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THEMA: Erstellung von Lernsoftware
3 Antwort(en).
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Meike Schnütgen
begann die Diskussion am 11.09.00 (12:16) mit folgendem Beitrag:
Liebe Kollegen, ich versuche mich erstmals in der Erstellung eigener Lernsoftware. Ideen habe ich viele, allein einige Anhaltspunkte fehlen.
Was ich suche, sind Dinge wie: Kriterienkataloge (Wann ist ein Lernspiel ein gutes Lernspiel), Leitfäden (Wo fange ich an, wie höre ich auf) und einfach Erfahrungsberichte von Kollegen, die etwas ähnliches bereits auf die Beine gestellt haben. :-)
Für Antworten wäre ich dankbar.
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Bernd Winheller
antwortete am 23.09.00 (11:39):
Hallo Maike Zur Frage: "Wo fange ich an, wie höre ich auf?" Zur Entwicklung eines Lernprogrammes gehört die Erstellung eines "interaktiven Drehbuches". Dieses Drehbuch bildet die Grundlage für die technische und gestalterische Umsetzung des Lernprogrammes. Die Firma MacroMedia (www.macromedia.de) bietet Fortbildungskurse zu dem Thema an. Ich selbst habe das Seminar besucht und sehe es als gute Grundlage an. In der Umsetzung meiner Ideen bin ich jedoch trotzdem nicht in befriedigender Weise weiter gekommen. Die Produktion eines Lernprogrammes ist in der Regel so aufwendig, dass eine einzelne Person damit überfordert sein kann. In der Regel werden Lernprogramme in einem Team aus mehreren Spezialisten hergestellt. Zur Zeit ist es ja auch so, dass Lehrerinnen und Lehrern nicht die notwendigsten Hilfsmittel in Form von Autorensystemen zur Verfügung gestellt werden (zumindest habe ich das in meinem Umfeld in NRW so erlebt). Wer diese Dinge aus eigener Tasche bezahlen möchte, sollte darauf achten, dass er genügend Zeit zur Verfügung hat, um die Projekte auch durchzuziehen. Es besteht das Risiko, nicht nur viel Zeit, sondern auch viel Geld in den Sand zu setzen.
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Jens Schönfelder
antwortete am 14.10.00 (23:54):
Der Meinung von Herrn Winheller kann ich mich nur anschließen. Es ist in der Regel einfach zu aufwendig, wenn man etwas Anspruchsvolleres als nur ein kleines Drill-and-Practice-Programm schreiben will.
In meiner 1. Staatsarbeit habe ich mir Gedanken darüber gemacht, wie eine Oberfläche eines Programms gestaltet sein muss (hauptsächlich bei Programmen für geistigbehinderte Schüler). Eine Kurzversion ist in der aktuellen ZfH erschienen. Die Staatsarbeit könnte ich aber auch zusenden.
Gruß aus Braunschweig
Jens Schönfelder
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Wolfgang Gross
antwortete am 13.12.00 (20:30):
Lernsoftware im Bereich Sprach- und Ausdrucksfähigkeiten oder im Bereich des Textverständnisses-das wäre eine feine Sache. Dazu habe ich mir schon einige Gedanken gemacht, was den methodischen und fachdidaktischen Kontext betrifft. Ich denke da an ein interaktives Programm, das nicht linear auf die Eingaben reagiert ( d.h. für die richtige Antwort gibt es Punkte und dann kommt man ins nächste Level usw. ) sondern prozesshaft und inhaltlich mit dem User interagiert - von der Struktur her, wie ein Baum etwa. Tja, ich weiß bloß nicht ob sich sowas programmieren läßt. Wäre schön wenn.
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