| Abgaskatalysator |
Modul im Auspuff der Autos,
das in drei Kammern die Verbrennung der primären Abgase in CO2, Wasser
und NOx vervollständigt. |
| Aktivierungsenergie |
Zur Reaktion notwendige
Energie |
| aktive Stelle |
Stelle im Enzymprotein,
an dem die Katalyse geschieht |
| Ammoniumsulfat |
(NH4)2SO4,
wichtiger Dünger |
| anthropogener Treibhauseffekt |
die globale Erwärmung
tritt durch die Verbrennung fossiler Treibstoffe und die Emission von CO2
ein, die die Wärmestrahlung absorbieren und emittieren. |
| chemisches Gleichgewicht |
Reaktionstyp mit Hin und
Rückreaktion; sobald Produkt enststanden ist reagiert je nach Bedingungen
ein Teil wieder zuück in die Ausgangstoffe |
| Chymotrypsin |
Verdauungsenzym im Darm,
spaltet Proteine |
| Dimerisierung |
Vorgang, bei
eine neues Teilchen aus der Zusammenlagerung zweier gleicher einfacherer
Teilchen entsteht |
| dynamisches
Gleichgewicht |
Gleichgewicht,
bei dem sich zwei Vorgänge ausgleichen, z.B. Hin und Rückreaktion |
| Enthalpie |
Die Gesamtenergie
eines Stoffes ist die Summe aus der potentiellen und kinetischen Energie
und wird bei konstantem Druck Enthalpie (H) genannt. |
| Enzym |
Proteine in Zellen der Organismen
oder Blut bzw.Vverdauungstrakt, die biochemische Reaktionen beschleunigen
= Biokatalysatoren |
| Gleichgewichtskonstante |
typische Konstante, die
Gleichgewichtsreaktionen charakterisiert und bei konstanten Bedingungen
konstant ist. Ergibt sich aus dem Quotient der Produktkonzentrationen und
Produktkonzentrationen. |
| Haber-Bosch-Verfahren |
Verfahren zur Herstellung
von Ammoniak aus Stickstoff und Wasserstoff unter Druck und Katalysatorverwendung
durch Haber und Bosch 1910 (BASF) entwickelt |
| Henrysches Gesetz |
Die Konzentration des gelösten
Gases in der Lösung ist direkt proportional dem Partialdruck des Gases
oberhalb der Lösung. p = K'H c |
| heterogene Kalkgleichgewichte |
Gleichgewichtsreaktion bei
der Reaktanten in unterschiedlichen Phasen sind, also z. B. Kalkgleichgewicht:
Kalk= fest; CO2= Gas; H2O= flüssig |
| Hydrogencarbonat |
HCO3-; entsteht
durch Dissoziation der Kohlensäure |
| Kalkgleichgewicht |
Dabei wird Kalkstein (CaCO3)
löslich und in Kalziumhydrogencarbonat (CaHCO3) umgewandelt:
CaCO3 + CO2 (aq)
+ H2O
Ca2+(aq) + 2 HCO3- (aq) DH°=-17
KJ
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| Katalase |
Leberenzym. das den Zerfall
von H2O2 katalysiert |
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| Katalysator |
Stoff, der chemische Reaktionen
beschleunigt, ohne sich dabei zu verändern |
| Kesselstein |
Kalkablagerung in Töpfen
und Warmwasserleitungen |
| Kinetische
Gastheorie |
Die gesamte
Bewegungsenergie eines Gases ist seiner Temperatur proportional: Ekin
= 3/2 nRT |
| Kinetische Energie |
Kinetische Energie
ist die Energie der Bewegung oder die Energiemenge in einem sich bewegenden
Objekt. |
| Konformation |
räumliche
Struktur eines Stoffes (Moleküls) |
| Konzentration |
Konzentration
= Menge /Volumen in Mol/Liter
|
| Lösungsgleichgewicht |
Gleichgewicht
zwischen einem gelöstem Stoff und einem gasförmigen
Stoff in der Gasphase darüber |
| Massenwirkungsgesetz |
Gesetz zur Bestimmung
der Gleichgewichtskonstante einer umkehrbaren Reaktion. Definiert K als
Quotient der Produktkonzentrationen und Eduktkonzentrationen. |
| Ostwald-Verfahren |
Verfahren zur
Herstellung von Salpetersäure |
| Partialdruck |
Man meint damit
die Menge Gas in der Gasphase, die sich mit der Menge in einer Flüssigkeit
im Gleichgewicht befindet. Der Partialdruck ist der Druckanteil eines Gasgemisches. |
| PETN |
Pentaerythritoltetranitrat;
Sprengstoff in Kleinkalibermunition |
| Potentielle
Energie |
Potentielle
Energie ist stationäre, gespeicherte Energie. |
| Prinzip von LeChatelier |
Übt man auf ein Gleichgewichtssystem
einen Zwang aus, so reagiert es, indem sich der Zwang verkleinert. |
| RDX |
Cyclotrimethylenetrinitramin,
Plastiksprengstoff |
| Reaktionsgeschwindigkeit |
Geschwindigkeit = Änderung
der Stoffmenge /Zeit (Mol/Sekunde) |
| Standardbildungsenthapie |
Standardbildungsenthalpie
DfH°
einer Verbindung als die Enthalpieänderung für die Bildung von
1 Mol der Substanz aus den Elementen im Standardzustand. |
| Substrat |
Stoffe, die von Enzymen
umgesetzt werden. Beispiel: Chymotrypsin spaltet Proteine und nicht Fette,
also sind Proteine das Substrat für Chymotrypsin. |
| TNT |
Trinitrotoluol, häufig
verwendeter Sprengstoff |
| Tropfsteinhöhlen |
entstehen durch Kalkgleichgewicht
in der Natur; gekennzeichnet durch bizarre Kalkabscheidungen |
| Wasserhärte |
Die Wasserhärte wird
wesentlich durch Ca2+ und Mg2+ charakterisiert und
wird in Deutschland in »Deutsche Härtegrade« (Grad d) gemessen.
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| Wasserstoffperoxid |
H2O2,
sehr reaktionsfähiger Stoff, gutes Oxidationsmittel, zerfällt
leicht in Wasser und Sauerstoff |