RUSSISCHE MÜNZEN – РУССКИЕ МОНЕТЫ
Kodierung / Кодировка - cyrillic windows-1251
a. Literatur:
Zarin Katharina II (die Große) führte Münzreformen durch, die den Münzfälschern das Handwerk legen sollten. So wurde es unrentabel, eine 5-Kopeken-Münze mit fast ca. 50 Gramm nachzuprägen. Diese Münze


ist heute selten (Kaufpreis ca. 40 €)., da die meisten Exemplare wegen ihres hohen Kupfergewichtes eingeschmolzen wurden.
Ефимок
1) Russ. Ausdruck für Taler, der sich - über die poln.
Bezeichnung Joachimik - von der Bezeichnung Joachimstaler ableitet. Durch den Handel
mit Westeuropa kam Russl. im 16. Jh. in den Besitz westeuropäischer Taler. Der
Handel war staatl. monopolisiert, der Umlauf der Taler innerhalb Russlands
strengstens verboten. Zwar wurde der Rubel seit 1534 schon zu 100 Kopeken
gerechnet, jedoch nicht ausgeprägt, sodass praktisch nur Копейка & Денга im Umlauf waren. Zwischen 1653 und
1655 ließ Zar Алексей Михайлович (1645-1676) die in der Mehrzahl
dt. & niederländ. Taler überprägen oder gegenstempeln. Die Gegenstempel
zeigen den russ. Doppeladler in einer Kartusche, die Jahreszahl & die
Aufschrift "Рубль". Deshalb werden die in einer
Auflage von ca. 6000 Exemplaren aufgelegten Münzen Rubel-Jefimki genannt. Sie
sind heute selten. Die mit verschiedenen runden Stempeln & einem rechteckigen
Stempel überprägten Talermünzen, die andere Gegenstempel (z.B. Reiterbild,
Doppeladler) & die Jahreszahl 1655 tragen, wurden in einer Größenordnung von
annähernd 800.000 Stck ausgegeben. Diese werden in Russl. "Ефимки с признаком" (Jefimki mit Zeichen) genannt.
Der Kurswert der Jefimki betrug nur 64 Kop., der Rubel wurde aber zu 100 Kop.
gerechnet. Das führte zu Problemen im Zahlungsverkehr & veranlasste wohl auch
das Umlaufverbot für Jefimki i. J. 1659. In einigen entlegenen Gebieten des
riesigen Zarenreichs verblieben sie allerdings noch weiter im Zahlungsverkehr.
Der Münzgewinn, der sich aus der Differenz des Kurswertes (zzgl. der geringen
Transport- und Umprägekosten) zum Ankaufspreis (höchstens 50 Kop. pro Stck)
errechnet, wurde wohl zur Finanzierung des Nordischen Kriegs (1654-1667)
benötigt.
Aus: www.muenzen-lexikon.de
2) Иоахимсталер,
родившийся в
Богемии в
начале XVI века,
получил
весьма
широкое
хождение и прижился
в Новом
Свете, став
предком
американ-ского
доллара.
Иначе
сложилась
судьба первой
общеевропейской
валюты в
России, где она
была
известна как
ефимок и
ходила
наряду с
рублем по
курсу от 42 до 50
копеек.
Поскольку
своих
серебряных
рудников не
хва-тало, при
Алексее
Михайловиче
правительство,
дабы
пополнить
опустев-шую
казну, начало
мас-совую
перечеканку
вырученных
от
экспортных
операций
ефимков в
русс-кую
монету - из
одного
иоахимсталера
получалось 21
алтын и 2
деньги общей
сто-имостью
около 64
копеек. Но
этого
придворным
финансистам
показалось
мало, и в
обращении
появился ефимок
с
государственным
клеймом -
"ефимок с
признаком",
приравненный
к рублю. Хождение
ефимка без
клейма на
территории
России было
запрещено.
Однако
иностранные
купцы,
привозив-шие
свой товар в
Россию, платили
пошлину
именно в
ефимках, на
эти деньги велась
торговля на
ярмарках в
портовых городах.
В ефимках же
номинировались
международные
финансовые
обязательства
России, такие,
как
иностранные
займы и
контрибуции.
Тем
не менее
вследствие
огромных
масштабов
эмиссии ассигнации
быстро
дешевели, и в 1786
году государство
прекратило
оплачивать
их звонкой монетой.
В Российской
империи
фактически установилась
двойная
денежная
система - вспомним,
что герои
классической
русской литературы
расплачиваются
то
ассигнациями,
то серебром,
причем курс
ассигнаций
значительно
ниже. В 1839 году
при Николае I
ассигнации
("катеньки")
стали опять
конвертироваться
в серебро по
курсу 3,5 рубля
ассигнациями
за 1
серебряный
рубль. На
золотой стандарт
Россия
официально
перешла
стараниями
Сергея Витте
в 1897 году, после
США (1879) и
Австро-Венгрии
(1892) и
одновременно
с Японией.
Копейка
Im Zuge der Münzreform von
1534 wurde im Großherzogtum Moskau die "schwere Denga" von Novgorod
(Novgorodka) als 100ster Teil des (Novgoroder) Rechnungsrubels eingeführt, im
doppelten Wert der Moskauer Денга. Die Münzreform fiel in die Regierungszeit von Elena Glinskaja, der Mutter von
Ivan IV. (1546-1584). Zunächst betrug das
Gewicht der Silbermünze ca. 0,69 g. Das Gewicht konnte aber in den schwierigen
Jahren der Machtkämpfe um den Zarenthron nach Ivans Tod (1584) nicht gehalten
werden. Der ursprüngl. Name Novgorodka für die Münze verlor sich allmählich,
zugunsten der Bezeichnung Копейка.
Die Benennung entstand vermutlich nach dem Münzbild auf der Vs., das den
reitenden Zaren mit einem Speer (russ. kopjo) zeigt. Bis zur Reformierung des
Münzwesens unter Zar Peter d. Gr. (1682-1725) wurde der Schrötling der
russ. Hauptumlaufmünze, ebenso wie der der Denga, in primitiver
Herstellungsweise gefertigt, woraus sich die Bezeichnung Drahtkopeke ableitet. Die in dt. Sammlerkreisen gebräuchliche Bezeichnung Tropfkopeke geht
von der länglich-ovalen Form der Stücke aus. Das Münzbild auf der Vs. bzw. die
Beschriftung auf der Rs. fanden auf den unregelmäßigen Schrötlingen meist nicht
einmal genügend Platz. In dieser Form wurden auch goldene Kopeken ausgegeben,
im gleichen Gewicht wie ihre silbernen Gegenstücke, allerdings zum 10-fachen
Wert. Es gab auch Halbstücke. In der 2. Hälfte des 18. & im 19. Jh. wurden
u.a. von diesen Goldstücken Nowodely hergestellt. Zar Aleksej Michajlowič (1645-1676) versuchte in den Jahren 1655-63 die Ausgabe von Kupfer-Kopeken im gleichen Wert wie ihre silbernen
Gegenstücke durchzusetzen, was aber nicht gelang. Die Modernisierung des
mittelalterlichen Münzwesens in Russland unter Zar Peter d. Gr. 1701 verschonte zunächst nur die alten Silber-Kopeken, "diese alten
Läuse", wie er sie genannt haben soll. Gleichzeitig begann aber schon die
Ausprägung von Kupfer-Kopeken, die ihren Wert als Hundertstel gegenüber dem
nunmehr ausgeprägten Rubel beibehielten. 1718 wurde die Ausgabe der
Silber-Kopeke endgültig eingestellt. Die Bezeichnung K. hat sich bis heute
erhalten & ist vielleicht die älteste dezimale Unterteilung (der Rechnungs-
bzw. Währungseinheit Rubel).
www.muenzen-lexikon.de
Novodel
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RUSSISCHE
GELDSCHEINE –ДЕНЕЖНЫЕ
ЗНАКИ
a. Literatur zu diesem Thema:
b. Informationen:
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