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THEMA:   Meditation mit Kindern

 3 Antwort(en).

Assad Peter Splieth begann die Diskussion am 03.05.00 (15:08) mit folgendem Beitrag:

Scheinbar ist der Diskurs zu diesem Thema fest in konfessioneller Hand. Vielleicht sind Eltern/ErzieherInnen auch an interreligiösem, überkonfessionellem Ansatz interessiert? Dann empfehle ich mit folgendem Text mein eigenes Buch "Meditation mit Kindern" und freue mich über eine beginnende Diskussion:

Der Satz "Unsern Kindern gehört die Zukunft" wirkt etwas abgegriffen. Dennoch ist er richtig, sowohl in Bezug auf die spirituelle Entwicklung unseres Planeten insgesamt, als auch was die gelebte Spiritualität der Gestalter dieser Entwicklung betrifft.

Persönlichkeitsentwicklung durch Meditation beginnt sinnvollerweise in der Kindheit. In einer Zeit, wo das Tor zu den höheren Ebenen noch offen und der sechste Sinn noch lebendig ist, können wir durch gezielte Übungen beitragen alle sechs Sinne ernstzunehmen, sie umfassend zu entfalten und in der sich entwickelnden Persönlichkeitsstruktur harmonisch zu integrieren.

In diesem Buch, das sich an Eltern und Pädagogen richtet, werden vielfältige Meditationsübungen aus den Bereichen Klang, Natur, Imagination, Chakras, Kindermantras und Gestaltpsychologie systematisch vorgestellt. Sie wurden von mir in langjähriger Meditationspraxis mit Kindern entwickelt. Die Übungen bauen aufeinander auf, von ganz einfachen, kurzen Meditationen mit kleinen Kindern bis zu komplexen, recht anspruchsvollen Sitzungen mit erfahrenen Kindern und Jugendlichen. Den Übungen liegt eine einfache und klare Arbeitsstruktur zugrunde, die Kindern die mühelose Orientierung in den inneren und äußeren Wirklichkeiten erlaubt.

Ein spezieller religiöser Hintergrund wird weder vorausgesetzt noch wird er vermittelt. Die Übungen vermitteln jedoch geistige Beweglichkeit, Empathie, Toleranz und Respekt gegenüber dem "Anderen".


Joachim Weiser antwortete am 16.05.00 (18:39):

Zu diesem Thema finde ich auch das Buch "Wir meditieren mit Kindern" von David Fontana u. Ingrid Slack bei Zweitausendeins erschienen recht informativ und interessant.


medita und tion antwortete am 21.06.00 (09:26):

ooohhhhmmmmmmmmm!!!!!
wie, bin ich jetzt schon drin? war gerade am meditieren, sorry! macht weiter so leute love, peace on earth ...


Cirsten antwortete am 17.08.00 (18:40):

Joachims Buchempfehlung kann ich nur zustimmen.
Ich möchte aber anmerken, dass die Fixierung auf eine bestimmte Form der Meditation bzw. eine bestimmte Form von Entspannungstechnik nicht zum Erfolg führen kann. Ich habe in der Schule gute Erfahrungen damit gemacht, verschiedenste Übungen zur Entspannung und Konzentrationsförderung den Schülern nach und nach anzubieten (aus den Bereichen Meditation, Yoga, AT u.a.) und ihnen so die Möglichkeit zu geben, herauszufinden, welchen Zugang sie für sich persönlich wählen möchten. Gerade in der Vielfalt liegt für mich die Chance. Auch von den Eltern ist die Zustimmung breiter, wenn von Entspannungsmethoden statt von Meditation die Rede ist. In jedem Fall ist Transparenz den Eltern gegenüber notwendig.
In diesem Sinne: "Zu wissen, wie man anregt, ist die Kunst des Lehrens" (mir unbekannter Verfasser)