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Die Zelle kann mit einer Fabrik verglichen werden. Diese Fabrik stellt verschiedene Produkte her:
Dazu benötigt sie Maschinen, Arbeiter, Rohstoffe und Baupläne nach denen die Stoffe hergestellt werden.
Wir wollen uns nun die "Maschinen" (= Zellorganellen) genauer ansehen.
Apoptose (= programmierter Zelltod) So merkwürdig es klingt, Zellen sind nicht nur dazu da, in bestimmten Organen bestimmte Aufgaben zu übernehmen und bestimmte Stoffe herzustellen, sondern müssen zum Wohle des gesamten Organismus auch gezielt getötet werden. Dazu besitzen alle Zellen im Zellkern Erbgut, das diesen Zelltod auslöst, sobald das Erbgut aktiviert wird. Man nennt diesen programierten Zelltod Apoptose. Am bekanntesten sind in der Haut die Epidermiszellen. Sie wandern von den unteren Hautschichten bis an die Oberfläche und sterben dort durch gezielte Apoptose. Hier bilden sie die oberste Hautschicht verhornter, toter Zellen, genannt Epidermis. Bei der Differenzierung (= Individualentwicklung) der
Organismen machen diese normalerweise verschiedene Stadien durch. Beispiele
sind beim Mensch: Embryo - Kleinkind
- Kind - Erwächsener, beim Frosch:
Ei - Kaulquappe - Frosch.
Apoptose
ist ist ein genetisch gesteuertes Selbstmordprogramm, das entweder durch
äußere Signale wie UV-Strahlung oder bestimmte chemische Stoffe
wie Lymphotoxin
(= Botenstoff von weißen Blutkörperchen) oder zellinnere Faktoren
ausgelöst wird. Jede Zelle hat dazu spezielle Rezeptoren an der Außenmembran.
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| Weiterführende Quellen: |
| Apoptose:
http://www.critpath.org/aric/library/art006.htm
und http://users.rcn.com/jkimball.ma.ultranet/BiologyPages/A/Apoptosis.html und http://fig.cox.miami.edu/~cmallery/150/special/apoptosis.htm Nobelpreis 2002: http://www.nobel.se/medicine/laureates/2002/ |