Stadtaufbau und Architektur

Sumelocenna hatte um die gesamte Stadt eine riesige Stadtmauer mit 4 Toren nach allen Himmelsrichtungen, die gut bewacht wurden.

Die ersten Häuser der Stadt waren aus Holz. Da diese mehrmals abbrannten und es oft zu ganzen Stadtbränden kam, erließ man ein Gesetz, daß zukünftig nur noch Steinhäuser gebaut werden durften.
Der Palast des Herrschers stand auf einem Hügel in der Stadt. Es war aber nicht das größte Haus der Stadt.
Der Gottespalast übertraf den Herrscherpalast an Größe und Pracht bei Weitem. Es war keinem normalen Bürger erlaubt, den Gottespalast zu betreten. Dies war allein das Vorrecht des Herrschers.









Nun fragt Ihr Euch bestimmt, wie denn so ein Haus gebaut wurde.

Bereits die Römer benutzten schon "Maschinen" zum Hausbau. Zum Heben der schweren Steine wurde ein Kran verwendet. Dieser Kran stand auf einer hölzernen Plattform. Am hinteren Ende waren zwei Seile an einer weiteren Welle befestigt, die am Ausleger des Kranes befestigt waren.

Drei Männer - Sklaven - drehten diese Welle, indem sie an dicken, in der Welle steckenden Stöcken drehten.
Beim Bau eines neuen Hauses benutzte man die alten Fundamente wieder, weil sie aus Stein waren und auch das neue Haus tragen würden.









Zuerst stellte man Pfosten auf. Danach legte man einen Balken auf die Pfosten. Danach kam wieder eine Schwelle. Dazwischen wurden die Balken eingesetzt. Nun kamen noch die Bodenbretter für den Speicher im Dach. Je nach Art des Hauses, ob es ein Holz- oder Steinhaus wurde, wurden entweder Balken oder Steine eingesetzt.
So einfach ging das.


So ein Römerhaus war schon eine feine Sache:

Bei den Häusern war ein quadratisch angelegter Garten mit einem Brunnen. Außen herum führte ein überdachter Gang, der sogenannte "Peristil". Hier hielt sich das Personal oder die Hausherren auf, wenn sie mal ihre Ruhe haben wollten.



Eine Regel für die Höhe eines Römerhauses gab es nicht. In Rom gab es bis zu sechsstöckige Häuser, in Sumelocenna aber nur Häuser mit drei Stockwerken. Diese Häuser hatten sogar Balkone und Terassen.
Im Erdgeschoß war eine Fußbodenheizung eingebaut. Stellt Euch das mal vor! Der Fußboden war unten hohl und wurde durch Steinpfeiler abgestützt. Darunter lief erhitztes Wasser. Dadurch erwärmte sich der Fußboden. Raffiniert!

Die Häuser standen mit ihrer straßenseitigen Mauer auf Säulen. Die untere Hauswand war nach hinten versetzt. Es entstand so zwischen den Häusern eine Passage, durch die man die gesamte Stadt durchqueren konnte. Zwischen den Säulen der Häuser hatten die Händler ihre Stände aufgebaut.

Die Besonderheit war außerdem, daß die gesamte Stadt auf gleicher Höhe gebaut wurde. Zu diesem Zweck wurde der gesamte Untergrund der Stadt geebnet. Außer dem Herrscherpalast und dem Gottespalast waren dann alle Häuser auf gleicher Höhe und die Straßen mit den Karren und Sänften - den damaligen Transportmitteln - bequem zu durchqueren.

Die Römer hatten ganz schön was drauf, gell?








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