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THEMA: Kaufen und Verhandeln in verschiedenen Kulturen
6 Antwort(en).
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Astrid
begann die Diskussion am 03.12.01 (17:22) mit folgendem Beitrag:
Per Beschluß wird festgelegt: Robert, Joachim, Astrid S. und Astrid AH. bearbeiten das oben genannte Thema: Joachim Amerika, Rußland Robert: Irland, Japan Astrid S: Marokko, Frankreich Astrid AH: Nicaragua, Spanien
Grruppensprecher: Robert
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Robert
antwortete am 10.12.01 (14:50):
Hi ihrs, ich hab eine Internetseite zu Irland gefunden, die ist ganz interessant, auch wenn man ziemlich lange suchen muß, um Informationen zu kaufen und verhandeln zu finden. http://www.ireland-now.com/
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Astrid S.
antwortete am 10.12.01 (15:28):
Unter der unten angegeben Internetadresse habe ich Einkaufstips für Marokko gefunden (allerdings für Touristen):
'Einkaufstips: An bestimmten Wochentagen finden in den Städten und Dörfern Märkte statt, die Souks genannt werden. Alle Produkte der Region werden angeboten. Es gibt auch Coopartim-Geschäfte (Angehörige des Kunstgewerbeverbandes), in denen die Waren zu Festpreisen angeboten und Echtheitszertifikate ausgestellt werden. Besondere Einkaufstips sind Lederwaren, Kupfer- und Silberwaren, Kleidung aus Seide und anderen Stoffen, wollene Läufer, Teppiche und Decken. Handeln ist üblich, der Endpreis sollte etwa ein Drittel des geforderten Preises betragen. Im Süden des Landes gibt es Versteigerungen von Berberteppichen in Marrakesch, Taroudant und Tiznit - man sollte einen Führer mitnehmen.'
Ich denke, dass sich vieles mit den Gewohnheiten in der Türkei deckt: es gibt für das Land typische Waren, und es wird gehandelt. Ob dies nur die Touristen tun (wie in der Türkei), weiss ich noch nicht. Ich werde einen Freund von mir fragen, der Marokkaner ist.
(Internet-Tipp: http://www.travelshop.de)
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Joachim Grzega
antwortete am 10.12.01 (16:15):
In den USA scheint es eine "Feilsch"-Kultur, wie man sie aus anderen (z.B. arabischen und osteuropäischen) Ländern kennt, nicht recht zu geben -- wenn dann nur virtuell in Form von "Online Market Places".
In Russland kann man unterschieden zwischen Marktständen, auf denen die Preise angegeben sind (die dann auch fix sind), und solchen, wo man erst nach den Preisen fragt, um dann 10% Nachlass auszuhandeln.
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Gabi
antwortete am 11.12.01 (15:18):
@ Joachim Ich war vor drei Jahren mit der Transsib unterwegs und habe zwischen Russland und vielen asiatischen Ländern (z.B. Indien) große Unterschiede festgestellt. Sobald der Zug in kleine Bahnhöfe einfuhr sind viele Leute (vorallem ältere Menschen) mit Produkten aus ihren Gärten und gekochtem Essen am Bahnsteig gestanden. Sie sind dort ruhig gestanden, haben gewartet bis man zu ihnen gekommen ist, alle haben die gleichen Preise für ihre Produkte verlangt und es war auch kein Unterschied zwischen den Preisen für Russen und Ausländer festzustellen. Um den Preis konnte man nur handeln, wenn man eine größere Menge gekauft hat. Also ähnlich wie man es sich in Deutschland vorstellen könnte. In Asien dagegen kommen die Verkäufer auf einen zu und wollen einem unbedingt etwas verkaufen, ob man nun etwas will oder nicht. Die Preise sind sehr unterschiedlich und man verlangt von den Ausländern meist auch einen höheren Preis. Gruß Gabi
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Heinz Pöhler
antwortete am 10.01.02 (18:46):
In der Entwicklung des Projekts -Projekt und Internetkompetenz ist es jetzt zu einer Veränderung der Gruppen und Thematiken gekommen. Das Thema Gastfreundschaft in den verschiedenen Weltkulturen wird im Projekt inhaltlich nicht mehr weiter bearbeitet. Übrig geblieben sind Freizeitverhalten von Jugendlichen und Kaufen und Verhandeln im arabischen bzw. europäischen/arabischen Grenzraum d.h. genau Istanbul. Zu Beginn des Projekts waren die inhaltlichen Ansprüche sehr weiträumig auf die unterschiedlichen Weltkulturen bezogen während jetzt eine Focussierung auf Istanbul sich ergeben hat mit eben diesen 2 genannten Thematiken wobei ich mich nun für daas Thema Kaufen und Verhandeln entschieden habe. Um einer weiteren Focussierung auf das Bazargeschehen vorzubeugen möchte ich an dieser Stelle meine Erwartungen darstellen. Ich sehe das Geschehen des Kaufens und Verhandelns in der Begegnung verschiedener Kulturen umfassender als es im Touristenbazar geschieht. Sicher sind dort die Mentalitäten vieleicht am deutlichsten in ihren Ausprägungen zu beobachten aber diese Ausnahme des Waren und Geldverkehrs ist sicher nicht representant für die zukünftige Entwicklung eines geordeneten Geld - und Warenverkehrs zwischen dem arabischen und europäischen Wirtschaftsraum.Die Bedürfnislage der "deutschen" Touristen läßt sich sehr schnell mit einigen Worten beschreiben. Möglichst kostenminimierend Dienstleistungen und Waren zu konsumieren und diesem Vorgang einen Sogenannten Erholungs- bzw. Wohlstandsvermehrungswert zuzuschreiben. Was mich aber genauer interessiert ist die Bedürfnislage der Menschen die im Land wohnen dort arbeiten und derenGewohnheiten bzw. Einstellungen zum Kaufen Verhandeln und die Erwartungen und Aussichten im Hinblick auf Veerbesserung der Versorgung mit Gütern im allgemeinen und die Entwicklung der Preise im besonderen speziell im Hinblick darauf daß die Türkei in den CluB der EU-Staaten mit EURO-Währung eintreten will. und welcher Zeitraum für die Anpassung der wirtschaflichen und kulturellen und politischen Verhältnisse dafür erwartet wird. Um brauchbare Erkenntnisse darüber zu erlangen wird es notwendig sein bestimmte Fragen zu stellen an denen ich in den nächsten Wochen arbeiten werde und die Überlegungen im Forum vorzustellen.
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Astrid
antwortete am 11.01.02 (19:56):
Hallo Heinz,
ich finde Deine Überlegungen zu unserem Thema sehr interessant, und bin auch der Meinung, dass ein Touristenbasar nicht ausreichend ist, um das Kaufverhalten in der türkischen Kultur zu beobachten. Ich habe mich schon mal mit den wichtigsten modernen Einkaufszentren beschäftigt (wo es wahrscheinlich viele Touristen gibt) und mit wichtigen Basaren wie den Kapali Carsi (wo es auch überwiegend Touristen gibt) und den Misir Carisi, wo sehr viele Türken einkaufen (ich habs so gelesen). Für uns wird es wichtig sein, Basare zu finden, wo Touristen normalerweise nicht anzutreffen sind (kleinere Märkte, die jede Woche in einem anderen Stadtteil stattfinden...). In Hotels beispielsweise kann man vor Ort erfahren, wo diese Märkte stattfinden.
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