© R.Wagner
GENTECHNIK IM SUPERMARKT  
 


Kleines Glossar:

ENZYME (Katalysatoren bei der Lebensmittelherstellung)
MIKROORGANISMEN (Hefe zur Backwaren-, Bier-, Käseherstellung)
ZUSATZSTOFFE (Aromen, Vitamine, Konservierungsstoffe)
 
FOOD DESIGN:
  • Nahrung aus dem biogenetisch-chemischen Baukasten =
  • z.B. Gensoja-Öl =>in Mayonnaise, Schokolade, Gebäck usw.
  • z.B. Abfallprodukte aus der Tierschlachtung: +
    genmanipulierte Mikro-Organismen => in Suppenwürfeln, Küchenfertigprodukten usw.
 
GENTECHNISCH VERÄNDERTE EINZELPRODUKTE:
  • herbizidresistente Pflanzen: Tabak, Mais, Blumen
  • umwelteinflußresistente Pflanzen: Anti-Matsch-Tomate
  • Pflanzen mit Pflanzenschutzmittel: z.B. Tabak
  • Milch/Milchprodukte: Käse: genmanip. Kymosin
  • Fleisch/Fleischprodukte: Klone, Hormone
  • Bier: Bierhefe, Schaum, Alkoholfrei, Konservierung
  • Brot/Gebäck: Enzyme, Hefe, Zusatzstoffe
 
EU - Recht/ Kennzeichnungspflicht:

nach geltendem EU-Recht müssen gentechnisch veränderte/produzierte Lebensmittel für den Verbraucher kenntlich gemacht werden.
Dies betrifft nur das Ausgangsprodukt, nicht aber z.B. das Lecithin aus gentechnisch veränderter Soja!
 
GEFAHREN::
  • Keine Kenntnisse über Langzeitfolgen.
  • Zunahme von Allergien (2,5 Mio Patienten in BRD).
  • Arzneimittelresistenz bei Mensch und Tier.
  • unkalkulierbare ökologische Schädigungen der Umwelt.
  • Freilandtests: biotopfremde Arten zerstören nachhaltig das ökologische Gleichgewicht.
 
DRINGLICHSTE FORDERUNG:

Für alle gentechnisch veränderten/produzierten Lebensmittel muß bei jedem Herstellungs- oder Veredelungsprozess ein europaweit einheitliches Genehmigungsverfahren stattfinden.

Sehr gute Infos bei: www.transgen.de