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THEMA:   Ich bin Schuld am Tod meines Vaters

 9 Antwort(en).

Engel25 begann die Diskussion am 10.05.06 (22:24) mit folgendem Beitrag:

Am 21.08.05 ist mein Vater verstorben. Zu dieser Zeit war ich in Münster in einer Klinik. Mein Vater war nicht gerade mein Liebling, jedoch weiß ich heute das er für mich nur das beste wollte. Ich vermisse ihn so. Im Juli habe ich meinen Vater das letzte mal gesehen. Wir hatten ein Familien Gesoräch mit meiner Ärztin. Bei diesen Gespräch habe ich ihn gehasst. Er nahm meine Krankheit nicht ernst. Ich bin davon gelaufen nur meine Eltern bliebem im Zimmer sitzen und haben sich keine großen Gedanken um mich gemacht. Meine Ärztin ist mir hinterher gelaufen, sie wusste das ich nichts gutes vor hatte. Nach einiger Zeit gingen wir wieder zu meinen Eltern und besprachen noch einige Sachen.
In dieser Zeit haben mich meine Eltern immer wieder versucht das ich meine Therapie abbreche. Das war nicht in meinen Sinn. Ich kamm mit den Druck von meinen Eltern nicht zurecht. So entschloß ich von der Klinik abzuhauen und mir was anzutun.
Ich verließ die Klinik um meine Suizid gedanken in die tat umzusetzen. Was ich jedoch nicht tat. Nach einigen Stunden ging ich wieder in die Klinik.
Meine Ärztin hatte mir konntakt sperre zu meiner Familie aufgezwungen. Es war eine schwere Zeit aber sie tat mir gut.
Am 21.08.05 hatte ich ein merkwürdiges Gefühl im Magen. Am Nachmittag versuchte ich dann meine Familie zu erreichen da ich meine Therapie abbrechen wollte. Es war erfolglos keiner ging ans Handy oder ans Haustelefon.
Zwei Stunden später war meine Schwester dann mal am Telefon, sie sagte zwei wörter und legte wieder auf. Meine Sorge das was nicht in Ordnuung war wurde großer. Ich rufte wieder zu Hause an diesmal war ein mann am Telefon es stellte sich herraus das er von der Krimminal Polizei war.
so lief ich sofort zu den Pflegern und wollte wissen was zu Hause los ist. Sie sagten mir das mein Vater verstorben ist.
Die Welt brach für mich zusammen. Ich war gut 200km von zu Hause entfernt. Ich wollte zu meiner Familie um mit ihnen zu trauern. Was ich dann noch am selben abend tat.

Mein Vater ist einfach eingeschlafen, und ich bin Schuld da ich zu Hause das Problem Kind bin. Wäre ich nicht so Krank dann wäre sein Herz Stärker gewessen. Ich habe ihn unter die Erde gebracht.

Eigentlich müßte ich Heute auf den Friedhof liegen und nicht er. Ich wünschte es mir so sehr und es spielt eine große rolle in meinen Leben.
Da die Suizid gedanken immer stärker werden. Ich habe meiner Mutter ihren Mann genommen und meinen Geschwiestern ihren Vater!!!!!!!!!!

Und deshalb läuft alles schief und meine Mutter ist mit den Nerven am Ende. Ich bin schuld wie es heute ist und zwar alles Scheiße.


2Pac-Girl antwortete am 11.05.06 (13:54):

also erstma mein Beileid aber du hast deinem Vater doch nix gemacht also hast du ihn nicht 'umgebracht' eigentlich
es gibt viele leute mit so erinem Problem die dan denken es ist wegen ihnen aber vllt hatte er eine krankheit das niemand wusste?? oder es ist ein ganz natürlicher tod gewesen oder aber es war VILLEICHT tatsächlich wegen dem 'schmerz' das du weggelaufen bist vllt konnte er es nicht mehr ertragen.....oder so


Engel25 antwortete am 11.05.06 (18:15):

Siehst du ich habe zumindestens eine Teil schuld!!!!
Es schmerzt nur so das wir im Streit auseinander gegagen sind. Jeden Tag bin ich auf den friedhof und wünsche mir eben das ich dort liege.

Entweder beende ich mein Leben bald und lasse meine Familie im Stich oder ich muß vieles aufarbeitern. Die Entscheidung ist schwer. Ich Liebe meine Familie aber ich fühle mich schuldig. Danke für deine Antwort.


DasIch antwortete am 11.05.06 (18:39):

Na ja, man kann dir wahrscheinlich 10000 mal sagen, dass du keine Schuld hast. Glauben wirst du es sowieso nicht. Tu es auch nicht, wenn ich davon überzeugt bin schuld zu haben. Muss dir aber trotzdem sagen, dass du echt keine Schuld trägst. So ne scheiße passiert halt. Da kann keiner was für. Dein Vater würde bestimmt nicht wollen, dass du jetzt aufgibst. Du musst kämpfen, auch wenn es schwer ist. Deine Familie braucht dich doch auch, dass kannst du jetzt echt nicht machen. Deiner Familie und dir zu Liebe. Schließlich gibt es noch so viel schönes im Leben, auch wenn man manchmal denkt es gibt keinen Sinn mehr. Wenn du dann tot bist gibt es kein zurück mehr. Denk daran!

Tschüssi und viel Kraft für die nächste Zeit!!!

Ps: Das schaffst du schon *Daumen drück*


2Pac-Girl antwortete am 11.05.06 (19:20):

Genau! ich z.b. verabreite mein schmerz in texten raps und so must du au ma versuchen vllt wirds was
genauso war das bei 2pac und snoop die sind auch im streit auseinander gegangen snoop doog konnte ihm net verzeihen (fals 2pac tot ist niemand weis es genau)
du schaffst das du brauchst nur selbstvertrauen und must an dich glauben


vengeance antwortete am 12.05.06 (11:09):

Engel25:

Du musst wirklich von diesem Gedanken wegkommen. Man kann niemandem die Schuld daran geben, dass ein Mensch stirbt. Es sei denn, man hat den Tod aktiv herbeigeführt, oder es war unterlassene Hilfeleistung. Dein Vater ist doch ganz ruhig eingeschlafen. OK, er hatte ein schwaches Herz, aber du glaubst doch nicht im Ernst, dass es deine Schuld war? So wie du schreibst, war die Situation in deiner Familie ziemlich ätzend, was wohl kaum nur an dir gelegen haben wird.
Ich frage mich, woher deine starken Schuldgefühle kommen. Zum Teil ist es völlig normal so zu denken, wenn ein geliebter Mensch plötzlich stirbt, aber bei dir scheint mir das zu extrem. Überleg mal ganz genau, wie du darauf kommst, alleine Schuld zu sein. Hat es dir jemand aus deiner Familie oder vielleicht deine Ärztin eingeredet?
Weißt du, in meiner Familie gab es sehr oft großen Stress und ich war dann immer sehr fertig und alle haben mir weiß machen wollen, es läge einzig und allein an mir. Dabei ist sowas absoluter Schwachsinn! Wenn es in einer Familie Probleme gibt, dann liegt das nie an einer einzelnen Person. Vielleicht warst du auch nie wirklich das Problem(kind), sondern es wurde nur immer ein Grund gesucht, weshalb es nicht so lief, wie man wollte und da war es einfach, es auf dich zu schieben.
Es mag den anderen in der Familie recht sein, dass du jetzt die Rolle des Südenbocks übernehmen willst. So wie du schreibst scheinst du eh schon immer der Sündenbock, das "Problemkind" gewesen zu sein. Vielleicht war es sogar klug von deiner Ärztin, dich von deiner Familie zu separieren, damit du dir darüber klar werden konntest, dass nicht du allein das Problem bist, sondern dass die Probleme in deiner Familie dich zu dem gemacht haben, was du bist.

Aber nun mal zu deinem Vater. Wenn es stimmt, was du glaubst, dann würde er wohl noch leben, wenn es dich nie gegeben hätte, richtig? Hmm... wahrscheinlich hätten ihn dann andere Dinge beschäftigt. Es ist nie gut zu denken, die Welt wäre besser oder anderen würde es besser gehen, wenn man nicht extistiert. Viel lieber sollte man sich fragen, warum man so denkt. Denn das kommt ja nicht von irgendwo.

Kisses
Veri


minthoa antwortete am 17.05.06 (20:44):

Wenn jemand stirbt, den man liebt, dann tut das sehr weh. Gerade wenn man keinen richtigen Abschied nehmen konnte. Aber sich selbst dafür verantwortlich zu machen? bist du verstehst dass du keine schuld hast, wird es bestimmt lange dauern, immerhin musst du noch dein anderes problem überwältigen. Deswegen lass dir Zeit. Einfach aufhören oder schluss machen davon wird dein vater weder lebendig noch hilfst du damit deiner familie. ihr braucht euch jetzt gegenseitig auch wenn es vielleicht nicht so aussieht.

Ok klingt vielleicht nach hohlem gerede aber recht hab ich schon, oder? ;) Minthoa


hannibal16xx antwortete am 18.05.06 (09:04):

Also ich würde nicht gleich so verzweifeln.. ich meine okay,es tut schon weh wenn der eigene Vater stirbt aber du kannst doch letztendlich nichts dafür!!Denn sie haben schließlich dich unter Druck gesetzt und nicht andersrum oder?!Also soll deine Mutter bzw. wenn dein Vater noch leben würde,deine Eltern froh sein das du noch lebst!!Denn ich weiss ganz sicher,dass wenn du dich umgebracht hättest,das deine Eltern jetzt in einer gleichen Situation wären und die gleiche Auffassung hätten wie du es momentan hast!!!Aber du kannst es jetzt auch nicht mehr ändern denn es ist bereits geschehen und geschehene Dinge kann man nicht mehr ändern oder beeinflussen..!!Das solltest selbst du verstehen & akzeptieren!!Dein Vater wird immer bei dir sein auch wenn du ihn nicht sehen oder hören kannst,irgendwann wirst du es spüren bzw. fühlen das er immer mit dem Herzen bei dir/euch ist.


Mischa antwortete am 21.05.06 (18:55):

man bring dich doch nicht um.für dich hat es danach vielleicht keine bedeutung mehr: du bist tot und ende.
aber denk halt an deine familie du sagst du hast geschwister, die sind froh wenn sie dich haben und deine mutter braucht dich doch auch.stehl dich nicht einfach so aus deinem leben, sondern kämpfe!

mehr kann ich dir nicht sagen außer das du es sicherlich irgendwie schaffst. es ist hart aber der weg lohnt sich!

viel glück mischa


Elihu antwortete am 31.05.06 (18:32):

Ich meine, Du solltest aus Deiner Antwort vom 11.5.06, 18 Uhr 15 zwei Dinge tun:

1. Deine Familie verlassen
2. Eine Therapie machen.

Ich denke auch, Du solltest mit Punkt 2 beginnen, Punkt 1 wird sich von selbst erledigen.

Ich empfehle Dir ein Buch einer Freundin dazu: Andrea Brackmann: "Jenseits der Norm, Hochbegabt und Hochsensibel! ISBN: 3608890149, bei Amazon. de erhältlich. Übrigens ein Bestseller. Bei Amazon könntest Du auch Rezensionen (davon eine von mir) lesen.

Auch wenn Du vielleicht glaubst, das betrifft Dich nicht, es tut es sicher!

Vielleicht antwortest Du mir einmal. Meine private Mail-Adresse kannst Du unter den unten angeführten Link erreichen.
Viel Erfolg!

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