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THEMA:   Albert Einsteins Abiturzeugnis

 Bisher 8 Antworten.

James begann die Diskussion am 06.02.05 (11:01) mit folgendem Beitrag:

Gefragt, woher er seine Begabung habe, antwortete er: "Ich
habe keine besondere Begabung, ich bin nur leidenschaftlich
neugierig."

http://www.einsteingalerie.de/portreat/abitur.html

http://www.dolacek.de/einstein.htm

(Internet-Tipp: http://www.einsteingalerie.de/portreat/abitur.html)


Joan antwortete am 12.02.05 (14:52):

Und was sagt uns sein Zeugnis?

Dass er durchwegs ein guter Schüler war: Denn in der Schweiz war 1 die schlechteste Note und 6 die beste. (Hätte er denn sonst überhaupt das Abitur geschafft, wenns anders gewesen wäre?)

Also war, wenn ich richtig gelesen habe, die schlechteste Note die 3(?) in Französich, das würde also einer 4 bei uns entsprechen,alles andere war besser. Und in Physik war er mit der Note 6 auch damals schon bei den Besten.

Ich vermute mal, dass er eben auch schon damals in der Schule so "leidenschaftlich neugierig" gewesen war.


James antwortete am 17.02.05 (04:30):

Einstein ist ein berühmtes Beispiel dafür, daß auch ein anscheinend Erfolgloser Erfolg haben kann. Er versagte in der Schule und wurde mit dem Nobelpreis geehrt. Er studierte ohne Abitur (wie auch Wilhelm Conrad Röntgen) und wurde doch Professor, was heute allerdings nicht mehr möglich wäre. Und er wurde trotz aller Startschwierigkeiten mit 25 Ehrendoktorhüten bedacht: Albert Einstein, das Vorbild all derer, die als Schüler ihre Lehrer und Eltern zur Verzweiflung gebracht und dann doch im Leben gezeigt haben, daß kein Grund zum Verzweifeln bestand.

Der 15jährige fuhr zu seinen Eltern nach Mailand, blieb dort ein Jahr lang ohne Unterricht und meldete sich 1895 bei der Eidgenössischen Technischen Hochschule (ETH) in Zürich an, wo man ohne Abitur studieren konnte. Bei der Aufnahmeprüfung fiel er durch. Das "dicke Fell" half ihm über diese Enttäuschung hinweg. Nach einem Jahr Unterricht in der Kantonsschule in Aargau erhielt er ein Abschlußzeugnis für die Züricher ETH und immatrikulierte sich 1896 zum Studium des mathematisch-physikalischen Fachlehrers. Seine Lehrer waren nicht von ihm begeistert.

http://www.dolacek.de/einstein.htm

(Internet-Tipp: http://www.dolacek.de/einstein.htm)


Joan antwortete am 18.02.05 (00:12):

Hallo James,

kopieren kannst du gut.
Aber eine Erwiderung lesen und dann überlegen und dann deine Meinung sagen - ist das zu schwer für dich?

Ich weiß, dass das immer wieder aufgewärmt wird, dass Einstein ein schlechter Schüler gewesen wäre, aber schau dir doch mal deinen ersten Link nochmal an!

Da steht deutlich, dass er "gestützt auf" seine "Maturitätsprüfung" (mit guten Noten, wenn man die andere Ziffernverteilung der Schweiz berücksichtigt) das "Zeugnis der Reife" erhalten hat, also dass er das Abitur hat.

Zu deinem zweiten Link: Die Wahrheit dieses Artikels kann ich nicht beurteilen, weil ich den Werdegang Einsteins nicht so genau kenne. Ich bin aber skeptisch, dass da mit Sorgfalt gearbeitet wurde, da eben dort das nachweislich Falsche über das Nicht-Abitur steht.

Bei wikipedia (siehe Link) steht z.B. das:
"So begann Albert erst mit drei Jahren zu sprechen, war jedoch in der Schule - anders als von vielen Quellen gerne und oft falsch wiedergegeben - ein aufgeweckter und guter Schüler. 1884 begann er mit dem Violinespiel und erhielt Privatunterricht, bevor er im Jahr darauf in die Volksschule kam. 1888 besuchte er das Luitpold-Gymnasium. Um dem Armeedienst zu entgehen brach Einstein den Unterricht kurz vor dem Abitur 1894 ab und folgte der Familie, die inzwischen in Mailand lebte. Um studieren zu können, besuchte er 1895/96 die Kantonsschule in Aarau und holte dort das Abitur nach. "

Joan

(Internet-Tipp: http://de.wikipedia.org/wiki/Albert_Einstein)


James antwortete am 24.02.05 (18:58):

ein punkt für dich...

Grundsatzerklärung hinsichtlich der Aktivitäten bei Entdeckung außerirdischer Intelligenz

http://www.setigermany.de/screenshot/grundsatz.htm

(Internet-Tipp: http://www.setigermany.de/screenshot/grundsatz.htm)


Joan antwortete am 25.02.05 (11:55):

Was hat das mit Einstein zu tun?


Juju antwortete am 06.05.05 (20:12):

Aber echt


Juju antwortete am 06.05.05 (20:15):

Schade jetzt bin ich desillusioniert ;) Wahrscheinlich fehlt einem nur dass das schweizer Notensystem anders war (wusst ich auch nicht) Denn wenn man sich das Zeugnis so anschaut bleibt man im Glauben dass er extrem schlecht war in der Schule war....


Joan antwortete am 06.05.05 (23:49):

Siehste Juju,

solche Dinge zeigen mir immer, wie wachsam man sein muss, damit man nicht alles glaubt, was doch so "offensichtlich" ist.

Da hat irgendjemand den Sechser in Physik gesehn und sich (vielleicht war er selber ein schlechter Schüler) diebisch gefreut, dass ausgerechnet Einstein ausgerechnet in diesem Fach so "schlecht" gewesen war - und hat darüber übersehn, dass man mit soooo vielen schlechten Noten auf keinen Fall die Matura geschafft hätte, was aber andererseits gerade dieses Zeugnis bestätigt.

Und schon begann das Gerücht vom "schlechten Schüler Einstein" die Runde zu machen.


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