Aufklärung

 

      -     Eigenverantwortlichkeit

-         Selbständigkeit

-         Aktivität

-         Nutzung des Verstandes

 

Kant: Was ist Aufklärung?

„Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten  Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Vermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere ande! Habe den Mut, dich deines Verstandes zu bedienen! Ist also der Wahlspruch der Aufklärung.“

-         gegen Theologische Literatur

-         Appell an den tätigen Menschen

Hauptproblem:  Konflikt zwischen Kirche und aufstrebendem Bürgertum:

                           Wahrheit der Dinge nicht von Gott gegeben, sondern durch menschliche

                           Arbeit zu gewinnen.

                          Mensch steht im Mittelpunkt, nicht Gott.

 

Kennzeichen der Literatur:

-         irdische Leben bejaht

-         Bürger als Held der Literatur

-         Bürger lesen mehr

-         Regelpoetik

 

Sturm und Drang

 

-         Anspruch des Bürgers auf eigenes Denken, Fühlen, Wollen und Handeln

-         Menschliche Aktivität im Mittelpunkt

-         Figurentypus: Selbsthelfer (lit. Figur, die sich aus gesamtgesellschaftl. Kontext heraushebt, handelt und gesellsch. Verhältnisse ändert

-         Gottesidee nur von Kindern (unterentwickelte Vernunft) und Bettlern (Armut als Wurzel von Religiösität) gehalten

Kindheit – Erwachsensein

Glaube – Vernunft

 

Im Mittelpunkt steht:

-         tätige, wirkende, handelnde Mensch

-         anerkennt gesellschaftliche Gesetze

-         Widersprüche im Sinne des Menschen lösbar

-         Sieg des Menschen über die Götter

-         Ablehnung Adel

-         Theater als moralische Anstalt betrachtet

 

Schiller:     

-     tritt an die Seite der Entrechteten , Unterdrückten

-         übergibt Dichter höchste Verantwortung

-         Einfluss auf die Entwicklung des Geistes der Nation

-         Licht der Wahrheit, Weisheit erkennen und verbreiten

-         Erst den Menschen und dann die ganze Gesellschaft durch die Literatur verändern

 

 

Klassik

 

Erst die Gesellschaft verändern, dann den Menschen.

Ziel: Eroberung der Welt im Dienste der geistigen, moralischen, ästhetischen und physischen Vervollkommnung des Menschen, mit dem Ziel, den Menschen in die Lage zu versetzen, die Welt in ihrem Sinne zu verändern.

 

Romantik

 

-         richtungslos

-         Interesse richtet sich auf das Innere des Menschen

-         Nicht auf Menschen als gesellschaftliches Wesen

-         Gesellschaft wird abgelehnt

-         Themen: Liebe, Natur, Nacht, Schlaf als Abwendung von der bösen Welt, Tod, grenzenlose Harmonie