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Abb. zur PCROben links ist der Abschnitt in der DNA, der
amplifiziert werden soll, weiß dargestellt. Links und rechts
von der zu amplifizierenden Sequenz, muss man kurze Sequenzen kennen,
damit man für sie primer herstellen kann. Primer werden
benötigt, damit die DNA.-Polymerase überhaupt
anfängt zu arbeiten. Der Doppelstrang wird nun erhitzt,
wodurch er sich in zwei Einzelstränge spaltet (in der Abb.
nicht dargestellt). Nun werden die Primer im Überschuss
zugegeben und die Temperatur wieder gesenkt. Dadurch werden die
Stränge nun verdoppelt. Es liegen also zwei Stränge
vor, die die gewünschte Sequenz enthalten.
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Erläuterung:
Die Polymerase chain reaction (PCR), ist eine allgemeine Methode zur
Erzeugung vieler Kopien eines spezifischen DNA Fragmentes. Durch die
PCR wird sehr rasch ein einzelnes DNA-Molekül millionenfach
amplifiziert, d.h. vermehrt.
So kann eine winzige Menge aus einem Haar, z.B. von einem
Straftäter, in genügender Menge produziert werden, um
ein forensisches Verfahren durchzuführen.
Oben ist die DNA-Region, für die man sich interessiert,
weiß gefärbt. Man muss Sequenzen links und rechts
von der in Frage stehenden Sequenz kennen, sonst kann man das Verfahren
nicht durchführen. Für diese Regionen werden
künstlich Primer hergestellt (rot gefärbt, s. Pfeil).
Die DNA wird denaturiert (nicht gezeichnet, Erhitzung auf 900),
mit den Primern hybridisiert (durch Abkühlung auf 650)
und dann mit Hilfe von Polymerase zum Doppelstrang aufgebaut.
In der zweiten Runde wird das Ganze dann wieder erhitzt, um die neu
entstandenen DNA-Stränge zu denaturieren, neue Primer
anzusetzen und dann wieder zum Doppelstrang zu ergänzen.
Dieses Verfahren wird nun so lange wiederholt bis genügend
Kopien vorliegen.
Adresse: Helmut Hupfeld, Katzenberg 11, 27283 Verden, Mario.Hupfeld@uni-konstanz.de