ࡱ>   Root Entry( JrZ'MatOSTZ'Z'MMMN0ND ( JrMicrosoft Works MSWorksWPDoc9qS &      A.d  t 2TDer Nikolaus erzhlt Eigentlich wollte ich heute gar nicht zu euch kommen - aber ich bin halt dann doch losgegangen. Unterwegs habe ich nochmal bei mir zu hause angerufen, aber ich war schon nicht mehr da. Ich bin gekommen, euch von meinem Nikolausleben zu erzhlen: Als ich geboren wurde, war ich noch sehr jung und vorallem sehr klein. Meine Eltern waren gerade nicht zu Hause. Im Gegenteil - sie waren auf dem Feld Kartoffeln holen. Es war zwar nicht unser Feld, aber wir holten dort immer unsere Kartoffeln. Ich hatte 7 Brder und 7 Schwestern. Wir hatten aber nur ein Bett. Deshalb machten meine Eltern folgenden Trick: Ein Kind wurde ins Bett glegt bis es eingeschlafen war, dann wieder herausgeholt und an die Wand gestellt. Dann kam das nchste an die Reihe. Wir waren eine sehr hfliche Familie: Zu unserem Kakadu muten wir immer Kakasie sagen; auerdem durften wir nicht Gulasch sagen sondern Gulpopo! Auch unsere Katze war sehr intelligent. Erst als wir hrten, dass unsere Katze sprach, wussten wir, wo unser Papagei war. Wir waren auch eine sehr musikalische Familie: Mein Vater war Snger, er sank immer tiefer, heute sitzt er in Sing Sing; und meine Schwester ging schon bei der Geburt flten. Meine Mutter konnte auch sehr schn spielen: Radio, Kassettenrekorder und das Geschirr. Mein Bruder war frher nicht ganz dicht - heute ist er Dichter Er dichtete ein wunderschnes Gedicht: Dunkel wars, der Mond schien helle, als ein Wagen blitzeschnelle, langsam um die runde Ecke fuhr drinnen saen stehend Frauen, schweigend ins Gesprch vertieft, als ein todgeschossener Hase auf der Sandbank Schlittschuh lief. Und auf einer gnen Bank, die rot angestrichen war. sa ein blondgelockter Jnglich mit kohlrabenschwarzem Haar. Neben ihm, ne alte schrulle, die kaum 17 Jahr alt war und sie a ne Butterstulle, die mit Schmalz bestrichen war. Diese Gedicht dichte mein Bruder Goethe, abends in der Morgenrte, als er schlafend auf dem Nachttopf sa und die Abendzeitung las Meine Brder hieen alle Fritz, bis auf den Emil, der hie Franz Meine Schwestern waren alle sehr dnn, eine mute immer zweimal ins Zimmer kommen bevor man sie berhaupt sah. Ich hatte auch eine Tante Ui; sie hatte einen schrecklich langen Vornamen. Sie hie nmlich: hamburgamerikaberseeriesendoppelschraubendampferluxuskabinenschlssellochausputzbesenunterverwalterswitwe Ui. Es dauerte Wochen, bis ich ihren Namen auswendig konnte. Nach der Schule kam ich bei einem Schmied in die Lehre. Er gab mir einen Hammer in die Hand und sagte: Wenn ich mit dem Kopf nicke, dann schlage zu. Er nickte nie wieder. Ich wurde entlassen und wurde sodann Nikolaus! ekorder und das Geschirr. Mein Bruder war frher nicht ganz dicht - heute ist er Dichter Er dichtete ein wunde yuou^ !#+oa[ %%+k9{%bd0 2  \ ^  + Times New Roman A.A.dCompObjU