BERICHTE VON EINEM BESUCH IM ANTIKENMUSEUM IN BERLIN


Münzen

Kaiser Augustus führte im ganzen Imperium Romanum einheitliche Münzen ein und sicherte sich das Vorrecht, Gold- und Silbermünzen prägen zu lassen. Die billigen Kupfermünzen dagegen überlies er weiterhin dem Senat. Bisher zeigten die römischen Münzen Götter- und Tierbilder. Nun prägt man das Bild des Herrschers oder eines seiner Familienmitglieder. Auf der Rückseite werden Götter, Ereignisse, Bauten oder Alltagsszenen dargestellt.
Unser heutiger Ausdruck "Moneten" stammt auch aus dem Lateinischen. In Rom befand sich die Münzstätte im Tempel der Göttin Juno, die den Beinamen Moneta hatte. Ursprünglich "Mahnerin, Ratgeberin" erhielt das Wort, zusammen mit der Göttin auf der Münze abgebildet, die andere Bedeutung bis heute: Geld.


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