwiegen die Kollisionen und damit der Energietransfer per Wärmeströmung, in größerer Höhe überwiegt die Strahlungsemission. In 11 Km Höhe strahlt CO2 zwar, jedoch die Konzentration ist insgesamt bekanntlich so klein, daß eine Erwärmung durch CO2 in der Atmosphäre minimal ist. Fazit:
CO2
wirkt wegen der geringen Konzentration und Strahlungsemission in Erdnähe
nur minimal als Treibhausgas!!! |
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Weiterführende Quellen:
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