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THEMA:   Männer betrügen Ihre Frauen

 20 Antwort(en).

Tanja begann die Diskussion am 11.03.03 (11:56) mit folgendem Beitrag:

Warum betrügen Männer ihre Frauen? Warum halten sie immer Ausschau nach einer anderen, wenn sie schon eine Frau haben? Was erwarten sie von anderen Frauen, was sie von ihrer nicht kriegen?

Das alles würde mich sehr interessieren, und es würde mich echt freuen, wenn Frauen, die von ihren Männern betrogen und angelogen wurden, hier ihre Erfahrungen anderen mitteilen. Natürlich wäre es auch schön, wenn sich Männer beteiligen, denn eine Frau kann sicher nicht alles nachvollziehen, was sich in einem männlichen Gehirn abspielt.


Myxin antwortete am 11.03.03 (13:24):

Was soll das hier werden, ein "Wir-hacken-auf-den-Männern-rum-Thread" oder willst Du wirklich sachlich diskutieren?

Hast Du eigentlich ausgeblendet, daß auch Frauen ihre Männer betrügen, oder sind da die Männer selber schuld?

Myxin


Carsten antwortete am 11.03.03 (13:33):

Hi Tanja,

die Frage läßt sich nicht einseitig beantworten! Warum gibt es denn viele Frauen, die sich bereitwillig auf einen Seitensprung einlassen und ihrerseits damit ihre Männer/Freunde betrügen? Dieses Phänomen hat nichts damit zu tun, was sich denn nun alles "in einem männlichen Gehirn abspielt." Wenn du die Frage so stellst, reduzierst du sie auf eine Täter-Opfer Rolle, die dem Sachverhalt nicht gerecht wird.

Man kann es auf eine rudimentäre ethologische Beobachtung zurückführen, die auch unter den Animalia verbreitet ist. Das männliche Tier, (das eine hohe Rangordnung hat), paart sich möglichst oft mit unterschiedlichen Weibchen, um sein Genom in der Population zu etablieren. Hierbei beobachtet man auch eine Form der Prostitution, indem weibliche Tiere versuchen, unterschiedliche Paarungspartner "auszoprobieren" um innerhalb der Gruppe einen Rangaufsteig zu erfahren oder andere Vorteile zu sichern. Hierbei spielt die Rangstufe des männlichen Tieres eine wichtige Rolle. Und auf den menschen übertragen, mal salopp formuliert: ein 18jähriger mit Auto und tollem Aussehen wirkt subjektiv anziehender und interessanter als "nicht so attraktive". Es gibt mehr Mädchen, die ihn deshalb "toll" finden. Derjenige erkennt seine Lage und nutzt sie deshalb oft aus.

Was den Fall des "Fremdgehens" betrifft, so entscheiden doch sehr oft individuelle Gründe, die man nicht pauschal als Checkliste erfassen kann. Und es liegt sicher nicht daran, dass die Männer (eine ebenso ungültige Pauschalisierung), nun "böse" sind.

Grüße
Carsten


H. Haller antwortete am 11.03.03 (14:29):

Warum betrügen Männer ihre Frauen?

Die Antwort ist einfach: Wiel sie vor Gott keinen Respekt haben.
Diese Männer machen was sie wollen. Für viele Männer ist Gott nur eine Witzfigur. Er hat keine Bedeutung in ihrem Leben. Und wenn sie vor Gott keinen Respekt haben, wie sollten sie ihn vor ihren Frauen und ihren Kindern haben?

Vergleich mit dem Tierreich
Tiere fressen einander. Dies gibt uns nicht das Recht uns gegenseitig aufzufressen. Mit Vergeleichen aus dem Tierreich müssen wir sehr sehr vorsichtig sein.

Der richtige Partner
Der richtige Partner wie Kinder sind Geschenke Gottes. Wir müssen nicht den Männern oder Frauen gefallen sondern den einen Partner. Was andere Männer oder Frauen machen geht uns nicht an. Sie sind frei zu machen zu tun was sie wollen. Wichtig ist, das wir nicht untreu sind.


Carsten antwortete am 11.03.03 (14:38):


Hallo H. Haller,

"Felix qui potuit rerum cognoscere causas."

Carsten


A. Haller antwortete am 11.03.03 (14:43):

Ja, glücklich die Mesnchen die Gottes Wort hören und tun!


Carsten antwortete am 11.03.03 (14:46):

Glücklich, wem es gelang, den Grund der Dinge zu erkennen.


Myxin antwortete am 11.03.03 (15:09):

@ Haller, ich kann nur hoffen daß das Ironisch gemeint war.
Was da von den Menschen verlangt wird, Treue, ist wider die Natur. Nicht daß ich mich nicht daran halten würde...

Wie Carsten schon sehr richtig erklärt hat ist es die biologische Aufgabe der Lebewesen sich zu erhalten, also die Spezies. Um die Spezies zu erhalten ist es sinnvoll, daß nur die stärkeren (egal in welcher Hinsicht) sich fortpflanzen. Wer z.B. mehr Nahrung jagen konnte war als Partner bei den Weibchen (nicht abwertend gemeint) beliebt und attraktiv. Und es ist für die Erhaltung der Art auch besser, wenn ein gutes Jäger sich fortpflanzt als wenn dies ein schlechter Jäger tut.

Oder nehmen wir mal an, es gäbe ein Fremdgehgen und ein Treuegen. Welches wird sich wohl mehr verbreitet haben?

Und nochmal die Frage, gibt es Statistiken, die belegen, daß Männer häufiger fremdgehen als Frauen?

Myxin


A. Haller antwortete am 11.03.03 (15:20):

Wie gesagt: Wir Menschen sind frei den Weg zu gehen, der uns gefällt. Niemand zwingt uns dazu. Wer bei den Schweinen bleiben will soll dort bleiben.


Myxin antwortete am 11.03.03 (15:42):

Ja Herr Haller, dann bleib halt bei diesen...

Myxin


F.E. antwortete am 11.03.03 (18:45):

hallo,

ist euch eigentlich klar, was ihr da sagt? Wer seine Frau betrügt, genauso bei Frauen, die ihre Männer betrügen, verletzt die Gefühle des anderen!
Ich kenne aber viel mehr Männer die ihre Frauen betrügen, als Frauen, die ihre Männer betrügen! Und um nochwas zu erwähnen, nicht immer wissen andere Frauen, dass ihr Partner verheiratet ist. Ich hatte einen Freund, den ich wirklich sehr geliebt habe, der für mich alles war. Leider ging die Beziehung nach einem Jahr zu Ende, weil ich rausfand, dass er verheiratet ist. Wie ich mich gefühlt habe könnt ihr euch vielleicht vorstellen, aber ich hatte auch sehr viel Mitleid mit SEINER Frau. Sie liebt ihn auch sehr, und sie haben einen Sohn. Jetzt meint er, dass er alles bereut, dass es ihm ja so leid tut, aber das ändert nichts an der TAtsache, dass er es getan hat. Er hat gleich mehrere Frauen auf einmal verletzt. Neben mir und seiner Frau existierte noch eine andere, die aber anscheinend wusste, dass er verheiratet ist. Verstehe hier einer die Männerwelt!!!! Ich frage mich nur, warum sie sich nicht mit einer Frau zufriedengeben können. Wenn es die Liebe ist, an der es ihnen mangelt, sollen sie sich doch scheiden lassen und dann Ausschau nach einer anderen halten, aber warum während der Ehe? Warum gleich zwei, drei aufeinmal??? Ich verstehe das wirklich nicht!!!!!!!!!Macht es soviel Spaß, anderen beim Leiden zuzusehen???


alibaba antwortete am 11.03.03 (19:01):

@F.E.

Verheiratete Männer sind leider grundsätzlich träge in ihren Entscheidungen gegenüber Frauen. Es gibt verheiratete Männer, die noch eine Geliebte haben und dieser versprechen, sich ihretwegen scheiden zu lassen, weil in ihrer Ehe angeblich nichts mehr geht bzw. weil man mal wegen eines Kindes geheiratet hat (und ähnliche Ausreden). Die Umsetzung dieses Versprechens lässt leider aber entweder ewig auf sich warten bzw. findet überhaupt nicht statt. Klar ist: Der Mann nutzt seine Geliebte aus, so lange er Spaß an ihr hat, und denkt überhaupt nicht daran, sich scheiden zu lassen. Wenn's in der Ehe nämlich so schlimm wäre, dann hätte er kaum Probleme, sich von seiner Frau scheiden zu lassen.

Kompliziert wird es allerdings, wenn die Geliebte ihrerseits einen Partner hat und der entweder Bescheid weiß oder nicht Bescheid weiß. Wenn er es weiß, ist das auch keine sehr prickelnde Situation - das kann ich euch verraten.

Ach ja, bevor ich's vergesse: Ich gehöre zur Spezies Mann mit einiger Erfahrung in dieser Hinsicht... Allerdings muss ich mich manchmal für meine Geschlechtsgenossen etwas schämen, weil man manchmal nicht den Eindruck hat, dass es sich hier um mit einem Hirn begabte Wesen handelt, wodurch wir uns doch eigentlich von den Tieren unterscheiden (sollten): In manchen Fällen denken Männer doch nur mit bestimmten Körperteilen...

Es gibt nichts, was es nicht gibt, und nicht immer sind die Männer die "Täter" (wenn man da überhaupt von "Tätern" und "Opfern" reden kann, denn wenn jemand seine/n Partner/in betrügt, gehören immer zwei dazu).


Hüseyin antwortete am 12.03.03 (14:44):

ja es gehören immer zwei dazu, aber was wenn wie F.E. schon gesagt hat, die/der jenige nicht weiss dass sein(e) Freund(in) verheiratet ist??? Ich glaube nicht, dass F.E. mit dem mann ausgehen würde wenn sie wüsste, dass dieser verheiratet ist, oder warum haben sie sich getrennt? Bitte um Erläuterung...


Carsten antwortete am 12.03.03 (14:58):

@alibaba

"Allerdings muss ich mich manchmal für meine Geschlechtsgenossen etwas schämen, weil man manchmal nicht den Eindruck hat, dass es sich hier um mit einem Hirn begabte Wesen handelt, wodurch wir uns doch eigentlich von den Tieren unterscheiden (sollten): In manchen Fällen denken Männer doch nur mit bestimmten Körperteilen..."

Jetzt wird's finster: Was auch immer Lebewesen sein sollen bei denen es sich um "Hirn begabte Wesen handelt", so hilft der Blick in ein Tierlexikon für die Grundschule, um festzustellen, dass es durchaus auch eine Anzahl an Tieren gibt, die ebenfalls ein Gehirn besitzen und sogar Gebrach davon machen.

"In manchen Fällen denken Männer doch nur mit bestimmten Körperteilen..."

Mal provokativ gefragt: War das beim Verfassen deiner Antwort womöglich der Fall?

Und um dabei zu bleiben, wenn also anscheinend viele Männer mit diesen Körperteilen denken, scheint es eine große Anzahl an Frauen zu geben, die permanent an diese Körperteile denken. Hier reglen dann Angebot und Nachfrage den Markt.

Carsten


alibaba antwortete am 12.03.03 (19:39):

@Carsten

Ach Deutschland, was wären wir ohne deine Oberlehrer... Vielen Dank für die biologischen Erläuterungen und für die Grundschule.

Was Angebot und Nachfrage betrifft: Hier hast du allerdings Recht. Ich denke überhaupt nicht mit bestimmten Körperteilen, habe damit aber doch einen ganz hübschen Nebenverdienst (der eigentlich eher Nebensache ist) neben meinem normalen, respektablen Beruf mit ordentlichem Einkommen. Soweit also zu der von dir erwähnten "großen Anzahl an Frauen ..., die permanent an diese Körperteile denken". Das wenigstens ist richtig, und das gebe ich dir hiermit schriftlich. Über die Klientel wundert man sich manchmal wirklich.

Alibaba


Carsten antwortete am 12.03.03 (20:03):

@alibaba

"Ach Deutschland, was wären wir ohne deine Oberlehrer... Vielen Dank für die biologischen Erläuterungen und für die Grundschule".

Die Schuld darft du dir selber geben. Ich antworte nur auf das, was du hier der Welt offenbarst. Mit "Oberlehrern" hat das nichts zu tun....

Carsten


Marlen antwortete am 13.03.03 (11:00):

Also erst ma was zu Haller. Ich finde es total blöde, zu sagen, daß Männer , die vor Gott keinen Respekt haben auch keinen Respekt vor ihrer Frau haben können. Diese Sichtweise finde ich total oberflächlich. Ich glaube nicht an Gott,weil es ihn für mich nicht gibt. Desahlb bin ich noch lange nicht respektlos. Der Glaube hat mit Seitensprüngen nichts zu tun.

Vielmehr ist es die Person selber. Meiner Meinung nach geht man fremd, wenn etwas nich in der Beziehung stimmt. Wäre in der Beziehung alles in Ordnung, hätte man kein Bedürfnis die Frau/den Mann zu betrügen.
Ich finde es aber nich gut, daß man hier nur gegen Männer geht. Es gibt auch genug Frauen, die sowas machen. Alles eine Frage der Einstellung. Will ich treu sein oder nicht?


Haller antwortete am 13.03.03 (11:57):

Liebe Marlen,
gratuliere zu Deinen Einstellungen. Ich sehe, dass auch. Treu sein ist eine Einstellungssache.

Hier einige Punkte zum Nachdenken:

Wie beurteile ich mich?
Ich kenne Menschen, die in Familien um sich schlagen. Am Schluss eines Streites fragen sie, was sie falsch gemacht haben. Sie haben nicht die Bohne einer Erkenntnis von eigenem Fehlverhalten.
Wir können uns belügen, wenn eine hohe Meinung von uns haben. Entscheidend ist nicht meine Meinung über mich, sondern wie mich die Menschen um mich sehen und schlussendlich auch wie mich Gott beurteilt. Vielleicht kommen wir der Wahrheit über uns etwas näher und können auch Korrekturen anbringen.

Sind unsere Einstellungen das Mass aller Dinge?

Ich kenne Ehen, die gut begonnen haben. Sie wollten sich immer lieben. Aber Beruf, Sorgen, Arbeitslosigkeit, Streitigkeiten, Lieblosigkeit machten die Ehen kaputt. Wir werden in unsrerer Liebe geprüft und geläutert. Es braucht mehr als gute Einstellungen. Wir brauchen Hilfe in unseren Sorgen und Ängsten um das auszukosten was dieses Leben lebenswert macht: Liebe. Woher aber Hilfe bekommen? Hier möchte Gott helfen, indem er unsre täglichen Probleme ernst nimmt und hilft.

Schlussfolgerung:
Treu sein hat viel mit Gott zu tun. Warum? Ich lasse mich von Ihm korrigieren und bekomme auch Hilfe in meinem täglichen Leben. Ohne ihn fahre ich blind auf den nächsten Felsen!


Carsten antwortete am 14.03.03 (17:21):

Hallo Haller,

"Ohne ihn fahre ich blind auf den nächsten Felsen!"
Fall dieser Fels Petrus ist, so ist noch nicht alles verloren :-)

Aber im Ernst: wer sich über deine Haltung lustig macht, beweist damit, dass er innerhalb seines kurzen Lebens sich noch nie mit solchen Fragen ernsthaft beschäftigt hat. Die Wahrheit über vieles liegt tatsächlich weit entfernt von GZSZ, SMS und VIVA.

Nur wird sie der, meiner Meinung nach sehr voreingenommenen Meinung des Verfassers nicht gerecht.


Gruße
Carsten


Haller antwortete am 18.03.03 (12:23):

Hallo Carsten,

lange Zeit war ich Atheist. Von Gott wollte ich nichts wissen.

Viele Jahre sah ich wie sich meine Mutter und Vater bekriegten. Als ich meinen Vater in Begleitung einer fremden Frau sah, brach mir eine Welt zusammen. Ich kenne den Ehebruch und was er für ein Kind bedeutet!

In dieser schweren Zeit bat ich Gott um Vergebung durch Jesus Christus und bat Ihn um Hilfe. Ich lernte Gott persönlich kennen von dem ich früher nichts wissen wollte. Er veränderte unser Leben.¨

Der Tag, wo sich meine Eltern versöhnten und ich sie zum ersten Mal verliebt sah, gehört zu den schönsten Tagen in meinem Leben. Vielleicht habe ich sehr voreingenomme Meinung.


Thomas antwortete am 13.04.03 (10:24):

Männer sind eben nun mal hormongesteuert. Was glaubt ihr denn
warum der Islam so strenge Bekleidungsregeln für Frauen vorsieht ? Die ständige, und für Frauen unwürdige, Präsentation von Sexualität führt dazu daß Männer ständig unter "Strom" stehen und auf der Jagd sind, weil sie Angst haben was zu verpassen. Die Frauen müssen diesen Kreislauf durchbrechen, und das erte ist, daß sie ihre Reize nicht mehr öffentlich zur Schau tragen.