Schablonen zum Thema "Gestaltete Umwelt- Kinderspielplatz"
von Reinhard von Tümpling

 

 

Bilder, Druck-Schablonen und Knowhow zum Gebrauch der elektrischen Dekupiersäge.

Ergebnisbilder, Bilder der Dekupiersäge und des Knowhows, und insbesondere die Schablonen

(In KU HS 5. Jgst. war dieses Thema nahezu ein Selbstläufer, den alle Kinder gerne nachvollzogen, allerdings verlangte er einiges an Vorbereitung.)

 

1. 3 Bilder von den Ergebnissen.

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2. Bild von der Dekupiersäge

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3. Bilder von der fertigen Arbeit, zusammengelegt als Verpackungsinhalt.

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4.

Bilder von Zwischenprodukten:
a.) das scharf zugeschliffene Henkellocheisen mit angedrehtem Schaft, einzuspannen in die Bohrmaschine; damit können die randverleimten Restsperrholzstücke zu Scheiben verarbeitet werden, langsame Drehzahl, ergibt fertige faserfrei geschnittene Scheiben z.B. als Abschlussscheiben für Kasperle-Gelenke

 


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5. b.) die Scheiben im Exzenter-Bohrschraubstock ausbohren, Spannvorrichtung mit Gummiband federnd gespannt, je nach Genauigkeit der Schraubstock-Montage unter der Spindel ergibt sich ein nahezu mittiges Loch. Im Bild ist nicht die Sperrholzscheibe gespannt, sondern ein parallel zur Faser gestanztes Scheibenstück für eine andere Technik.

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6.
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>dekup_b< zeigt die unmittelbare Arbeitsweise und ist durch die Lupe hindurch aufgenommen. Man muss das Werkstück sehr nah am Sägeblatt führen (zugleich nieder pressen), um zu vermeiden, dass es mit hoch gerisssen wird während der schnellen oszillierenden Bewegung während des Hubes.
Ein Sägeblattbruch des verwendeten groben 5-er Laubsägeblattes ist unvermeidlich. Der Bruch kündigt sich vorher nicht an wie z.B. an der Bandsäge, an der das Band plötzlich schlagend läuft. Der Bruch erfolgt mit einem Knall und die beiden Spannzylinder an den beiden Lastarmen werden durch den Raum geschleudert. Der Gebrauch einer Schutzbrille könnte deshalb trotz Lupe sinnvoll sein.

Ich benutze ein grob verzahntes (geschränktes) Laubsägeblatt wegen der Spanabfuhr bei den 20 mm dicken Stapellagen. Es reibt nicht und nach Abnutzung (vor dem Bruch) riecht es nach Horn (dem Leim des Sperrholzes) besonders bei engen Radien bis vielleicht r=2 mm.

Die regulär vom Hersteller oder Verkäufer angebotenen Sägeblätter für die Dekupiersäge mit dem oberen und unteren Querstift sind teurer Unfug. Der Gebrauch ist höchstens zu empfehlen bei dickem Weichholz und die Standzeit ist nicht länger als ein no-name Laubsägeblatt aus dem Baumarkt.

Bei Stapellagen von Graupappe beträgt die nutzbare Standzeit ca. 15 Minuten oder etwa einen halben Meter Schnittweg und bei Stapellagen von 3 mm dickem Pappelsperrholz beträgt die Standzeit in etwa das doppelte.


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>dekup_a< zeigt das ganze "Arbeitsambiente".
Die Säge habe ich ohne Blaseinrichtung und schützende Verkleidung montiert auf die Tischplatte der Bohrmaschine, um mit den Fingern das Werkstück bequem nieder pressen zu können. Die Säge selbst hat immer eine Unwucht und erzeugt auf einer selbst stabilen Unterlage unerträgliche Vibrationsgeräusche. Wer "Schallbrücken" im Keller wegen der Geräusche vermeiden muss, spannt die Säge auf ein schwereres Stück Eisen und selbst da musste ich die Bohrmaschine auf dicke Gummifüße stellen. So läuft nun die Säge fast nur noch mit dem Eigengeräusch.

Sie kann wegen der Vibrationen auch nicht mehr "wandern" und das sich ergebende Gefühl für ein stumpfes Sägeblatt ist verbessert.

Zur besseren Sicht habe ich eine einfache und leichte Lupenleuchte mit einem Gummiband über die Säge gespannt und sehe nun den genauen Schnittverlauf und kann mich ganz auf den Schnitt konzentrieren.

Beim obersten und untersten Werkstück einer randverleimten Stapellage Sperrholz entsteht ein Grat. Nach dem Sägen der Auflage sind die entspechenden Teile auszusortieren und an den Breitflächen abzuschleifen. Das Form gebende Schablonenpapier klebe ich mit dem Pritt-Stift auf. Als untere Schnittauflage habe ich ein dickeres Sperrholzbrettchen fest gespannt. Dies ist nach einiger Zeit wegen des "Auswanderns" des doch federnden Sägeblattes unbrauchbar als Schnittauflage und als Führung.

Zur Verwendung im Unterricht selbst eignet sich die Dekupiersäge nicht. Sie hat zwar das GS-Zeichen und ist insofern im Schulbetrieb unter Beachtung aller Schutzmaßnahmen zulässig, aber sie erzeugt ein Inflationsgefühl bei den Kindern und kaum ein Schüler wollte dann noch mit der Laubsäge von Hand arbeiten. Der Schüler bekommt im Unterricht den fertigen Bausatz und bleibt zwangsläufig Konsument, was einesteils zu bedauern ist. Andererseits bleibt aber die Vielfalt der möglichen Unterrichts- und Arbeitslösungen keinesfalls auf der Strecke: wenn man sämtliche Randbrettchen, -teile und Arbeitsstückchen mit zur Verwendung anbietet, bleibt noch genug kreative Bandbreite, die gar nicht abgeschöpft werden kann. Selbst strukturell schwache Schüler haben gerade darin Erfüllung.

Die weiter führende Technik im "Markt" für Lehr- und Lernmittel sind die Laser oder Hochdruck-Wasserstrahl geschnittenen Sperrholzteile und -bausätze der professionellen Anbieter (wie z.B. "Sophie Braun" oder des "Als-Verlages"). Ebenso hat die CNC-Technik Einzug gehalten. Allerdings erzeugt der Laserschnitt Brandspuren und die Werkstücke müssen getrommelt werden- insofern ist diese Technik nur etwas für Firmen. Grenzwertig sah ich letztens in München eine Holzuhr bei "manufactum", bei der ein großes Holzzahnrad aus dickem Buchensperrholz (!) gefertigt worden war. Mittlerweile gibt es auch große Dekupiersägen für professionelle Furnier- und Einlegearbeiten der Möbelrestaurateure. Wer genau genug hin schaut, entdeckt auch beim "Inder" im Speiserestaurent die handgeschnitzten Paravents und Sitzgruppenabteilungen als Dekupiersägearbeit wieder.

Für Rand geheftete Metallschnitte wie z.B. für Emaillierformen aus Kupfer eignet ich die Dekupiersäge nicht. Die Drehzahl kann nicht verändert werden.

Ich verwende die Dekupiersäge zum Anbieten fertiger Lösungen, weil die Schüler Fernsehkultur bedingt zunehmend Probleme haben mit und in der Formfindungsphase und dies immer mehr hindert und stört beim Umsetzen von Unterrichtsproblemen. Wer schon keine annehmbare Form und Umrisszeichnung als Basis zuwege bringt, wird in der weiteren Ducharbeitung eines Themas nicht gerade hellauf begeistert sein und auch das Ausschneiden von Britney-Spears-Bildern zum Thema Starkult KU 8.Jgst erweist sich als Schablone der Medienkultur (als die restaurierten Dürers nach dem Säureattentat in München zu sehen waren, vermerkte eine Flyer-Tafel etwas versteckt und am Rande den bei Dürer befindlichen genialen Formstrich unter der Ölfarbe- dieses Apercu nur beiläufig erwähnt).

Ob "Weihnachtsloible", Osterhasen, Blumenstecker, Buchstabenschablonen, mehrfach verwendbare Modepuppenumrisse und Gelenkfiguren für Comics, Faschingsmasken aus Graupappe, Weihnachtsmänner, buchheim'sche Hampelmänner, das Kindergarten-Spielmodell oder eine geplante Weihnachtskrippe und ein Farbenpuzzle-Blatt (um den guten alten Itten oder Klee etwas aufzulockern): sie ist ein unverzichtbares Hilfsmittel geworden. Gleichwohl ist mein persönlicher Stil keinesfalls auf die uniformierende "Schablone" aus.

7.

Ich habe jetzt die Originaldateien als .wmf fertig kopiert und als .jpeg
mailmäßig konvertiert, diesmal ist die Abbildegenauigkeit erheblich besser. Die Rahmenlinie außen herum ergibt das Blattformat, aber (mit Druckerrand) plus 8 mm, dann sind 210 x 297 mm sicher und die Maßstabsgröße von 1:20.

Zum Speichern der Schablonen:
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