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THEMA: Klassenfahrten - Freude oder Frust
5 Antwort(en).
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Heinz-Willi Knechten
begann die Diskussion am 18.05.01 (21:17) mit folgendem Beitrag:
Ein Aspekt: Das Busunternehmen arbeitet katastrophal. Wie aus 17 Stunden geplanter Fahrtzeit in die Toscana 36 werden können Eine Klassenfahrt in die Toscana entwickelte sich zu einem Horrortrip. Aus geplanten 16 bis 17 Stunden Fahrzeit wurden 36 . Es begann schon mit einer Verspätungvon fast zwei Stunden. Auf der Fahrt hatte der Bus eine Panne mit der Lichtmaschine, deren Behebung zwei Stunden dauerte. Unmittelbar vor dem Gotthardtunnel ging der Motor unter großer Dampfentwicklung ganz kaputt. Es entstand eine sehr gefährliche Situation, bei der alle Fahrgäste den Doppeldecker möglichst schnell verlassen mussten, und das an einer Stelle, wo die Autobahn keinen Seitenstreifen hatte. Der Busunternehmer war nicht in der Lage, hop + top einen Ersatzbus zu beschaffen. Er wollte den maroden Bus reparieren lassen. Dies wurde von unseren Schülern und uns Lehrern aus Angst vor weiteren Pannen (Brand oder Panne im Tunnel ) abgelehnt. Auch das Warten auf eine Reparatur hatte schon 6 Stunden gedauert. Zwischenzeitlich war ein weiterer Bus des Unternehmens, mit dem wir bis in die Schweiz im Konvoi gefahren waren, an den Zielort Marina di Massa gefahren, hatte dort seine Fahrgäste abgesetzt und war dann zurück in die Schweiz gekommen, um uns abzuholen (An die kriminelle Lenkzeitenüberschreitung des betreffenden Fahrers darf man gar nicht denken.) Im Endeffekt waren wir 36 Stunden bis zu unserem Ziel unterwegs. Gleich nach der Ankunft sollte das Besichtigungsprogramm starten (Pisa, Lucca etc.) Ich bin gerne bereit, weitere Details und Warnungen auszusprechen: h_wknechten@yahoo.de . Eigentlich ist die Toscana ein sehr schönes Ziel für eine Klassenfahrt. Auch die Unterkunft und das Essen im Hotel Casa Marinier waren tadellos. Die Schüler haben sich hervorragend benommen trotz der teilweise gefährliche Umstände. Es gab weitere gravierende Probleme mit dem Busunternehmen, das so gerne umdieweltreisen anbietet, die anderen Kollegen gerne ersparen möchte. Ich informiere Sie gerne.
(Internet-Tipp: http://www.webteachers.de)
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Jean-Pol Martin
antwortete am 20.05.01 (08:55):
Komisch, dass in diesen Foren immer neue Bretter eröffnet werden, obwohl ein fruchtbarer Austausch entstehen könnte, wenn man sich auf bereits bestehenden Foren äußern würde. So wäre dieser Beitrag doch besser untergebracht auf "Klassenfahrt per Bahn...". Sonst erzählt jeder seine Geschichte und verschwindet... Schade...
(Internet-Tipp: http://www.ckonrad.de/jpm.html)
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Jean-Pol Martin
antwortete am 20.05.01 (08:58):
Übrigens: ich bin gerade dabei, ein Konzept für Klassenreisen zu entwickeln, bei dem im Vorfeld eine online-Community die Schüler berät. Vielleicht schauen Sie im Forum "Lernen durch Lehren" und dort "La classe 9a à Paris" oder "Die 11c in Rom" oder "La 9c en Alsace"...
(Internet-Tipp: http://www.ckonrad.de/jpm.html)
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Jürgen
antwortete am 28.05.01 (14:05):
Ohhhh. Du bist ja ein ganz armer, bemittleidenswerter Bursche. Diese Klassenfahrt scheint ja ein grauenvolles Erlebnis gewesen zu sein. Vieleicht bleibst du das nächste mal einfach bei deiner Mutti zu Hause, da kann dir auch nichts passieren.
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Heinz-Willi Knechten
antwortete am 28.05.01 (22:08):
Antwort an Jürgen Hallo Jürgen, wenn du Lehrer bist, verstehe ich deine Bemerkung zu meinem "Abenteuer Klassenfahrt" nicht so ganz. Es muss doch mein vornehmstes Anliegen sein, die Sicherheit meiner Schüler absolut zu gewährleisten. Außerdem, für die Kosten, die jeder Teilnehmer, Schüler wie Lehrer leistet, kann man doch wohl vom Veranstalter eine mängelfreie Leistung verlangen. Pannen können natürlich passieren, aber in der Häufigkeit ist es schon auffällig. Dann sollte ein Veranstalter aber auch in der Lage sein ein vernünftiges Krisenmanagement an den Tag zu legen. Wenn er dazu nicht in der Lage ist, dann bin ich als Verantwortlicher für ca. 40 Schüler dafür zuständig, hier Regress zu fordern. Darüber hinaus ist es mein Anliegen, andere Kollegen vor solch einem Anbieter zu warnen. Wenn es hingegen nur um meine persönliche Art des "Urlaubs" geht, dann habe ich doch ganz andere Möglichkeiten angemessen zu reagieren. Ich bin auch gerne bereit den vollständigen Bericht über die Mängel, die vom Veranstalter zu verantworten sind, per E-mail zu versenden. Schöne Grüße Heinz-Willi (seit gut 25 Jahren Lehrer und mit vielen Klassenfahrten "gesegnet")
(Internet-Tipp: http://www.zeitbild.de)
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Heinz-Willi Knechten
antwortete am 30.05.01 (21:03):
Es hat auch schon Klassenfahrten mit 10 A Klassen gegeben, wo nur das Saufen und Rauchen, um nur zwei Dinge zu nennen, im Vordergrund stand. Diese Schüler (Ausnahmen glücklicherweise) hätte man auch für eine Woche in eine Scheune (mit dem entsprechenden Vorrat an Proviant) einsperren können. Das hätte schon gereicht um die Klassenfahrt zu einem vollen Erfolg zu machen. Ein Lehrer als Aufsicht wäre gaaaanz unnötig. Besichtigungstouren etc. wären völlig unnötig gewesen, da bei allen Unternehmungen, angefangen von z.B. Deutsches Museum / München, alles den Schülern nur ein Gähnen entlockte.
(Internet-Tipp: http://www.webteachers.de)
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