ࡱ>  Root Entry( Jr[KOMatOSTKKO`@TKOMMMN0NDࡱ>  ( JrMicrosoft Works MSWorksWPDoc9qࡱ> yS,,$.C  nnnA.dAtTDas Geheimnis der drei Steine - Seite  - Es lebte einmal vor nicht allzu langer Zeit ein guter und gerechter Knig in einem Land, das 7mal im Jahr von rauhen und strmischen Winden heimgesucht wurde. Der Name des Knigs war Alexandrus. Das Schloss des Knigs stand auf einem hohen Felsen, der umringt war von tobenden Meer. Jeden Morgen setzte sich der Knig an seinen Schreibtisch und las die Briefe seiner Untertanen, in denen sie ihn baten, ihnen bei den verschiedensten Angelegenheiten zu helfen. Er tat alles in seiner Macht stehende um seinen Untertanen Gerechtigkeit widerfahren zu lassen. Darauf waren der Knig und sein Volk sehr stolz. Hinter dem Schloss befand sich der Friedhof des Landes mit der kniglichen Gruft, ber die einige unheimliche Gerchte in Umlauf waren. Unter anderem erzhlten sich die Alten, dass Vampire dort in nchtlichen Stunden ihr Unwesen trieben. Darber hinaus war das Knigreich berhmt fr seine wertvolle Schatzkammer mit der ausgefallenen Edelsteinsammlung, in der sich ein besonders gehteter Schatz befand. Dies war der wunderschne meerblaue Stein des Lebens. Nach alter berlieferung sollte dem Lande ein groes Unglck widerfahren, wenn der Stein in fremde Hnde geriete. Die Wchter des Steines hatten den Auftrag, alle 7 Stunden nachzusehen, ob der Stein noch immer an seinem Platz wre. Die Macht des Knigs erwies sich in manchen Fllen aber auch als zu gering, um alle Probleme der Welt lsen zu knnen. Der gtige Knig war manchmal sehr traurig darber, doch auch Knige knnen keine Wunder bewirken. Das Schloss des Knigs stand auf einem hohen, schroffen, zum Meer hin abfallenden Felsen, der fr Feinde fast uneinnehmbar war. Dank seiner geschtzten Lage und der Weisheit des Knigs herrschte schon lange Zeit Frieden in diesem Land. Der heutige Tag war ein besonderer Festtag fr alle, denn es war der 50. Geburtstag des Knigs und es sollte ein groes Fest gefeiert werden. Auch berhmte Persnlichkeiten aus fernen Lndern waren dazu eingeladen. Eine besondere Ehre fr den Knig war das Erscheinen der malaiischen Botschafterin. Sie war eine sehr charmante, welterfahrene, weitgereiste und belesene Gesprchspartnerin. Des weiteren waren die Mitarbeiter der russischen Gesandtschaft eingetroffen, worber sich der Knig ebenfalls hocherfreut zeigte, denn sie pflegten zu vorgerckter Stunde - nachdem sie den von ihnen mitgebrachten Wodka selbst am meisten zugesprochen hatten - die Gste mit lustigen Anekdoten aus dem alten Russland und seinen verrckten Zaren aufs Beste zu unterhalten. Natrlich war auch der deutsche Bundeskanzler Bodo Bockwurst eingeladen, obwohl der Knig ihn lieber zu Hause gelassen htte, weil er in der letzten Zeit von so einer starken nervsen Unruhe befallen worden war, dass er stndig von einem Fu auf den anderen trat und ab und zu auch auf anderer Leute Fe. Der Knig hatte schon Wochen vorher die besten Kche seines Landes damit beauftragt, ein vortreffliches Men zusammenzustellen und der herrliche Duft davon verbreitete sich nun seit einiger Zeit im Schloss. Der Hhepunkt des Tages war jedoch das festliche Programm fr das der Knig die besten Knstler des Landes herbeigerufen hatte. Den Anfang machte eine Meerjungfrauen-Tanzgruppe, die mit ihren hochgrazilen Bewegungen die Festgste verzauberte. Da der Knig aber auch seinen jngeren Untertanen eine Freude bereiten wollte, hatte er die beliebte Popgruppe Back Street Boys gebeten, fr ihn ein Lied darzubieten. Diese Gruppe versetzte vor allem die Mdchen in einen wahren Freudentaumel. Von beraus talentierten Akrobaten hatte der Knig schon seit lngerem gehrt. Diese Turner zu sehen war ein ganz besonderer Wunsch seiner Majestt gewesen. Ihren Auftritt erwartete der Knig mit groer Spannung. Nach dem Ende des offiziellen Festprogrammes spielte ein Orchester zum Tanze auf. Gerade als der Knig sich unter sein Volk mischen wollte, wurde die Tr zum Tanzsaal aufgerissen und drei grssliche Vampire erschienen im Raum. Sie nahmen den Knig gewaltsam in ihre Mitte und zerrten ihn trotz seines Schreiens gewaltsam aus dem Saal. Seine Leibwchter waren so starr vor Schreck, dass sie nicht begriffen hatten, was vor sich ging. Nach einigen Minuten hatte die geladene Gesellschaft schlielich realisiert, was passiert war: Ihr geliebter Knig war entfhrt worden. Whrend die geladenen Gste und die Minister des Landes berieten, was zu tun sei, erschien einer der Vampire mit einer Botschaft. Wenn der Knig jemals wieder lebend ins Schloss zurckkehren sollte, msste folgende Bedingung erfllt werden: Der dritte Stein des Lebens, der sich im Besitz des Knigs befnde, solle sofort zurckgegeben werden, oder der Knig wrde das Tageslicht niemals wieder erblicken. Alle Minister trafen sofort zu einer Krisensitzung zusammen und beratschlagten, was zu tun sei. Obwohl sie sich lange Zeit die Kpfe zerbrachen, fand niemand einen Ausweg aus dieser verzwickten Lage. Es blieb ihnen wohl nichts anderes brig, als den Stein des Lebens zu opfern, wenn sie das Leben des Knigs retten wollten. Schweren Herzens beschlossen sie, dem Vampir den kostbaren Edelstein auszuhndigen. Jedoch besa nur der Knig den passenden Schlssel zur Schatzkammer im Schloss. Dem Vampir wurde aufgetragen, die Botschaft zu bermitteln, dass der Knig selbst erscheinen msse, um die Schatzkammer aufzuschlieen. Nach dem wieder einige Zeit verstrichen war, kehrten die drei Vampire schlielich mit dem Knig zurck. Mit groer Furcht holte der Knig den Stein des Lebens und trug ihn ganz vorsichtig mit beiden Hnden aus der Schatzkammer hinaus. Langsam bergab er ihn den Vampiren. Als der Obervampir den Stein in seinen Hnden sprte und ihn wegtragen wollte, begann dieser pltzlich hei zu glhen. Die Hnde des Obervampirs fingen an zu rauchen, sein ganzer Krper begann zu zucken bis pltzlich eine Flamme ihn erfasste und nach kurzer Zeit nur noch ein Huflein Asche von ihm brig war. Als die anderen beiden Vampire das sahen, ergriffen sie schreiend die Flucht und waren fortan niemals mehr im Land gesehen. Der Knig und seine Festgesellschaft waren ber die Befreiung und die Vertreibung der Vampire hochbeglckt und feierten mit der gesamten Landbevlkerung ein rauschendes Fest. Und wenn sie nicht... Ein Mrchenspiel von Moritz Graeff und der Klasse 3a ergnzt und berarbeitet von M. Altenhofen-Krmer u. Heidemarie Nax '(.0ACvrnjnrdr P ,.0LNHJ  sccUOOOOOOOOOOO %%    D F 8:qsyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyyACyyyyyyyyyyy C5 C678Times New Roman PostCrypt .0 nnnA. nnnA.dCompObjU