Eine Jugendzeitschrift startet eine Umfrage zum Thema:

 

Ohnmacht der Eltern – Macht der Kinder?

 

In den Augen der meisten Jugendlichen sind die Eltern nicht mehr viel wert. Eltern stehen fassungslos vor der Tatsache, dass sie ihre Vorstellungen und Werte nicht mehr weiter vermitteln können.

 

Schreiben Sie einen Leserbrief, in dem sie sich erörternd mit der Frage auseinandersetzen!

 

Einige Meinungen können Sie aus den Sprechblasen mit einbeziehen!

 

 

Legende mit Linie (3) (Rahmen und Markierungsleiste): Ich bin alt genug, um zu wissen, was ich zu tun habe!
Rechteckige Legende: Immer heißt es nur: “Weißt du, wie spät es ist?“ oder: „Das ist das letzte Mal, dass du ausgehst!“
 

 

 

 


Legende mit Linie (4) (Rahmen und Markierungsleiste): Eltern sollten eigentlich unsere Vorbilder sein, aber ich komme mir blöd vor, wenn ich zugebe, dass ich auf sie höre
                                                                                             

Abgerundete rechteckige Legende: Ich höre mir das gar nicht erst an, ich hau gleich ab nach der Schule!

 

 

 


                                                                      

 

 

Wolkenförmige Legende: Meine Mutter weiß nie, was ich mache. Meine Freunde? Die kennt sie nicht mal mit Namen.
Ovale Legende: Ich möchte mir am liebsten mit meinem Kumpel ein Zimmer mieten, meine Freiheit genießen, endlich raus!
Rechteckige Legende: Ich erwarte, dass das Essen schmeckt, meine Sachen pünktlich gewaschen sind, das Zimmer gesäubert wurde und das Taschengeld pünktlich auf dem Tisch liegt!
 

 

 

 

 


                                                                                                         

 

 

 

 

 

Lösungsvariante:

 

           Liebe Leserinnen, liebe Leser,                                                             24.09.2002

 

 

ich möchte zu dem Thema „ Ohnmacht der Eltern – Macht der Kinder?“ auch etwas beitragen, da ich diesen Artikel sehr interessant fand.

 

Ich bin auch der Meinung, dass die Kinder oder die Jugendlichen heute keinen Respekt mehr vor ihren Eltern haben. Denn die meisten Kinder und Jugendlichen meinen, sie wüssten, was sie tun oder zu tun haben, doch vielmals ist dies nicht der Fall. In vielen Fällen entscheiden sie falsch und wollen dann aber trotzdem nicht wahr haben, dass ihre Eltern Recht haben.

 

Viele denken auch, sie müssten sich die Belehrungen der Eltern nicht anhören, zum Beispiel gehen Jugendliche nach der Schule gar nicht erst nach Hause, sondern gleich zu Freunden oder irgendwo anders hin. Und wenn sie abends heimkommen, dann essen sie etwas und „verziehen sich“ auf ihre Zimmer. Viele erwarten auch nur von ihren Eltern, dass sie alles machen für ihre Kinder, zum Beispiel  dass das Essen auf dem Tisch steht, so dass sie nichts selbst machen brauchen.

Oder sie erwarten pünktlich ihr Taschengeld um es manchmal unnötig auszugeben. Denn viele wissen oder wollen nicht wissen, was dieses Taschengeld für Arbeit ist um es zu verdienen. Manchmal sind aber auch die Eltern daran schuld, denn sie geben den Kindern das Taschengeld ohne dabei zu überlegen, was ihre Kinder dazu beigetragen haben.

Eine Mehrzahl der Eltern kennt meiner Meinung nach ihre eigenen Kinder nicht. Zum Beispiel gibt es Eltern, die noch nicht einmal wissen,  mit wem ihr Sohn oder ihre Tochter seine Freizeit verbringt.

Allerdings denken auch viele  Kinder und Jugendliche, dass ihre Eltern ihre Vorbilder sind, doch das wollen sie nicht in der Gruppe zu geben.

Meiner Meinung nach liegt es nicht immer an den Kindern selbst, sondern es ist in einigen Fällen auch wie ein Gruppenzwang unter Jugendlichen, zum Beispiel das Rauchen.

 

Als Schlusswort möchte ich sagen, dass nicht nur die Kinder und Jugendlichen an diesem

Problem schuld sind, sondern auch die Eltern, denn viele Eltern können ihre Kinder nicht loslassen, was sie aber sollten, denn irgendwann muss das jeder einmal tun.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Franziska Scheidler,

Annemarie Koch