Kirkos

Als sie nach Hause kamen, befahl Gaius seinem Sohn, das Maultier in den Stall zu bringen. Dort fand Quintus Kirkos, ihren Sklaven.


Gerade als Kirkos von den Problemen der Eltern erzählen wollte, kam Publius und heulte wegen eines Rosendorns.


An einem alten Schuppenplatz erzählte Kirkos schließlich:


"Seit meinem ersten Lebensjahr bin ich hier auf dem Hof. Meine Eltern, Leute aus Thrakien, starben früh, und...


... deine Großmutter zog mich auf. Dein Großvater, die Eltern deiner Mutter, hatten das Sagen.


Dann, nach etwa 30 Jahren, flohen Sklaven aus einer Gladiatorenschule. Sie wollten mit Spartacus als Anführer den Aufstand proben. Unser Hof war groß und stattlich. Deshalb wurde er von den Sklaven geplündert und angezündet.


Eines Tages kamen die Sklaven und Spartacus wieder. Sie plünderten den Hof, stahlen das Vieh und vergewaltigten die Mägde. Dein Großvater zog in den Krieg gegen Spartacus. In der Zeit mußte dein Vater den Hof neu aufbauen. Er machte alles besser und schöner.


Das alles war sehr teuer. Dein Vater mußte sich Geld leihen, um alles bezahlen zu können.


Dein Vater mußte in den Jahren darauf viel Personal entlassen, weil die Löhne so teuer waren.


Tja, und nun wollen die Leiher das Geld von deinem Vater wieder zurück, das sie ihm liehen."


Quintus' Mutter rief. Quintus stand auf und ging zu ihr.



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