Andreas Gryphius (1663)

„Es ist alles eitel“

 

1.     Was versteht man unter dem Begriff Eitelkeit?

 

 

Überheblichkeit        Angabe            Egoismus        

 

 

sich bewundern                   der Schönste sein

 

 

2.     Suche die Wörter heraus, die sich im Gedicht antonymisch (gegensätzlich) gegenüber stehen!

     bauen                        einreißen                        blühen                zertreten                Glück

1______________        ______________          2____________  _____________  _____________

     Städte                        Wiese                            pocht und trotzt    Asch und Bein    Beschwerden

  ______________        ______________          ____________   _____________   _____________

     Ruhm                        Traum

3______________        ______________          4

                                       köstlich                        Nichtigkeit

                                      ______________          ____________

 

 

3.     Welche Gebiete wählt der Dichter, um seine Eitelkeit zu erklären?

       Industrie                                         Natur                                Menschen

a)___________________      b)_______________    c)_________________

 

4.     Erkläre die Begriffe:

 

a)  “Spiel der Zeit“    Zeit ist veränderlich, wie ein Spiel, je nachdem, wofür ich mich entscheide.

 

b) “der leichte Mensch“  ist ein Mensch, der den Ernst des Lebens nicht versteht.

 

5.     Was versteht der Dichter unter Eitelkeit? Stimmt dies mit deiner Ansicht überein?

 

Er übertreibt. Er sieht überall nur Eitelkeit. So ist das nicht.

 

 

 

6.     Welche Beziehung hat der Dichter zur Realität/ Entwicklung?

 

Man könnte denken, er denkt nur schlecht von der Welt. Er hat keinen direkten Realitätsbezug.

 

7.     Zu welcher Epoche ist dieses Gedicht zuzuordnen?

 

Romantik

 

8.     Wie erkennt man das?

 

Sprache, Inhalt, Traumwelt

 

9.     Um welche Gedichtart handelt es sich hier?

 

Sonett

 

10.                        Formuliere das Gedicht in Prosaform (Text) um! Wähle auch einen passenden Titel!

    Überall, wo du hinsiehst, herrscht nur Eitelkeit auf der Welt. Heute baut man schöne Häuser, morgen reißt man sie wieder ein. Wo heute eine Stadt entsteht, sollte eigentlich eine Wiese sein. Die Natur, sie blüht, doch bald wird sie zertreten. Was heute lebt, ist morgen schon tot. Nichts ist ewig. Denkt man, heute hat man Glück, donnern morgen schon Beschwerden. Ist das, was wir heute tun, denn die Wirklichkeit? Oder ist es nur ein Traum? Die Zeit, sie ist ein Spiel. Sie spielt mit den Menschen. Der Mensch spielt mit der Zeit.